SPHAIR Fallschirmaufklärer Screening 2026 Erfahrungsbericht
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SergioThemenstart
Hallo zusammen
Da mir die Erfahrungsberichte hier im Forum bei meiner Vorbereitung sehr geholfen haben, möchte ich meine eigenen Erfahrungen vom SPHAIR-Screening am 27. Oktober 2026 teilen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, der das Screening noch vor sich hat.
Ich versuche, möglichst genau zu beschreiben, wie der Tag abgelaufen ist, was geprüft wurde und worauf ich bei der Vorbereitung achten würde.
Los ging es um 08:45 Uhr beim Fliegerärztlichen Institut (FAI). Insgesamt waren wir ungefähr 40 bis 50 Teilnehmer, die zu Beginn in vier Gruppen (A, B, C und D) eingeteilt wurden.
Ich war in Gruppe B. Die Gruppen B und D begannen mit der Augenuntersuchung, während die Gruppen A und C zuerst die theoretischen Tests absolvierten.
Bei der Augenuntersuchung wurde zuerst das Farbsehen und das räumliche Sehen überprüft. Beim räumlichen Sehen musste man auf verschiedenen Bildern dreidimensionale Figuren erkennen.
Anschliessend folgte der normale Sehtest mit den E-Symbolen, bei dem man erkennen musste, in welche Richtung die Öffnung zeigte. Dieser wurde mit beiden Augen zusammen und anschliessend mit jedem Auge einzeln durchgeführt.
Ich würde jedem empfehlen, seine Augen vorher überprüfen zu lassen, besonders wenn man eine Farbsehschwäche hat oder nicht besonders gut sieht. Den Sehtest mit den E-Symbolen kann man auch schon zu Hause ausprobieren.
Bei uns mussten insgesamt vier Teilnehmer aufgrund ihrer Sehleistung bereits nach der Augenuntersuchung nach Hause gehen, zwei aus unserer Gruppe und zwei aus der anderen. Das war wirklich schade und tat uns allen leid, vor allem weil der Tag für sie schon so früh vorbei war, bevor sie überhaupt die Möglichkeit hatten, ihr Können bei den anderen Tests zu zeigen.
Nachdem wir mit der Augenuntersuchung fertig waren, warteten wir draussen, bis die anderen Gruppen ihre Tests abgeschlossen hatten. Danach waren wir an der Reihe.
Vor Beginn mussten wir noch den mitgebrachten Biofragebogen abgeben.
Die Prüfung bestand aus drei Teilen, die alle am Computer durchgeführt wurden.
Räumliches Denken: Beim ersten Test ging es um das räumliche Vorstellungsvermögen. Man hatte ungefähr 10–15 Minuten Zeit, um etwa 50 Aufgaben zu lösen. Die Zeit war ziemlich knapp, weshalb man möglichst zügig arbeiten musste.
Matrizen-Test: Hier wurden verschiedene Formen in einer Matrix dargestellt. Acht Felder waren ausgefüllt und man musste aus acht Antwortmöglichkeiten die passende neunte Figur auswählen. Dafür hatte man ungefähr 30 Minuten Zeit für etwa 30–40 Aufgaben.
Fallschirmtheorie: Der letzte Teil bestand aus 20 Fragen, für die man 10 Minuten Zeit hatte.
Hier kann ich jedem nur empfehlen, sich das Fallschirmtheoriebuch von der SPHAIR-Webseite zu besorgen und mindestens zweimal vollständig durchzulesen.
Zusätzlich würde ich unbedingt die Übungsfragen auf der Webseite von Swiss Skydive machen. Ich habe diese selbst sehr oft durchgearbeitet und fand die Theorieprüfung dadurch gut machbar. Wichtig ist aber, die Antworten auch wirklich zu verstehen und nicht nur auswendig zu lernen.
Nach den theoretischen Tests wurden wir von unseren Betreuern zu einer Kaserne begleitet, wo wir etwas Zeit zum Essen hatten.
Da anschliessend der Sporttest stattfand, würde ich empfehlen, auf jeden Fall genügend zu essen, aber es auch nicht zu übertreiben. Mit einem komplett vollen Magen einen anstrengenden Sporttest zu absolvieren, ist definitiv nicht angenehm.
Nach dem Mittagessen ging es in eine grosse Turnhalle. Ab diesem Zeitpunkt waren alle vier Gruppen wieder zusammen.
