Kader selektionierung

Carfii

Benutzer
09. Dez. 2010
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Hallo zusammen

Habe jetzt schon ein paar einträge gelessen die alle von "unfähigen" Kader die rede sind!

Ich selbst werde in ca. 6 meine RS als AUfklärer antretten und habe von der Rekrutierung eine Kader entpfelung bekommen. (bin nicht gerade glücklich darüber)

In einem Zivilen unternehmen werden die kader positionen von "qualifizierten" leuten besetzt. warum nicht auch im militär?

Noch eine zweite Frage:

Warum wird eich eine Kader entpfelung bei der rekrutierung abgegeben?

Der Eintheilungs offizier hat es grob umrissen, wurde nicht wirklich schlau daraus.

Danke für antworten

 
1. Es sind nicht alle militärischen Kader unfähig.

2. Ebenso sind bei weitem nicht alle zivilen Kader qualifiziert (UBS, Swissair, DB etc.) In welcher Welt lebst du??

3. Eine KadereMpfehlung an der Aushebung ist nur ein Richtwert, bedeutet dass man während den Tests nicht am schlechtesten abgeschnitten hat; aber in der RS ist so eine vorläufige Bewertung nichts wert.

4. Deine Signatur ist ja schön und gut, aber gib dir bitte trotzdem Mühe bei der Rechtschreibung! Solche Beiträge animieren nicht gerade zum Helfen....

 
Alfa hat absolut recht! Die KB1 (während der Rekrutierung) soll den BM Team während der RS zeigen, wer grundsätzlich die Basis für eine Kaderausbildung verfügt.

Das heisst aber bei weitem noch nicht, dass man dann auch Kader wird! Und dass die Kader bei ihren praktischen Diensten mühe haben, liegt auf der Hand!

Wie soll den ein so junger Mensch ohne praktische Erfahrung erfolgreich führen? Das braucht Erlebnisse und Zeit, um gut in der Führung zu werden.

Im weiteren steht und fällt vieles am BM Team! Da gibt es leider wirklich einige, die sich nicht für die Sache Armee einsetzten! Wobei die Zahl dieser Typen allerdings sinkt, wie ich glaube! Habe in letzter Zeit viele gute Jungs kennengelernt!

Grüsse

 
@ Alfa

Entschuldigung für meine Rechtschreibung, ich werde mir in Zukunft mehr mühe geben.

Oke, nicht alle Zivilen Kader sind Top, da gebe ich dir recht.

Ich verstehe das es recht schwierig ist ohne Erfahrung so gleich an alles zu denken.

Aber liegt das Problem dann nicht bei der Ausbildung? Ich kenne die Militärische Ausbildung nicht. Es ist nur eine Vermutung meiner seits.

Habe Eine „Wie führe ich“ Ausbildung in der Pfadie geniessen dürfen und die war recht gut. Natürlich ist es menschlich Fehler zu machen dadurch lernt man (hoffentlich).

Besteht das Kader nur aus abverdienenden oder euch aus erfahrenem Kadern von denen die anderen Lernen können?

 
Es gibt schon gewisse Probleme, die momentane Situation ist wirklich nicht optimal. Aus Sicht der Armee muss ein Kompromiss zwischen genügender, und vor allem genügend langer, Ausbildung der zukünftigen Kader und für die Privatwirtschaft annehmbarer Zeitspanne dieses Ausbildung gefunden werden. Denn sind wir ehrlich, wer würde heutzutage noch die Kaderausbildung wie in der Armee 61 durchlaufen wollen? Es wäre schon gar nicht mehr möglich, aus beruflichen oder anderen wirtschaftlichen Gründen nicht. Aber es darf auch nicht sein dass die Ausbildung immer mehr zusammen gestrichen wird und aufs Minimum beschränkt wird; so ist es nämlich für die Kader sehr sehr schwierig das im Schnelltempo gelernte gleich richtig umzusetzen. Das Berufskader ist (bis auf wenige Ausnahmen) sehr gut ausgebildet und durchaus fähig, aber auch diese können aus einer schlechten Führungsperson nicht über Nacht einen Generalfeldmarschall machen. EDIT: Ausser Ricky, aber der steht auch ausser Konkurrenz ;)

