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Blog - "Panzerfaust"

11 Antworten4'905 AufrufeGestartet von Alfa ·

AlfaThemenstart
#1
what
#2
Habs gestern gelesen und mir überlegt, ob ichs auch posten soll... Wahrheitsgehalt <50%, oder? Oder ist das tatsächlich so bei der Infanterie?

Finde den Artikel sehr schlecht geschrieben, sehr mühsam zu lesen!

Und solche Artikel zu veröffentlichen, wirft ein komplett falsches Bild auf die Armee! Es kommt so auf die Truppengattung drauf an... Aber ist ja klar, dass sowas im Tagesanzeiger gedruckt wird!

#3
Finde den Artikel sehr schlecht geschrieben, sehr mühsam zu lesen!Und solche Artikel zu veröffentlichen, wirft ein komplett falsches Bild auf die Armee! Es kommt so auf die Truppengattung drauf an... Aber ist ja klar, dass sowas im Tagesanzeiger gedruckt wird!
Kann ich dir nur zustimmen. Hab Abschnittsweise mal was gelesen, und dann wieder nur überflogen. Grauenhaft.

Die Frage ist: Welches Ziel hat die Autorin?

Gruss

sergey

what
#4
Kann ich dir nur zustimmen. Hab Abschnittsweise mal was gelesen, und dann wieder nur überflogen. Grauenhaft.Die Frage ist: Welches Ziel hat die Autorin?

Gruss

sergey
Wahrscheinlich will sie auf die Abstimmungen vom 22. September 2013 Einfluss nehmen und mit der schlechten Darstellung der Armee ein Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht fördern...

bearbeitet #5
Habs gestern gelesen und mir überlegt, ob ichs auch posten soll... Wahrheitsgehalt <50%, oder?
Wenn überhaupt, tendiere eher zu 10 - 20%. Die ganzen Räubergeschichten in der Story haben sich doch schon unserer Urgrossväter erzählt.

Der Tagesablauf und die "Sinnlosen" Übungen können auch nicht in der Form abgelaufen sein, jeder der 2 Wochen RS gemacht hat sollte das eigentlich wissen.

Oder ist das tatsächlich so bei der Infanterie?
Kann ich mir nicht vorstellen, kenne einige Leute von der Inf und bei niemandem war es so. Wäre das Kader dort wie beschrieben würden ja in der Infanterie keine Obwm und Obgfr mehr zu Lt's und Wm's befördert. ;)

Der Artikel in dieser Form erscheint nicht Grundlos mitten im Abstimmungskampf um die Wehrpflicht. Was man jedoch sehr deutlich herauslesen kann, ist das es sich bei Rekrut Hülsensack um einen überforderten psychisch angeschlagenen Rekruten handelt der ein Autoritätsproblem zu haben scheint und sich nicht gut in bestehende Strukturen eingliedern kann. Im Bericht ist er natürlich das Opfer und alle seine Kameraden und Vorgesetzten sind frauenfeindliche rambomässige Versagertypen die sonst in ihrem Leben nichts erreicht haben.

So lassen sich natürlich einige Frauen und "Freiheitsliebende Individualisten" (wie z.B unser User Maxim) überzeugen um am 22. Sept für die Abschaffung der Wehrpflicht zu stimmen.

mfg

Ps. Natürlich gibt es in jeder RS den ein oder anderen ähnlichen Typ (Demotiviert, weiss alles besser, hat immer was auszusetzen, drückt sich immer), aber diese sind normalerweise nach 1-2 Wochen wieder draussen, oder nach 6-7 (4 Wochen Sperrfirst beim Zivildienstgesuch).

#6
Hat schon ein paar Storys die mir bekannt vorkommen da drin, zumindest in den ersten 5 Wochen trifft das schon etwa zu ;) aber der Artikel ist doch sehr übertrieben geschrieben. Ausserdem hab ich das Gefühl gibt es schon eher eine Tendenz gegen solche "Figgereien".. In der Schule in der ich abverdient habe gab es beispielsweise schon massiv weniger als da wo ich eingerückt bin. Kommt halt auch immer sehr auf die Zusammensetzung des Kaders an.

bearbeitet #7
Ich könnte das ja mit meiner Ausbildung bei der Inf in verbindung bringen aber das ist ja total übertrieben.

Habe halt ein-, zweimal etwas gesagt, als sie mich bei der Aushebung ständig anbrüllten und fertigmachen wollten.
Die Aushebung war für mich die 3 schönsten/chillsten Tage des Militärs.. Wäre etwas neues wen man da schon angebrüllt wird..

Oder Sie zwingen dich, in privaten Kleidern vor ihnen im Dreck zu kriechen. H-ja. Das kann unter die Haut gehen.
pffff, sehr warscheinlich erfunden. Vorallem hat kaum jemand in der RS private Kleider dabei..

Der kann dich wieder und wieder rüberjagen wie einen Hasen, bist immer zu langsam. Nach einer Stunde sagte ich: «So, finito.» Mir war schlecht, es war grad nach dem Mittagessen.
Nach dem Mittagessen Zeit um 1 Stunde hin und her zu rennen..? SchoggiRS? Wir hatten kaum genügend Zeit zum Essen..