Wir konnten uns zuerst umziehen und wurden anschliessend von zwei Fallschirmspringern betreut, von denen einer bereits über 6000 Sprünge absolviert hatte.
Zuerst machten wir ein gemeinsames Aufwärmen mit einigen Laufrunden und verschiedenen Lockerungsübungen. Danach wurden uns die Liegestütze und Rumpfbeugen genau vorgezeigt. Die korrekte Ausführung wurde Schritt für Schritt erklärt und man konnte jederzeit Fragen stellen. Die Erklärungen waren wirklich sehr verständlich und die Betreuer nahmen sich auch die Zeit, auf Fragen einzugehen. Generell waren alle, mit denen wir während des Tages zu tun hatten, sehr freundlich und hilfsbereit, was die ganze Atmosphäre ziemlich angenehm machte.
Anschliessend hatten wir noch fünf Minuten Zeit, um uns selbstständig aufzuwärmen. Danach bekamen wir eine Startnummer und wurden einem der sechs Prüfer zugeteilt.
Als Erstes kamen die Liegestütze. Man hatte zwei Minuten Zeit, um möglichst viele gültige Wiederholungen zu schaffen.
Ich erreichte 37 Liegestütze (4 Punkte), womit ich nicht besonders zufrieden bin.
Ich würde jedem empfehlen, früh genug mit dem Training anzufangen und vor allem die korrekte SPHAIR-Technik zu üben. Es bringt nichts, wenn man zu Hause viele Wiederholungen schafft, diese bei der Prüfung aber nicht gezählt werden.
Ausserdem würde ich bei der eigenen Leistung vorsichtshalber mit zwei bis drei Wiederholungen weniger rechnen. Durch die Nervosität und die ungewohnte Situation kann es gut sein, dass man nicht ganz an seine Bestleistung herankommt.
Nachdem alle mit den Liegestützen fertig waren, ging es mit den Rumpfbeugen weiter. Auch hier hatte man zwei Minuten Zeit, um möglichst viele gültige Wiederholungen zu schaffen.
Ich schaffte 91 Rumpfbeugen (8 Punkte), womit ich sehr zufrieden bin.
Auch hier gilt: Früh anfangen, die richtige Technik trainieren und am Prüfungstag alles geben. Man hat schliesslich nur diesen einen Versuch.
Nach den Rumpfbeugen hatten wir ungefähr 10–15 Minuten Pause, bevor der Lauf begann. Es gab drei Laufgruppen und ich war in der zweiten Gruppe.
Der Lauf fand ebenfalls in der Turnhalle statt. Das sollte man bei der Vorbereitung definitiv berücksichtigen, denn durch die vielen engen Kurven muss man ständig abbremsen und wieder beschleunigen. Dazu kommt, dass man von den Liegestützen und Rumpfbeugen bereits ziemlich erschöpft ist.
Ich würde deshalb jedem empfehlen, auch auf kleineren Runden mit engen Kurven zu trainieren und nicht nur auf einer normalen 400-Meter-Bahn. Rechnet meiner Meinung nach ruhig mit 400–500 Metern weniger als bei einem Lauf unter guten Bedingungen auf einer normalen Bahn. Das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.
Ich erreichte 2680 Meter (5 Punkte) und bin darüber immer noch ziemlich sauer, weil mir genau 20 Meter für den nächsten Punkt gefehlt haben.
Deshalb würde ich unbedingt empfehlen, beim Training einen ordentlichen Puffer aufzubauen und nicht nur gerade so die gewünschte Punktzahl zu erreichen.
Nachdem alle Laufgruppen fertig waren, konnten wir uns umziehen und duschen. Anschliessend gingen wir zurück zur Kaserne, wo wir noch ungefähr eine Stunde lang eine Informationsrunde mit einem Fallschirmaufklärer hatten.
Er erklärte uns, wie die weitere Ausbildung abläuft, was uns im ersten und zweiten Kurs erwartet und wie das Ganze grundsätzlich aufgebaut ist. Wir konnten ausserdem alle möglichen Fragen stellen, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Er nahm sich viel Zeit, alles zu erklären und unsere Fragen zu beantworten.
Ich fand diesen Teil besonders interessant, weil man einen guten Einblick in die Ausbildung und die späteren Aufgaben der Fallschirmaufklärer bekam. Gerade wenn man sich wirklich für diese Richtung interessiert, ist es natürlich ziemlich spannend, direkt von jemandem zu hören, der selbst diese Erfahrungen gemacht hat.
