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RS Aufschieben

15 Antworten6'069 AufrufeGestartet von Maxim ·

MaximThemenstart
bearbeitet #1
Guten Morgen,

Ich bin mir sicher dass dieses Thema schon hundertfach besprochen wurden, aber ich hab viel gesucht und nichts gefunden das genau zu meiner Situation passt bzw. entsprechende Informationen enthält.

Zu mir. Ich bin gebürtiger Deutscher und habe beide Staatsbürgerschaften. Bringt mich schon zu..

Frage Nr. 1: Muss ich auch als gebürtiger Deutscher mit deutscher Staatsbürgerschaft das Militär zwangsweise machen, solange ich hier lebe und zusätzlich eine hiesige Staatsbürgerschaft besitze? Denn wenn ja, muss es wirklich soweit gehen dass ich meinen Schweizer Pass für einige Jahre ablege nur damit ich mein Leben erstmal so gestalten kann wie ich es für lebenswert halte? Ohne ein Militär das mir mit Terminen und Strafen im Nacken sitzt?

Frage Nr. 2: Wenn ich bei der baldigen Rekrutierung für Dienstuntauglich befunden werde, was bei meinen Gewohnheiten, meiner gesundheitlichen Situation und meinen Ansichten nicht schwer sein dürfte, muss ich dann in den Zivildienst oder lassen sie mich einfach die 3% bezahlen?

Versteht mich nicht falsch, ich liebe dieses Land, so sehr dass ich sogar gewillt bin für meine uneingeschränkte Freiheit bezahlen zu müssen damit ich den Pass behalten darf.

Was für mich nicht funktioniert ist die Rekrutierung ohne Einwände zu machen um dann ein RS Datum aufgedrückt zu bekommen dass mich am uneingeschränkten Reisen hindert. Und nur weil ich Reisen möchte kann ich die RS ja nicht einfach verschieben, wenn ich da richtig informiert bin. Da müsste ich konkrete Pläne vorlegen, und ich mach mir doch meine Spontanität nicht zu Nichte nur weil das Militär gerne wissen will wo ich grade stecke.

Ihr kennt jetzt meine Situation. Ich würd die RS gerne aufschieben oder auch komplett umgehen damit ich in nächster Zeit reisen oder auch eine Ausbildung anfangen kann, ganz wie es mir beliebt. Gibt es da eine Möglichkeit in der ich die Situation so darstelle wie sie nunmal ist und nicht erst die Staatsbürgerschaft aufgeben oder in den Drogenkonsum verfallen muss um zu erreichen was mir eig. zusteht?

Und ganz genau gefragt: Welche Optionen hab ich um die nächsten Jahre ohne Druck vom Staat machen zu können was ich möchte? Ich meine da muss es doch einen vernünftigen Weg geben. Es kann doch nicht sein dass ich vom Militär so behindert werde.

Gruss und Danke

Max

#2
Und ich dachte immer : ich sei egoistisch.

#3
Setze dich mal mit dem Kreiskommando in Verbindung!

Eigentlich idt die Idee der Einbürgerung ja zu profitieren ohne Pflichten!

Es wäre ja ein Witz, wenn du für das Land, das du so seehr liebst etwas machen müsstest! Und sogar ein halbes Jahr auf das Reisen verzichten! Nein nei. Das darf nicht sein!

#4
Geschätzter Maxim

Bundesverfassung der Schweizerischen EidgenossenschaftArt. 59 Militär- und Ersatzdienst

1 Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten. Das Gesetz sieht einen

zivilen Ersatzdienst vor.
Frage Nr. 1: Ja, du musst. Ob und wie du die schweizer Staatsbürgerschaft abgeben kannst kann ich dir nicht sagen. Jedoch wirst du sie nicht einfach wieder aufnehmen können wenn sie einmal abgelegt wurde, ohne das Einbürgerungsverfahren zu durchlaufen.