 
Ich selbst werde in ca. 6 meine RS als AUfklärer antretten und habe von der Rekrutierung eine Kader entpfelung bekommen. (bin nicht gerade glücklich darüber)

In einem Zivilen unternehmen werden die kader positionen von "qualifizierten" leuten besetzt. warum nicht auch im militär?
Weil das Militär keine Rechtschreibeprüfungen macht.

Und weile viele Rekruten/Soldaten unter "guter Chef" irgendeinen verstehen, mit dem man den ganzen Tag rumhampeln kann und nach Möglichkeit nichts tun muss. Sobald es mühsam wird, ist derjenige, der die unangenehme Botschaft überbringt (geschweige denn der Urheber davon!), ein "schlechtes Kader"...

Warum wird eich eine Kader entpfelung bei der rekrutierung abgegeben?

Der Eintheilungs offizier hat es grob umrissen, wurde nicht wirklich schlau daraus.
In diesem Fall ist das eine gute Frage.

 
@101

Ich habe mich doch bereits für meine Rechtschreibung entschuldigt.

Ich werde meine Einträge in Zukunft von einem Rechtschreibprogramm überprüfen lassen.

Da es auch in der Schweiz Leute gibt die Legasthenie haben. Es ist nicht eine Ausrede von mir. Und

ich mache mir die mühe möglichst fehlerfreie Beiträge zu schrieben (ab jetzt). Deshalb musst du nicht gleich persönlich werden.

 
Hätte nicht persönlich sein sollen. Man entschuldige mich.

Das ändert aber nichts an dem:

Und weile viele Rekruten/Soldaten unter "guter Chef" irgendeinen verstehen, mit dem man den ganzen Tag rumhampeln kann und nach Möglichkeit nichts tun muss. Sobald es mühsam wird, ist derjenige, der die unangenehme Botschaft überbringt (geschweige denn der Urheber davon!), ein "schlechtes Kader"...
Jeder Unterstellte (ziv und mil) hat andere Ideen, was "gut" ist.

Auch würd ich mir keine Meinung bilden aufgrund von Forumseinträgen und Erzählungen von anderen.

-> 6 Wochen warten

-> Kader selber beurteilen

-> Merken, dass es genug freiwillige bei den Aufkl gibt, dass du dir keine Sorgen machen musst.

Gruss und nix für ungut

 
-> Merken, dass es genug freiwillige bei den Aufkl gibt, dass du dir keine Sorgen machen musst.
kann man so leider nicht unterschreiben. die dinge haben sich geändert und es gibt viele die gezwungen werden. es gibt zwar mehr als genug offiziersanwärter jedoch fast keine die bloss den wachtmeister machen wollen. unsere kader waren vorwiegend "angenehm" aber fachlich auch nicht gerade die kompetentesten.. aber wie wollen die das auch schaffen? hatten ja nur 3monate mehr ausbildung als wir -.-

--> das system ist schuld ;)

 
Gab schon immer viele, die sagten, dass sie gezwungen wurden...

Zudem:

Wer Kader wird / ist / sein muss hat die entsprechende Verantwortung. Einfach etwas aufs System abschieben ist zu einfach. Das System ist, wie es ist, und daraus hat man das Beste zu machen.

Und noch was:

3 Monate können Welten ausmachen.

 
Habe gelesen (ich weiss scheiss Formulierung, hört ihr sehr gerne :) )

Es gibt solche die wollen aber nicht dürfen und solche die nicht möchten aber müssen.

Meine Erfahrung als Pfadileiter hat gezeigt das es sehr drauf an kommt wie man etwas formuliert und im welchem Ton. Wenn man so viele Informationen wie möglich weiter gibt, können die Untergebenen auch eher nach vollziehen warum etwas so ist.