Gegen 17:00 Uhr war der Tag vorbei und wir konnten nach Hause gehen.
Insgesamt war das Screening eine wirklich interessante Erfahrung. Der ganze Tag war gut organisiert, die Anweisungen waren klar und verständlich und alle Betreuer waren sehr freundlich und hilfsbereit.
Mein grösster Tipp an alle zukünftigen Teilnehmer ist, wirklich früh mit der Vorbereitung anzufangen und konsequent dranzubleiben, auch wenn man manchmal überhaupt keine Lust auf das Training hat.
Trainiert nicht nur darauf, die Mindestanforderungen zu erfüllen oder gerade so eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Versucht stattdessen, möglichst hohe Resultate anzustreben, damit ihr auch dann noch gut abschneidet, wenn am Prüfungstag nicht alles perfekt läuft.
Übt die korrekte Technik bei den Liegestützen und Rumpfbeugen, unterschätzt den Hallenlauf nicht und bereitet euch gründlich auf die Theorie vor. Ausserdem würde ich empfehlen, die letzten Tage vor dem Screening nicht mehr zu hart zu trainieren, damit man möglichst erholt antreten kann.
Was ich ebenfalls mitgeben möchte: Bleibt konsequent bei eurer Vorbereitung. Es wird immer Tage geben, an denen man keine Lust hat oder das Training nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Gerade dann ist es wichtig, trotzdem dranzubleiben. Am Ende lohnt es sich, möglichst gut vorbereitet an diesen Tag zu gehen.
Ich selbst habe beim Sporttest insgesamt 17 Punkte erreicht. Damit bin ich nicht besonders zufrieden und ich rechne ehrlich gesagt auch nicht unbedingt damit, dass es für ein Weiterkommen reicht. Trotzdem bin ich froh, dass ich am Screening teilnehmen konnte, und wollte meine Erfahrungen hier teilen, da mir solche Berichte bei meiner eigenen Vorbereitung sehr geholfen haben.
Ich hoffe, dass ich damit einigen zukünftigen Teilnehmern helfen konnte und ihr nun eine bessere Vorstellung davon habt, was euch erwartet.
Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr diese gerne stellen. Ich versuche, sie so gut wie möglich zu beantworten.
Viel Erfolg an alle, die das Screening noch vor sich haben!
Da mir die Erfahrungsberichte hier im Forum bei meiner Vorbereitung sehr geholfen haben, möchte ich meine eigenen Erfahrungen vom SPHAIR-Screening am 27. Oktober 2026 teilen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, der das Screening noch vor sich hat.
Ich versuche, möglichst genau zu beschreiben, wie der Tag abgelaufen ist, was geprüft wurde und worauf ich bei der Vorbereitung achten würde.
Los ging es um 08:45 Uhr beim Fliegerärztlichen Institut (FAI). Insgesamt waren wir ungefähr 40 bis 50 Teilnehmer, die zu Beginn in vier Gruppen (A, B, C und D) eingeteilt wurden.
Ich war in Gruppe B. Die Gruppen B und D begannen mit der Augenuntersuchung, während die Gruppen A und C zuerst die theoretischen Tests absolvierten.
Bei der Augenuntersuchung wurde zuerst das Farbsehen und das räumliche Sehen überprüft. Beim räumlichen Sehen musste man auf verschiedenen Bildern dreidimensionale Figuren erkennen.
Anschliessend folgte der normale Sehtest mit den E-Symbolen, bei dem man erkennen musste, in welche Richtung die Öffnung zeigte. Dieser wurde mit beiden Augen zusammen und anschliessend mit jedem Auge einzeln durchgeführt.
Ich würde jedem empfehlen, seine Augen vorher überprüfen zu lassen, besonders wenn man eine Farbsehschwäche hat oder nicht besonders gut sieht. Den Sehtest mit den E-Symbolen kann man auch schon zu Hause ausprobieren.
Bei uns mussten insgesamt vier Teilnehmer aufgrund ihrer Sehleistung bereits nach der Augenuntersuchung nach Hause gehen, zwei aus unserer Gruppe und zwei aus der anderen. Das war wirklich schade und tat uns allen leid, vor allem weil der Tag für sie schon so früh vorbei war, bevor sie überhaupt die Möglichkeit hatten, ihr Können bei den anderen Tests zu zeigen.
Nachdem wir mit der Augenuntersuchung fertig waren, warteten wir draussen, bis die anderen Gruppen ihre Tests abgeschlossen hatten. Danach waren wir an der Reihe.
