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Lukas Reimann fordert strengeres Söldnerverbot

13 Antworten4'061 AufrufeGestartet von Kampfhamster ·

KampfhamsterThemenstart
bearbeitet #1
Lukas Reimann fordert strengeres Söldnerverbot wegen Schweizern in Syrien

Wie will man etwas verbieten, was schon verboten ist? Insgesamt aber eine gefährliche Entwicklung mit diesen "Schweizern", die in Kriegsgebiete gehen, um für den "Heiligen Krieg" zu kämpfen.

#2
Vermutlich wäre es für die ganze Welt besser, die Religionen zu verbieten...

KampfhamsterThemenstarter
#3
ja, wahrscheinlich wäre es besser diese Nazis und Kommunisten unserer Zeit mal etwas auszubremsen.

#4
Die Schweizer Bürger, welche in Syrien kämpfen sind keine Söldner. Welche Bedingungen ein Söldner erfüllen muss, kann man im Artikel 47 des Humanitären Völkerrechts nachlesen. Die Personen kämpfen aus eigener Initiative in einem fremden Konflikt, somit gehören sie völkerrechtlich zu den Zivilpersonen und nicht zu den Söldnern!

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KampfhamsterThemenstarter
#5
Richtig, nur werden wohl zumindest einige dieser radikalen Islamisten wieder in die Schweiz zurückkehren und dann hier für Unruhe sorgen.

Mir ging es beim Eröffnen dieses Thema's nicht in erster Linie darum, das Problem "Schweizer Söldner" anzusprechen, sondern die Problematik Schweizer Bürger, die unter fremder Flagge für den Islam kämpfen.

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#6
Das ist schon ein Problem. Besonders, weil weltweit immer mehr Jugendliche bereit sind für den Islam zu kämpfen. Falls sie zurückkehren ist die Frage, ob sie

-friedlich sind, wie vor ihrem Einsatz in Syrien oder

-stark radikalisiert zurückkommen und dann auch bereit sind hier in der Schweiz für Unruhe zu sorgen.

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KampfhamsterThemenstarter
#7
Genau. Diese Leute haben ja keine Tätowierung auf der Stirn "radikaler, gewaltbereiter Islamist", woran man sie erkennt.

Das dürfte in den nächsten 10-20 Jahren wohl die grösste Bedrohung für den Westen sein, da man dagegen noch nicht so wirklich ein Mittel gefunden hat.

Gerade Frankreich und England haben da ein Problem. Gibt da genügend Beispiele, wie z.B. http://www.pi-news.net/2013/05/london-moslems-killen-soldaten-mit-machete/

und

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/attentaeter-stirbt-nach-feuergefecht-mit-polizisten-in-toulouse-a-823023.html

Diese Leute leben mitten unter uns, kennen unsere Gewohnheiten und Gesetze. Einen schlimmeren Gegner gibt es wohl nicht.

#8
Bereits bei den Konflikten in Jugoslawien hatte man Probleme mit "Kriegs-Tourismus". Diese Erscheinung ist also nicht neu, sondern zur Zeit einfach wieder vermehrt im Fokus der Öffentlichkeit.

#9
In den Jugoslawien-Kriegen gab es schon Kriegstourismus, das stimmt, doch damals waren es nicht religiös motivierte Personen, sondern Kriegfans, die Abenteuer und eine Herausforderung suchten.

Ich will hier nicht über den Islam herziehen, doch ich denke es ist wichtig die Motivation der Kämpfer zu betrachten.

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#10
Vermutlich wäre es für die ganze Welt besser, die Religionen zu verbieten...
Vermutlich war der Kommentar ja nicht ganz ernst gemeint, aber genau solche (entschuldigung) dummen Aussagen fördern in sämtlichen Bereichen der Politik immer wieder den sinnlosen (ich nenne es mal) Verbotswahn. Passt mir nicht --> Verbieten.

Ich bin auch kein Islamfan, aber was soll ein Verbot denn bitte bewirken? Wenn jemand davon überzeugt ist, ist er davon überzeugt und das ändert man auch mit Verboten nicht.

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#11
Es war mehr so gemeint, dass gefühlte 80 Prozent der Konflikte und Attentate auf Grund irgendeiner religiösen Überzeugung passieren. Und "verbieten" war vermutlich das falsche Wort... besser "abschaffen".

bearbeitet #12
Tatsächlich spielt die Religion in vielen Konflikten eine grundlegende Rolle. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass die Religionen einen wesentlichen Beitrag zur humanitären Hilfe leisteten, in vielen Ländern ein soziales Auffangbecken darstellen und ein wichtiger Arbeitgeber sind (in Deutschland ist die Kirche nach dem Staat der grösste Arbeitgeber). Aber ich will hier keine Diskussion über pro und contra von Religionen lostreten ;-)

Ich glaube auch das ein solcher Kriegstourismus, in Verbindung mit der Rückkehr der Kämpfer in ihre Heimatländer, eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle darstellt. Aber ich gebe Phenomenon recht, ein Verbot wird motivierte (religiöse) Kämpfer kaum davon abhalten in die Kriesengebiete zu reisen.

#13
Es war mehr so gemeint, dass gefühlte 80 Prozent der Konflikte und Attentate auf Grund irgendeiner religiösen Überzeugung passieren. Und "verbieten" war vermutlich das falsche Wort... besser "abschaffen".
Das sind eben dieselben Argumente, mit denen die Armeegegner argumentieren. "In 90% der Kriege sind irgendwelche Armeen involviert, also schaffen wir die Armee ab, dann gibt es auch keinen Krieg mehr.."

Ich weiss schon was du sagen willst "Besser es gäbe erst gar keine Religionen".. Das ist eine Glaubensfrage / Ansichtssache... Fakt ist, es gibt sie nunmal, genau wie es Fanatiker und Terroristen nunmal gibt.

Wir müssen nur schauen, wie wir damit umgehen.

#14
Mitte November gab das Center for Security Studies der ETH einen Bericht mit dem Titel „Jihadist Radicalisation in Switzerland” heraus. Die Studie berichtet über die gewaltbereiten Islamisten in der Schweiz. Wer sich dafür interessiert kann hier in den (nur englischen) Bericht reinschauen: http://www.isn.ethz.ch/Digital-Library/Publications/Detail/?lng=en&id=172401 .

Es gibt in der Schweiz also durchaus einige radikale, gewaltbereite Islamisten (http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/eth-studie-radikale-islamisten-auch-in-der-schweiz-1.18184889). Ich hoffe unser Nachrichtendiest ist aktiv und unterschätzt die Lage nicht.

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