Frage Nr. 2: Wenn du tauglich für den Militärdienst bist, jedoch nicht willst, kommst du in en Zivieldienst. Das sind Faktor 1.5 mehr Tage (260 x 1.5 = 390), als du im normalen Militärdienst ohne Weitermachen zum Unteroffizier oder Offizier machen musst. Bist du nicht Militärdienst, jedoch Zivielschutztauglich, kommst du in de Zivilschutz und musst nicht die volle Wehrpflichtsersatzabgabe bezahlen. Wenn du auch nicht Zivielschutztauglich bist, wird der ganze Betrag fällig.

Hier einen Link für dich:

Militärdienstpflicht von Auslandschweizern und Doppelbürgern

http://www.vtg.admin.ch/internet/vtg/de/home/militaerdienst/fda/gesetzliche/militaerdienstpflicht.html

Zum Start der RS. Man kann einen Wunsch anbringen, wann die RS starten soll. Jedoch kann dieser nicht immer erfüllt werden. Ich habe schon früh vor der RS gewusst, dass ich die RS meines Jahrganges nicht machen kann und habe deshalb beim Kreiskommando ein Dienstveschiebungsgesuch gestellt, welches mir die RS um 4 Monate hinausschob. Jedoch hatte ich einen guten Grund dazu, welcher nicht "ich bin am Reisen" war.

Und ganz genau gefragt: Welche Optionen hab ich um die nächsten Jahre ohne Druck vom Staat machen zu können was ich möchte? Ich meine da muss es doch einen vernünftigen Weg geben. Es kann doch nicht sein dass ich vom Militär so behindert werde.
Die Staatsbürgerschaft abgeben.

Am Schluss darf ich noch meine persönliche Meinung mitteilen.

Wenn du die Privilegien der schweizer Staatsbürgerschaft geniessen willst, musst du auch den Pfichten einer solchen nachgehen. Die Entscheidung liegt bei dir.

2× hilfreich
MaximThemenstarter
#5
Zunächst mal bin ich nie eingebürgert worden weil ich die Staatsbürgerschaft von Geburt an hatte.

Und ja, ich bin gern hier. Ich zahl meine Steuern und bin auch bereit für die im Militär nicht geleisteten Tage zu bezahlen. Geld bekommt der Staat von mir, aber nicht meine Lebenszeit, denn die gehört ihm nicht. Und dazu sollt ich auch nicht gezwungen werden, nach meiner Auffassung.

Wie bereits gesagt würde ich ja auch Militär machen, nur nicht jetzt, denn solang ich noch in keiner Karrierelaufbahn bin würd ich meine Zeit gerne so verbringen wie es mir gefällt. Dass mir diese Freiheit, die ich eher als Geburtsrecht und nicht als Egoismus bezeichnen würde, ein Stückweit genommen wird, nervt mich schon ein wenig.

Ein Tipp war allerdings hilfreich. Einfach mal beim Sicherheitsdepartement angerufen und erfahren dass sie ja doch nicht mehr so starrsinnig sind. Rekrutierung wird erstmal verschoben, sobald ich gehen will reich ich meine Abmeldung aus der Schweiz ein und gut ist, bis ich wieder zurück kommen möchte. Und falls es dann noch nicht zu spät ist, mach ich "zum Wohle" dieses Landes auch gerne den Folgen und Schnauze halten Zirkus mit der euch aus irgendeinem Grund einen enormen Stolz einzuhauchen scheint.

Dankeschön für die abfällige Aufmerksamkeit.

#6
Du sprichst von Freiheit als Geburtsrecht.

Ich darf fragen, woher hast du diese Freiheit und wer garantiert dir diese?

Habe sich nicht mutige und tapfere Helden gegen die Unterdrückung erhoben und mit ihrem Blut für die Freiheit bezahlt, welche du als dein Geburtsrecht ansiehst.

Wer garantier dir heute, dass sich nicht wieder ein Tyrann über dich erhebt und die deine Freiheit, welche du als dein Geburtsrecht ansiehst, wegnehmen will?