Vor Beginn mussten wir noch den mitgebrachten Biofragebogen abgeben.
Die Prüfung bestand aus drei Teilen, die alle am Computer durchgeführt wurden.
Räumliches Denken: Beim ersten Test ging es um das räumliche Vorstellungsvermögen. Man hatte ungefähr 10–15 Minuten Zeit, um etwa 50 Aufgaben zu lösen. Die Zeit war ziemlich knapp, weshalb man möglichst zügig arbeiten musste.
Matrizen-Test: Hier wurden verschiedene Formen in einer Matrix dargestellt. Acht Felder waren ausgefüllt und man musste aus acht Antwortmöglichkeiten die passende neunte Figur auswählen. Dafür hatte man ungefähr 30 Minuten Zeit für etwa 30–40 Aufgaben.
Fallschirmtheorie: Der letzte Teil bestand aus 20 Fragen, für die man 10 Minuten Zeit hatte.
Hier kann ich jedem nur empfehlen, sich das Fallschirmtheoriebuch von der SPHAIR-Webseite zu besorgen und mindestens zweimal vollständig durchzulesen.
Zusätzlich würde ich unbedingt die Übungsfragen auf der Webseite von Swiss Skydive machen. Ich habe diese selbst sehr oft durchgearbeitet und fand die Theorieprüfung dadurch gut machbar. Wichtig ist aber, die Antworten auch wirklich zu verstehen und nicht nur auswendig zu lernen.
Nach den theoretischen Tests wurden wir von unseren Betreuern zu einer Kaserne begleitet, wo wir etwas Zeit zum Essen hatten.
Da anschliessend der Sporttest stattfand, würde ich empfehlen, auf jeden Fall genügend zu essen, aber es auch nicht zu übertreiben. Mit einem komplett vollen Magen einen anstrengenden Sporttest zu absolvieren, ist definitiv nicht angenehm.
Nach dem Mittagessen ging es in eine grosse Turnhalle. Ab diesem Zeitpunkt waren alle vier Gruppen wieder zusammen.
Wir konnten uns zuerst umziehen und wurden anschliessend von zwei Fallschirmspringern betreut, von denen einer bereits über 6000 Sprünge absolviert hatte.
Zuerst machten wir ein gemeinsames Aufwärmen mit einigen Laufrunden und verschiedenen Lockerungsübungen. Danach wurden uns die Liegestütze und Rumpfbeugen genau vorgezeigt. Die korrekte Ausführung wurde Schritt für Schritt erklärt und man konnte jederzeit Fragen stellen. Die Erklärungen waren wirklich sehr verständlich und die Betreuer nahmen sich auch die Zeit, auf Fragen einzugehen. Generell waren alle, mit denen wir während des Tages zu tun hatten, sehr freundlich und hilfsbereit, was die ganze Atmosphäre ziemlich angenehm machte.
Anschliessend hatten wir noch fünf Minuten Zeit, um uns selbstständig aufzuwärmen. Danach bekamen wir eine Startnummer und wurden einem der sechs Prüfer zugeteilt.
Als Erstes kamen die Liegestütze. Man hatte zwei Minuten Zeit, um möglichst viele gültige Wiederholungen zu schaffen.
Ich erreichte 37 Liegestütze (4 Punkte), womit ich nicht besonders zufrieden bin.
Ich würde jedem empfehlen, früh genug mit dem Training anzufangen und vor allem die korrekte SPHAIR-Technik zu üben. Es bringt nichts, wenn man zu Hause viele Wiederholungen schafft, diese bei der Prüfung aber nicht gezählt werden.
Ausserdem würde ich bei der eigenen Leistung vorsichtshalber mit zwei bis drei Wiederholungen weniger rechnen. Durch die Nervosität und die ungewohnte Situation kann es gut sein, dass man nicht ganz an seine Bestleistung herankommt.
Nachdem alle mit den Liegestützen fertig waren, ging es mit den Rumpfbeugen weiter. Auch hier hatte man zwei Minuten Zeit, um möglichst viele gültige Wiederholungen zu schaffen.
Ich schaffte 91 Rumpfbeugen (8 Punkte), womit ich sehr zufrieden bin.
Auch hier gilt: Früh anfangen, die richtige Technik trainieren und am Prüfungstag alles geben. Man hat schliesslich nur diesen einen Versuch.
