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Notbrücke

15 Antworten6'979 AufrufeGestartet von Valentina ·

ValentinaThemenstart
#1
#2
Das wäre so der Moment, wo ich nebendran stehen würde, und lachen würde, wäre die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht angenommen worden. ¨

Schön kann die Armee helfen.

bearbeitet #3
http://www.blick.ch/news/politik/angst-vor-nationalismus-juso-chef-will-keine-schweizer-fahnen-am-1-august-id3018877.html

Hat zwar nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun, aber mit der Abstimmung vom Mai.

Ach so. Nein, es herrscht ja keine Kriegsgefahr und wir brauchen die Kampfjet nicht. :doof:

Die Kommentare zum Beitrag auf der Facebookseite der Bernerzeitung find ich ganz gut...

Gruss

sergey

ValentinaThemenstarter
#4
Obwohl die meisten Kommentare in der BZ eher links sind, war ich überrascht wie viele davon armeefreundlich waren.

#5
Kann mir mal jemand erklären wie der Bau genau abläuft? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das sechs Tage im 24h-Betrieb dauert. Klar sind vielleicht die Ufer instabil, mögliche Legeplätze nicht für zivile Fz befahrbar (Feld) und das Material kann nicht ohne grossen Landschaden transportiert werden (vorgehende Brücken zu schwach, Panzer der durchs Feld fährt,...). Das ist ja etwas, das im Kriegsfall sehr schnell gehen muss, aber sechs Tage?

STI

#6
Kommt immer darauf an wie sie die Brücke aufstellen und was es genau für eine ist. Klar ginge es wahrscheinlich schneller wenn es sein müsste aber ich denke hier wird eine gebaut die auch eine Weile stehen wird bis die eigentlichen Brücken wieder befahrbar sind. Das ganze falls über eine Wiese gefahren werden muss ist auch nicht wirklich ein Problem.... Panzerplatten davor ausrollen und gut ist ;)

ValentinaThemenstarter
#7
http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Unwetter-Endlich-Pause-fuer-die-Einsatzkraefte/story/13313421

Wieder ein neuer Bericht in der BZ, wens interessiert. Auf den ersten 3 Bilder sieht man ungefähr, wie sie die Brücke bauen.

#8
#9
Wieso die wohl nicht gleich die neuen Ustü Brü 45m nehmen? Der Bach da ist kaum mehr als 20 Meter breit, also wäre eine gute Auflagefläche vorhanden (sofern nicht das halbe Feld und die Ufer unterspühlt sind). Ok, das Teil muss schon halten, und auch noch resistent gegen neue Unwetter sein, aber ~8000 Mannstunden klingt auch für mich fiel (bin aber nicht vom Fach).

bearbeitet #10
Unter

befindet sich ein gutes Video zum Aufbau der Brücke.Die Mabey Brücke selbst ist in zirka 12 Stunden in dieser Länge gestellt. Das Aufwändige ist die ganze Logistik dahinter und die Vorbereitung des Einbauplatzes. So musste zuerst das Flussbeet geräumt werden und die Brückenköpfe erstellt werden. Momentan ist die Brücke ja bereits eingeschoben und es müssen noch die Anschlüsse erstellt werden.

Die 60 eingesetzten AdAs muss man immer relativ sehen. Für den 24h Betrieb muss jede Fahrerfunktion dreifach besetzt werden (1x Liebherr 55t, 2x Volvo, 1x Case, 1 Cat, 1 Welab-Fahrer) und für das ganze drumherum wie die Küche und das eingesetzte Welab 1 (Einsatzleitung) benötigt es ebenfalls Personal. Auch werden einige Mötis unterwegs sein um die geschätzt 10 Flats für die Brücke, 4 Baumaschinen, 1 Kran, 1 Welab und 2 Sortimente, Absperrgitter ... aus dem Aargau an die Einsatzstelle zu transportieren und das Leergut wieder retour. Schlussendlich bleiben vielleicht noch 15 Personen zum Arbeiten, was aber für den Bau der Brücke reicht, da der Kran die Geschwindigkeit des Aufbaus vorgibt.

Ich nehme an, das die Ustü Brücke nicht eingesetzt wird weil diese nicht für einen längeren Einsatz gedacht ist und weil sie erst nächstes Jahr offiziel eingeführt wird.