Es sind die Männer und Frauen der Armee, welche im Ernstfall (der hoffentlich nie kommt) für DEINE Freiheit kämpfen werden und ihr Leben dafür lassen werden. Und es macht mich traurig, dass du von Freiheit reden kannst und gleichzeitig nur an dein Wohlergehen denkst. Dies ist Egoismus, ob du es wahrhaben willst oder nicht.

2× hilfreich
MaximThemenstarter
bearbeitet #7
Ja da hast du recht. Ich werd den Alliierten ewig dankbar sein müssen dass sie den Nazis den Gar ausgemacht haben. Gepriesen sein die Russen, Ukrainer, Kasachen und wer nicht noch alles beteiligt war.

Blöd nur dass ich, auch nicht gegen einen Tyrannen, die Waffe heben werde. Wenn der Zorn und die Machtgier auf der Welt (wieder) so stark geworden ist dass selbst friedliche Zivilisten (wieder) in Lebensgefahr stecken, dann möchte ich auch nicht mehr leben. Und von patriotischen Phrasen die die Berufssoldaten nachts gut schlafen lassen werd ich mich in meiner Meinung nicht umstimmen lassen. Aber im Militär geht es ja schliesslich auch ein Stückweit darum die Schnauze zu halten und zu tun was man dir sagt, ohne darüber nachzudenken. Nicht ganz meins.

Ich erwarte gar nicht dass jeder versteht dass es noch Leute gibt die auf Gewalt nicht mit mehr Gewalt antworten wollen.

#8
Und dazu sollt ich auch nicht gezwungen werden, nach meiner Auffassung.

Wie bereits gesagt würde ich ja auch Militär machen, nur nicht jetzt, denn solang ich noch in keiner Karrierelaufbahn bin würd ich meine Zeit gerne so verbringen wie es mir gefällt. Dass mir diese Freiheit, die ich eher als Geburtsrecht und nicht als Egoismus bezeichnen würde, ein Stückweit genommen wird, nervt mich schon ein wenig.

Dankeschön für die abfällige Aufmerksamkeit.
Punkt 1

Wenn jeder so ein Egoist wie du wäre, dann wäre ja keiner mehr da, wenn es keine Pflicht wäre!

Punkt 2

Das ist Egoismus! Ein bisschen Zeit der eigenen Selbstfindung stärker zu gewichten als Dienst an der Allgemeinheit, ist purer Egoismus!

Nervt es dich auch, dass du während den obligatorischen Schulzeit nicht dein eigenes Ding drehen konntest?

Punkt 3

Wenn du mit solchen Kommentaren im Armee Forum nichtgerechnet hast, dann erklärt das so einiges!

#9
Ja da hast du recht. Ich werd den Alliierten ewig dankbar sein müssen dass sie den Nazis den Gar ausgemacht haben. Gepriesen sein die Russen, Ukrainer, Kasachen und wer nicht noch alles beteiligt war. Blöd nur dass ich, auch nicht gegen einen Tyrannen, die Waffe heben werde. Wenn der Zorn und die Machtgier auf der Welt (wieder) so stark geworden ist dass selbst friedliche Zivilisten (wieder) in Lebensgefahr stecken, dann möchte ich auch nicht mehr leben. Und von patriotischen Phrasen die die Berufssoldaten nachts gut schlafen lassen werd ich mich in meiner Meinung nicht umstimmen lassen. Aber im Militär geht es ja schliesslich auch ein Stückweit darum die Schnauze zu halten und zu tun was man dir sagt, ohne darüber nachzudenken. Nicht ganz meins.

Ich erwarte gar nicht dass jeder versteht dass es noch Leute gibt die auf Gewalt nicht mit mehr Gewalt antworten wollen.
Ja! Sei den Alliierten Ruhig in alle Ewigkeit dankbar! Sie haben es verdient! Viele haben ihr leben selbstlos gegeben!

ja wenn du das nicht tun würdest, dann bist du selbst Schuld!