Denke in einem guten Zug findet ein Dialog statt und nicht nur ein Monolog von oben nach unten.

Natürlich werde ich mir in 6 Wochen meine eigene Meinung bilden.

 
Na dann schöner Dialog im Gefecht oder beim Marsch unter Zeitdruck ;)

 
ja und zudem gehts bei "fachlicher kompetenz" nicht nur um den befehlston u.s.w. wie gesagt, was das anbelangt waren unsere vorgesetzten absolut top. wir mussten arbeiten erledigen und wenn wir die fristgerecht erledigt hatten dann wurden wir dafür auch "belohnt". es war ein super zusammenhalt bei uns inkl. vorgesetzten.

aber was ich meine mit fachlicher kompetenz sind kenntnisse des waffensystems, der taktik, der ausrüstung u.s.w.

 
@crash: In 21 Wochen wirst Du kein fertig ausgebildeter Soldat. Die RS dient dazu, Kader und Soldaten "fit for mission" zu machen, d.h. sie in die Lage zu versetzen, ihr Waffensystem und die grundsätzlichen Einsatztaktiken zu beherrschen. Die nächste Stufe ist "fit for THE mission", wobei es dann darum gehen würde, sich intensiv auf einen anstehenden Einsatz vorzubereiten und das bereits vorhandene Wissen aus der RS anzuwenden. Wie viel Zeit dafür aufgewendet werden muss hängt vom Einsatz ab.

 
[quote name="crash

kann man so leider nicht unterschreiben. die dinge haben sich geändert und es gibt viele die gezwungen werden. es gibt zwar mehr als genug offiziersanwärter jedoch fast keine die bloss den wachtmeister machen wollen. unsere kader waren vorwiegend "angenehm" aber fachlich auch nicht gerade die kompetentesten.. aber wie wollen die das auch schaffen? hatten ja nur 3monate mehr ausbildung als wir -.-

--> das system ist schuld ;)

DAS kann man so aber auch nicht unterschreiben :D

Bei uns wars eher umgekehrt: zu wenig Off Anwärter' date=' genug Wachtmeister- oder jedenfalls knapp genügend.. :/

Wir mussten leider sogar einen Greni Off für die Pz Sap begeistern da wir ansonsten keine zwei Pz Sap Off gehabt hätten.. -.- (dummerweise haben sie auch noch den unfähigsten umgeteilt-.- )

Was das unfähige Kader angeht, so muss man dies wohl trennen zwischen "unfähig" und "unbeliebt".

Unfähig sehe ich diese, welche nur mit ihrem Rang führen und nicht auf "Menschlicher Ebene".

Dann ist mir ein sachverständiger Off oder Wachtmeister lieber gewesen der uns zwar in der RS gef*** hat was das zeug hält, aber bei dem wusste man, der wusste was er tat.

(EDIT BY CRASH: KEINE NAMEN IM FORUM BITTE! . Dem wären wir bis in die tiefen der Hölle gefolgt!)

Und genau nach dem Muster habe ich dann selbst versucht zu führen: Die Leute motivieren und mit gutem Beispiel voran gehen und für meine Soldaten einstehen, ihre Probleme beachten und sie nicht ungerecht zu "bürsten", aber doch soweit, dass es harte Jungs werden die etwas ertragen können. Und ich glaube/hoffe das ist mir gelungen.

Aber zurück zum Thema.. :D (sorry wenns zu sehr offtopic wäre :D )

 
DAS kann man so aber auch nicht unterschreiben :D Bei uns wars eher umgekehrt: zu wenig Off Anwärter, genug Wachtmeister- oder jedenfalls knapp genügend.. :/
Ich spreche nur für die Aufkl Kp.

 
Man kann folgende Kaderanwärtertypen einteilen

Kann / Will

Kann / Will nicht

Kann nicht / Will

Kann nicht / Will nicht

Jetzt gilt es aus diesen vier Sparten die geeigneten Kandidaten zu rekrutieren!

Gruss