Nach den Rumpfbeugen hatten wir ungefähr 10–15 Minuten Pause, bevor der Lauf begann. Es gab drei Laufgruppen und ich war in der zweiten Gruppe.
Der Lauf fand ebenfalls in der Turnhalle statt. Das sollte man bei der Vorbereitung definitiv berücksichtigen, denn durch die vielen engen Kurven muss man ständig abbremsen und wieder beschleunigen. Dazu kommt, dass man von den Liegestützen und Rumpfbeugen bereits ziemlich erschöpft ist.
Ich würde deshalb jedem empfehlen, auch auf kleineren Runden mit engen Kurven zu trainieren und nicht nur auf einer normalen 400-Meter-Bahn. Rechnet meiner Meinung nach ruhig mit 400–500 Metern weniger als bei einem Lauf unter guten Bedingungen auf einer normalen Bahn. Das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.
Ich erreichte 2680 Meter (5 Punkte) und bin darüber immer noch ziemlich sauer, weil mir genau 20 Meter für den nächsten Punkt gefehlt haben.
Deshalb würde ich unbedingt empfehlen, beim Training einen ordentlichen Puffer aufzubauen und nicht nur gerade so die gewünschte Punktzahl zu erreichen.
Nachdem alle Laufgruppen fertig waren, konnten wir uns umziehen und duschen. Anschliessend gingen wir zurück zur Kaserne, wo wir noch ungefähr eine Stunde lang eine Informationsrunde mit einem Fallschirmaufklärer hatten.
Er erklärte uns, wie die weitere Ausbildung abläuft, was uns im ersten und zweiten Kurs erwartet und wie das Ganze grundsätzlich aufgebaut ist. Wir konnten ausserdem alle möglichen Fragen stellen, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Er nahm sich viel Zeit, alles zu erklären und unsere Fragen zu beantworten.
Ich fand diesen Teil besonders interessant, weil man einen guten Einblick in die Ausbildung und die späteren Aufgaben der Fallschirmaufklärer bekam. Gerade wenn man sich wirklich für diese Richtung interessiert, ist es natürlich ziemlich spannend, direkt von jemandem zu hören, der selbst diese Erfahrungen gemacht hat.
Gegen 17:00 Uhr war der Tag vorbei und wir konnten nach Hause gehen.
Insgesamt war das Screening eine wirklich interessante Erfahrung. Der ganze Tag war gut organisiert, die Anweisungen waren klar und verständlich und alle Betreuer waren sehr freundlich und hilfsbereit.
Mein grösster Tipp an alle zukünftigen Teilnehmer ist, wirklich früh mit der Vorbereitung anzufangen und konsequent dranzubleiben, auch wenn man manchmal überhaupt keine Lust auf das Training hat.
Trainiert nicht nur darauf, die Mindestanforderungen zu erfüllen oder gerade so eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Versucht stattdessen, möglichst hohe Resultate anzustreben, damit ihr auch dann noch gut abschneidet, wenn am Prüfungstag nicht alles perfekt läuft.
Übt die korrekte Technik bei den Liegestützen und Rumpfbeugen, unterschätzt den Hallenlauf nicht und bereitet euch gründlich auf die Theorie vor. Ausserdem würde ich empfehlen, die letzten Tage vor dem Screening nicht mehr zu hart zu trainieren, damit man möglichst erholt antreten kann.
Was ich ebenfalls mitgeben möchte: Bleibt konsequent bei eurer Vorbereitung. Es wird immer Tage geben, an denen man keine Lust hat oder das Training nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Gerade dann ist es wichtig, trotzdem dranzubleiben. Am Ende lohnt es sich, möglichst gut vorbereitet an diesen Tag zu gehen.
Ich selbst habe beim Sporttest insgesamt 17 Punkte erreicht. Damit bin ich nicht besonders zufrieden und ich rechne ehrlich gesagt auch nicht unbedingt damit, dass es für ein Weiterkommen reicht. Trotzdem bin ich froh, dass ich am Screening teilnehmen konnte, und wollte meine Erfahrungen hier teilen, da mir solche Berichte bei meiner eigenen Vorbereitung sehr geholfen haben.
Ich hoffe, dass ich damit einigen zukünftigen Teilnehmern helfen konnte und ihr nun eine bessere Vorstellung davon habt, was euch erwartet.
Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr diese gerne stellen. Ich versuche, sie so gut wie möglich zu beantworten.
Viel Erfolg an alle, die das Screening noch vor sich haben!
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