Und schau mal in die Zeitung. Es war nie anders! Zivilisten sterben überall.

"Und von patriotischen Phrasen die die Berufssoldaten nachts gut schlafen lassen" klingt für mich nach: " Metzger sind Mörder! Ich esse Fleisch aber verachte, die die die Tiere Schlachten".

Nicht ganz deins? Das glaub ich sofort, dass du ein Problem mit Autorität hast!

Dass es NOCH Leute gibt? das ist eine absolute Wohlstandserscheinung verwöhnter Pazifisten, die einfach andere für sich kämpfen lassen und sich dann besser fühlen, will sie ja so toll sind!

MaximThemenstarter
#10
Ja Militär ist schon eine super Sache. Erschiessen wir uns halt alle gegenseitig. Feuer mit Feuer.

Naja weißt du Andy, ich hab keine Ahnung was du für Vorstellungen und Erwartungen vom und an das Leben hast, aber meine gestalten sich ein wenig anders als Leute zu erschiessen, schürt doch nur den Hass.

Ich helfe gerne anderen Menschen, aber dazu lass ich mich nicht mit patriotischen Phrasen und Gesetzen zwingen. So etwas nennt sich Warmherzigkeit, und die baut nunmal auf Achtsamkeit, und nicht auf zuvor genanntem auf.

Muss ich denn zum Militär um ein sozialer Mensch zu sein? Ich glaube kaum. Aber wenn sich das jemand einreden möchte, bin ich der letzte der ihn von meiner Sicht der Dinge überzeugen will.

MaximThemenstarter
bearbeitet #11
Da hast du mich offensichtlich komplett missverstanden. Ich will nicht das jemand für mich kämpft. Denn was in Situationen wo das nötig wäre zählt, ist nicht dass mich jemand verteidigt und dafür andere umbringt, die auch nur gezwungen wurden, sondern dass der Hass damit kein Ende finden wird.

Und ja, Zivilisten sterben. Warum? Wegen Militär und Religion. Und da hältst du es für den logischen Schluss dass ich deshalb auch zu der Bande gehe?

Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen dem mehr oder minder nötigen töten von Tieren, und dem töten von Menschen die die Werte der Menschheit offensichtlich nicht verstanden haben.

Die Sache ist ganz einfach. Menschen töten Menschen aufgrund von falschen Überzeugungen. Meine Überzeugungen gestalten sich aber nunmal so dass eigentlich keiner sterben sollte. Und auch wenn das reines Wunschdenken ist, so halte ich lieber daran fest als mich auch zu den Leuten zählen zu müssen die andere töten.

Andere zu töten ist ja schliesslich auch der Inbegriff von Sozialität. Ist dass die Logik mit der du oder ihr rechtfertigt mich als Egoisten zu bezeichnen? Denn im realen Leben, und nicht einfach nur in der "ich könnte mal" Theorie hab ich vermutlich schon mehr sinnvolles für die Allgemeinheit getan als manch einer beim Militär.

#12
Hallo Maxim

Es freut mich das du den Weg mit deiner Frage in unser Forum gefunden hast.

Ich kenne dich nicht, und weiss nicht welche Wege sich dir weiter ergründen werden auf deinem weiteren Lebensweg. Ebensowenig möchte ich dir meine Ansicht der Dinge im Militär schildern.

Was ich jedoch nicht gutheissen kann ist die Tatsache das du scheinbar gehörte Tatsachen hier auf den Tisch legst und dich damit verteidigen möchtest. Ich muss selber zugeben, nicht immer hat mir alles gepasst im Militär, und ich habe einige schlechte Beispiele erlebt wie man es eben nicht macht. Ich bin mir jedoch sicher das mir persönlich dieser Einsatz etwas gebracht hat, auch wenn ich nicht direkt für andere Menschen etwas getan habe. (Aber das tu ich jeden anderen Tag zur genüge. Es wird aber leider viel zu wenig geschätzt.) Tatsache ist jedoch, dass sich unsere Armee in den letzten Jahren extrem gewandelt hat, und ich einen Soldaten der mitdenkt und eine Entscheidung auch einmal selber trifft mehr bevorzuge als jemand der im Militär einfach das Gefühl hat: Ja, jetzt Kopf abschalten und machen was die sagen. (Und wenn ich ehrlich bin: Genau dann passieren die meisten Fehler. Genau dann kommt es zu Straffällen die jede Menge Papierkram mit sich zieht.)