Der Kata Hi Ber Vb ist im Moment nicht nur im Emmental, sondern mindestens auch noch in Basel und Zürich im Einsatz. Deshalb wird allgemein ein Personal- und Fahrzeugmangel vorhanden sein. Auf einigen Fotos ist auch zu sehen, das sicher ein Volvo Bagger und ein Goldhofer Tieflader zusätzlich dazugekommen ist.

#11
Bin auch nicht vom Fach aber es wird sicher einen Grund haben. Da wird der Ingenieurstab (nehme an die waren in der Planung sicher beteiligt) sich schon etwas überlegt haben. Wahrscheinlich wird auch die Bauzeit nicht das dringlichste Kriterium gewesen sein.

#12
Das System der Mabey-Johnson Brücke ist eigentlich recht simpel, das Video von Rigi erklärt das wesentliche. Es sind einzelne Teile welche miteinander verschraubt werden, je nach Traglast und Länge müssen für ein Element mehrere Teile verschraubt werden. Sieht man z.B im Video, am Anfang wird pro Element nur ein Seitenpanel verwendet, nachher 2 Stk. Wenn genug Elemente zusammengeschraubt wurden, wird die Brücke ein Stück vorgeschoben um dahinter die neuen Elemente anzubauen. Das ganze bis die Brücke am anderen Ende angekommen ist. Anschliessend müssen noch die Fahrbahnplatten verlegt und die Zufahrtsstrassen erstellt werden.

Betreffend Personal hat es Rigi schon ausgeführt, der Bau der Brücke kann gut von 8-10 Soldaten pro Schicht verrichtet werden, weil die Teile sowieso mit dem Kran verbaut werden. Aber das ganze Rückwärtige frisst eben auch Personal, vorallem im 24h Betrieb.

Wieso die wohl nicht gleich die neuen Ustü Brü 45m nehmen? Der Bach da ist kaum mehr als 20 Meter breit, also wäre eine gute Auflagefläche vorhanden (sofern nicht das halbe Feld und die Ufer unterspühlt sind).
Die neue Brücke wird erst Ende Jahr eingeführt, ist also noch gar nicht vorhanden.

Und ja die Ufer sind massiv unterspült, man sieht ja wieviel Material beim Einbauplatz aufgeschüttet wurde.

#13
Unter
Der Aufwand von 60 AdAs, ist nun für ein paar Brücken benötigt..

Nun stellt euch mal vor, wir müssen aufgrund von Plünderei Gefahr oder weiss ich was, die wichtigsten Gebäude der Schweiz bewachen lassen (AKW's, Banken, Bahnhöfe, wichtibe Verbindungstunnel bsp der Hauenstein) und das ganze über mehrere Wochen.

Good Luck mit 100k AdA.

#14
Da ich selbst Bauingenieur studiere sind mir die verschiedenen Bauabläufe und logistische Probleme für den Bau einer neuen Brücke durchaus klar. Aber ich dachte, die Armee mit ihren modularen Systemen wäre ein bisschen schneller. Ausserdem könnte man die Brückenköpfe etwas weiter vom Fluss weg bauen, sodass die Brücke auf jeder Seite erst ein paar Meter vom Ufer entfernt und etwa 1 Meter über dem Boden ist. Somit wäre Zeit gewonnen und die Durchflusshöhe wäre grösser.

STI

#15
Wie gesagt es kommt immer auf das verwendete System an. Man hätte auch eine Stahlträgebrücke einbauen können, dann wäre man aber wahrscheinlich jetzt gerade mal mit den Rammarbeiten fertig. ;)

Wenn man nur die Bauzeit für die Brücke betrachtet, ist man bei ca. 2 Tagen. (Dienstag Nacht - Donnerstag Abend), viel schneller wirst du mit keinem Brückensystem sein, welches du von Hand zusammenbauen musst.

Hätte, wäre, könnte....man kann noch viel wenn der Tag langt ist und man das ganze per Medien verfolgt. Die Situation wurde von den Experten vor Ort beurteilt und anschliessend der Entschluss gefasst. Ich gehe davon aus dass die Wissen was Sie tun, vorallem im Bezug auf die Sicherheit der Soldaten und der Stabilität der Brücke.

#16
Hätte, wäre, könnte....man kann noch viel wenn der Tag langt ist und man das ganze per Medien verfolgt.
Darum:

Die Situation wurde von den Experten vor Ort beurteilt und anschliessend der Entschluss gefasst.
Einfacher könnte man es nicht auf den Punkt bringen! ;)

Gruss

sergey

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