Da schrie er: «Sie können den Sold abgeben! Busse!» Und nachher erzählte er überall, ich hätte angefangen zu weinen. Er wollte mich so noch ein wenig fertigmachen. Passiert ist sonst nichts. – Und einer hat mal gelacht. Da machten sie ihn kaputt. Standen um ihn herum, brüllten, und er lag auf dem Bauch am Boden. Die liessen ihn kriechen, die längste Zeit.
Ich hatte schon strenge vorgesetzte aber das ist jetzt wirklich erfunden.
In der Kaserne gibt es für die Rekruten und die Soldaten Automaten mit Kriegs- und Schiessspielen.
Soweit ich rauslesen konnte war er Füssilier? Entweder in Biere, Chamblon oder DD in Aarau.(möglicherweise noch Hongrin,Bure..) Ich habe nie solche Automaten an diesen Standorten gesehen... ??
Oder beim Kolleg hat der Oberwachtmeister Hunderttausende Gewehrschuss be*stellt. Ich war nicht selber dabei, aber der Kolleg ist nicht einer, der blufft. Vielleicht hat der Vorgesetzte geblufft, das weiss ich nicht. Sagen wir: um die 50 Rappen pro Schuss. Wenn man nur ungefähr rechnet – da hat ein praktisch Gleichaltriger mal schnell ein Formular ausgefüllt und eine halbe Million verbraten. H-ja. Und das sind nur die kleinen Schüsse.
In der VBA auf dem Hongrin wo Kompaniegefechtsschiessen anstand musste jeder Munition sparen weil man nur begrenzte Munition hatte für die 2 Wochen.. Und wie kann einer Hunderttausende Munition bestellen ? mmm...
Vor einigen Wochen habe ich im WC zufällig 300 versteckte Schüsse gefunden.
Wo kann man auf dem Wc 300 Schüsse verstecken? In der Schüssel?Der hat praktisch die gleiche Ausbildung gemacht wie ich, ausser das ich die Panzerfaust Spez nicht habe. Mein Kadi war verdammt hart, meine Vorgesetzten hatten alle im Griff und blühten nur vor Respekt. Die Obergefreiten wollten am Anfang (ca.3-4 Wochen) den Chef montieren. Der Feldi war ein kleiner, giftiger, glatzköpfiger Welscher von dem jeder angst hatte. ABER nichts was der schrieb über die Ausbildung, PD/ID ect. kann ich nachvollziehen.

Wir hatten auch solche die nicht reinpassten, die einfach nicht den Sinn der Armee gesehen haben und sich gegen alles gesträubt haben aber niemand wurde unnötig genötigt. Die Vorgesetzten hatten eine harte Linie aber haben es nie übertrieben. Man konnte mit allen auch normal und "kollegial" ein gespräch führen.

Das schlimmste sind die Antworten auf diesen Blogg.. Die meisten glauben auch noch was da steht....

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

what
#8
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Finde ich viele... Aber nicht in deiner Antwort, sondern im Blog! ;) Ein weiteres Zeichen der herausragenden Qualität des Blogs! :P

#9
Finde ich viele... Aber nicht in deiner Antwort, sondern im Blog! ;) Ein weiteres Zeichen der herausragenden Qualität des Blogs! :P
Hehe musste lachen als ich diesen Text nochmal durchrechnete:

Oder beim Kolleg hat der Oberwachtmeister Hunderttausende Gewehrschuss be*stellt. Ich war nicht selber dabei, aber der Kolleg ist nicht einer, der blufft. Vielleicht hat der Vorgesetzte geblufft, das weiss ich nicht. Sagen wir: um die 50 Rappen pro Schuss. Wenn man nur ungefähr rechnet – da hat ein praktisch Gleichaltriger mal schnell ein Formular ausgefüllt und eine halbe Million verbraten. H-ja. Und das sind nur die kleinen Schüsse.
Hunderttausende x 50 Rappen = Halbe Milion :D (Zitiere-> Ungefähr durchgerechnet :P )

2× hilfreich
what
#10
Hehe musste lachen als ich diesen Text nochmal durchrechnete:Hunderttausende x 50 Rappen = Halbe Milion :D (Zitiere-> Ungefähr durchgerechnet :P )
Haha wie schlecht! Schlechter Journalismus durch und durch...

#11
Ich hab den Artikel auch gelesen und gedacht "what the Fu*k geht bei der Inf ab"? Aber dann sind mir auch viele Ungereimtheiten aufgefallen. Schon nur die Erzählform. Wenn eine Journalistin in Erzählform eines Rekruten einen Artikel schreibt ergibt sich das Problem der Subjektivität der Schreibenden. Dass sie null Ahnung von der Struktur der Armee hat ist offensichtlich. Zweitens scheint die Quelle eher suspekt, behauptetes muss überprüft werden oder klar als Empfinden eines Einzelnen markiert werden. hier wird das gesagte aber so unreflektiert wiedergegeben dass es einem die Haare sträubt. Und über den Zeitpunkt des Erscheinens als dritten Punkt muss man nicht diskutieren.

Meiner Meinung nach ist dieser Artikel dem Papier nicht würdig und absolut unverantwortlich. Vorallem in Anbetracht der nächsten Abstimmung wo doch eine sachliche Pro und Contra Diskussion wünschenswert währe.

Da lob ich wir den Artikel welcher zum Start 13-1 im NZZ Folio (?) erschien.

#12
Kann ich mir so auch nicht vorstellen.

Den Satelliten gabs bei uns auch, das fanden wir tatsächlich alle lustig :D

Alles Andere ist wohl seeeehr überspitzt.

Naja laut dem Artikel ist der "Informant" schon 2x gestorben.. Soviel zum Thema Wahrheitsgehalt ;)

Erstaunlich ist jedoch, dass sich solche Berichte immer wieder finden. Wir hatten eine gute Ausbildung, kompetentes Kader und allgemein eine sehr gute Zeit. Ich kann solche Aussagen nicht nachvollziehen und weigere mich diese Sachen zu glauben bis ich es selbst gesehen oder erlebt habe.

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