Damit wir diesen Thread weiterhin offenhalten können bitte ich ALLE um folgendes: Seid offen gegenüber den anderen. Nur weil die Person gegenüber (oder mit der Frage) nicht der selben Meinung ist wie ihr, heisst das nicht das er automatisch ein Egoist ist, oder ein schlechterer Mensch. Er hat vielleicht einfach eine andere Ansicht von dieser Welt. Danke!

Gruss

sergey

#13
Wie bereits gesagt würde ich ja auch Militär machen, nur nicht jetzt, denn solang ich noch in keiner Karrierelaufbahn bin würd ich meine Zeit gerne so verbringen wie es mir gefällt. Dass mir diese Freiheit, die ich eher als Geburtsrecht und nicht als Egoismus bezeichnen würde, ein Stückweit genommen wird, nervt mich schon ein wenig. [...]

Dankeschön für die abfällige Aufmerksamkeit.
Hallo Maxim

Ich versuche mal, ganz sachlich zu bleiben, und einen wichtigen Punkt in deiner Ansprache zu "korrigieren" resp. dich auf etwas hinzuweisen. Ich werde dich weder als Egoist beschimpfen noch werde ich deine generelle Ansicht die du anscheinend über AdA hegst kritisieren.

Du erwähnst, dass du Militär leisten würdest, aber nicht jetzt. Denn solange du noch in keiner Karrierelaufbahn bist blablabla.

Wann willst du denn deinen Dienst leisten? Wenn du mitten in deiner Karriereplanung steckst? Während einer Weiterbildung oder eines Studiums? Jetzt scheinst du Zeit zum Reisen zu haben, was ich dir gönne. Du kannst aber aus gewissensgründen nicht 21 Wochen davon opfern um deinem Land zu dienen. Ich kenne deine Situation nicht genau, aber einen besseren Zeitpunkt als jetzt gibt es wohl nicht!

Ausserdem hast du erwähnt, dass du in Erwägung ziehst, zur Not die Staatsbürgerschaft abzugeben, um das Militär zu umgehen. Wie gesagt, ich will dich wirklich keinen Egoisten schimpfen, aber so wie ich das verstehe (korrigiere mich falls nötig) wäre es dir wert, die Staatsbürgerschaft deiner geliebten Wahlheimat abzulegen, nur um einer Verpflichtung zu entwischen. Einer Verpflichtung welche es schon länger gibt als dich und mich zusammen. Eine Verpflichtung auf welche du dich seit Jahren hättest vorbereiten können. Und des weiteren hättest du die Frechheit, nachdem du dich dieser ehrenvollen Verpflichtung entzogen hättest, dich wieder einbürgern zu lassen?

Bei allem Respekt, aber ich hätte nicht mal den Mut, danach noch aufs Einwohneramt zu spazieren!

Und wie schon meine Vorredner erklärten. Über abfällige Aufmerksamkeit solltest du dich nicht wundern. Du schreibst hier in einem Forum, das sich voll und ganz der Schweizer Armee widmet. Vielleicht wärst du in einem Zivildienst Forum oder einem Doppelbürger-wie-entkomme-ich-der-Armee-Forum besser aufgehoben.

So, nun habe ich es doch geschafft, dich nicht einmal einen Egoisten zu nennen. Und ja, das viel mir schon schwer.

sdt-böse

1× hilfreich
MaximThemenstarter
bearbeitet #14
Hallo Mc4air

Stimmt, du hast den Begriff Egoist nur sehr gut umschrieben. Aber ich geh trotzdem mal drauf ein.

Für mein Gewissen? Also damit kannst du mich nun wirklich nicht locken. Dieser ganze "Du musst deinem Land DIENEN" Quatsch ist in der Schweiz doch total lächerlich. Was passiert denn hier? Hier gibts weder Krieg noch Aufstände oder gar Terrordrohungen, nichtmal Feinde hat dieses Land. Alles worum es beim Militär geht ist für einen Ernstfall zu trainieren, der eh nie eintritt, oder beim Naturkatastrophen Leuten zu helfen, und auch die gibts selten. Sei's drum, denn in den Krieg zieh ich eh nicht. Das seh ich auch nicht als Pflicht an. Und Leuten helf ich schon, aber wie bereits gesagt lass ich mich dazu nicht mit Gesetzen zwingen.

Ich behalt meine Staatsbürgerschaft gerne, leiste meine Zeit beim Militär von mir aus auch wenn ich zurück komme, oder ich zahl eben. Aber ich lass mir diese Phase meines Lebens nicht durch Termine kaputt machen. Überleg doch mal. Ich hab 2 Jahre Zeit um zu tun was ich will. Und was will ich? Diesem bescheuerten System in dem wir hie alle sitzen entkommen und einfach mal eine gewisse Zeit so leben wie ich es für lebenswert halte, bevor mich der Morast wieder eingeholt hat. Dann führ ich hier mein dummes Leben, verdien mein Geld das ja eh allen das wichtigste zu sein scheint und kauf mir meine angebliche Individualität. Auch wenn ich dennoch das selbe scheiss Leben führe wie alle anderen. Aber nicht heute und nicht die nächsten 2 Jahre.

Ich hab nicht vor mein Leben mit Schule, Militär, Studium und irgendeinem Drecksjob zu verbringen, in dem ich versauere und am Ende meines erbärmlichen Lebens auf ein paar Tage Urlaub in irgendeinem Hotel und ansonsten nur auf Arbeit und Geld zurückblicken kann. Daran ändern auch ein paar vermeintliche Lichtblicke nichts.

Und schlussendlich möcht ich mir dann als Püppchen der Regierung auch keine Kugel einfangen ;)

Ich glaub wir lassen das Thema lieber. Die Frage an sich ist eine Sache, aber das artet hier in irgendwelche Richtungen aus die wenig mit dem zutun haben, worauf ich hinaus wollte.

Gruss

#15
Du hast wohl recht, das wird hier nichts mehr. Und nach deinem letzten Post scheint eh Hopfen und Malz verloren.

1. Die Schweiz hat keine Feinde? Genau. Und den Weihnachtsmann gibts auch.

2. Du hast 2 Jahre Zeit, aber nicht 21 Wochen. Alles klar.

3. " [...] Das selbe scheiss Leben führe wie alle anderen." Danke.

4. "Ich hab nicht vor mein Leben mit Schule, Militär, Studium und irgendeinem Drecksjob zu verbringen, in dem ich versauere und am Ende meines erbärmlichen Lebens auf ein paar Tage Urlaub in irgendeinem Hotel und ansonsten nur auf Arbeit und Geld zurückblicken kann." Falls dir so ein Leben blüht, kann ich nur mein Mitleid aussprechen, klingt ja zum kotzen. Aber wenn du kein Militär machst, bleibt es dir ja anscheinend erspart.

Also wie gesagt, ich werde mich hüten mich noch weiter über deine Posts aufzuregen, und widme mich nun wieder meinem Job bei diesem "Du musst deinem Land DIENEN" Quatsch.

bearbeitet #16
Und an diesem Punkt schliesse ich den Thread.

Da selbst der Ersteller nicht darauf achtet inwiefern seine Aussagen provozieren macht eine weitere bearbeitung des Themas keinen Sinn.

Gruss

sergey

1× hilfreich

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