Das bin ich

ian

Neuer Benutzer
23. Sep. 2010
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Hallo Kameraden :)

Ich bin per Zufall über dieses Forum gestolpert und hab mich eben registriert.

Ich möchte mich kurz vorstellen: Christian, 22 Jahre, TG-er, Student Universität Zürich.

Militärisch: Log Zfhr im Grad eines Adj Uof in der Rttg Kp 2 im Kata Hi Bat 2.

Fragen? :wink:

 
Hello.

Passt.

Was macht das Kata Hi Bat genau? Hab den Badge schon öfters gesehen und kann mir nix darunter vorstellen?

Bieler (Äxte) die Fc Basel Fan sind? :D

 
Danke fürs Willkommenheissen.

Mit Biel und/oder dem FCB hats wenig zu tun. ;)

Rot ist die Farbe und die verschränkten Äxten mit der Bombe sind das Symbol unserer Truppengattung (Rettung).

Die Katastrophen-Hilfe der Schweizer Armee leistet Einsätze in schweren und ausgedehnten Schadenlagen (bspsw. bei Überschwemmungen, Erdbeben und -rutschen etc.) sowie bei Grossbränden. Dies vornehmlich, wenn die zivilen Blaulicht- und Hilfsorganisationen nicht mehr weiterkommen.

Dazu noch ein (mehr oder weniger kitschiger ;) ) Ausschnitt eines Films aus dem Hause ZEM:

http://www.youtube.com/watch?v=nvW6FF2Q7CU

 
Tja.

Mittlerweile bin ich 30 und leiste schon mehr als 12 Jahre Dienst für die Schweizer Armee. In der Zwischenzeit bin ich im Fachstab MIKA gelandet als Kommunikationstrainer / Detachementschef. Zwischenzeitlich ein Jahr in der Swisscoy.

:-D

 
Wie doch die Zeit vergeht...

Du bist also so einer, welcher im zentralem Of Lehrgang für die peinichen Momente gesorgt hat? (Filmen beim Präsentieren und dann zusammen analysieren)

 
In der Zwischenzeit bin ich im Fachstab MIKA gelandet als Kommunikationstrainer / Detachementschef.
Mich nimmt Wunder, wie man überhaupt im Fachstab MIKA landet – hast du dich da irgendwo beworben oder ein Umteilungsgesuch gestellt, oder wurde die Armee auf dich aufmerksam?

 
Du bist also so einer, welcher im zentralem Of Lehrgang für die peinichen Momente gesorgt hat? (Filmen beim Präsentieren und dann zusammen analysieren)
Genau so einer bin ich. ?

Ich kann gut nachvollziehen, dass es nicht immer einfach ist, sich selbst zu beurteilen. Trotzdem hilft es den Teilnehmern, bei sich selbst blinde Flecken zu erkennen und sich weiterzuentwickeln.

Alle Offiziersaspiranten, die bei mir im Training waren, haben es (sowie das methodische Vorgehen) eigentlich immer sehr zu schätzen gewusst. Dass es dabei auch mal lustig wird, gehört dazu. Peinlich sollte es allerdings nicht werden. Wieso war es dir peinlich?

 
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Mich nimmt Wunder, wie man überhaupt im Fachstab MIKA landet – hast du dich da irgendwo beworben oder ein Umteilungsgesuch gestellt, oder wurde die Armee auf dich aufmerksam?
Kurz gesagt: Ich habe mich beworben beim MIKA, die notwendigen Kriterien erfüllt (u. a. min. 60 noch zu leistende Diensttage, Einverständnis meiner vorherigen Einheit), dann das eintägige Assessment mit Erfolg absolviert. Folglich wurde ich im zweiwöchigen Lehrgang zum MIKA-Trainer ausgebildet und habe den Lehrgang bestanden.

Zum ersten Mal hatte ich persönlich Kontakt mit dem MIKA während meiner Ausbildung zum Presseoffizier der Swisscoy. Habe mich dann mit dem damaligen Kommandanten MIKA unterhalten, der meinte, gute Leute würden sie immer suchen, und mich ermunterte, meine Bewerbung einzureichen. Ich habe ein BA-Studium Publizistik / Kommunikation abgeschlossen, deswegen war es naheliegend, mich auch militärisch in diesen Bereich zu bewegen. Am MIKA weiss ich das flexible Dienstleistungsmodell, die unkomplizierte und flache Hierarchie sowie die Begeisterung unserer Teilnehmer während den Trainings sehr zu schätzen.

 
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  • Thanks
Reaktionen: christofkaelin
 Peinlich sollte es allerdings nicht werden. Wieso war es dir peinlich?
Ich kenne keinen, dem es nicht peinlich ist, vor 20 Leuten seine eigene Präsentation mittels Viedo zu analysieren ;)

Wer hört sich nur schon gerne selbst reden...

Dass es aber wirklich eine super Sache ist, hab ich nie bezweifelt. Sehr interessant.

Das Eine schliesst das Andere jedoch nicht aus :D

 
Okay, ich stimme dir zu. Wenn man es noch nie gehört hat, ist es ungewöhnlich, sich selber sprechen zu hören. (Übrigens nur für sich selbst, die anderen hören einen ja immer so ...  :-D )

Ich zum Beispiel höre mich ganz gerne selber sprechen. ? Aber ich bin diesbzgl. vermutlich kein Massstab. Im Kosovo z. B. musste ich jeweils dreisprachig vor 300 Leuten am Mikro durch die Zeremonien führen. Ich finde den Scheiss eigentlich noch ganz geil! :-D  Gut, einen Vorteil hat’s, wenn man der Moderator ist: Man muss nicht in Reih und Glied einstehen wie das Kontingent und an Ort und Stelle ausharren. ? Mühsam war manchmal das Protokoll, vor allem bei den Begrüssungen: … „Her Excellency Mrs. Ambassador XYZ“ etc. und wer muss nach wem genannt werden … Ach, ich schweife schon wieder ab und beginne die alten Gesichten zu erzählen, die keiner hören will. :-D

Deswegen zurück zum Thema: 20er-Gruppe? Das ist schon arg viel für eine MIKA-Ausbildung. 10 Teilnehmer pro Gruppe sind schon viel, vor allem bei Übungen, die jeder aus der Gruppe präsentieren sollte. Wenn du da als Trainer beim Moderieren nicht originell und innovativ bist, nicken dir die Leite reihenweise weg :-D

 
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[...] zurück zum Thema: 20er-Gruppe? Das ist schon arg viel für eine MIKA-Ausbildung. 10 Teilnehmer pro Gruppe sind schon viel, vor allem bei Übungen, die jeder aus der Gruppe präsentieren sollte. Wenn du da als Trainer beim Moderieren nicht originell und innovativ bist, nicken dir die Leite reihenweise weg :-D
Also in meiner Offiziersschule (Flab OS 33–1/18) waren wir beim MIKA-Kurs 4–5 Leute pro Gruppe, so war es super angenehm zu arbeiten, auch unter den Aspiranten hatten wir ein super Verhältnis und ein Fehler war keinem peinlich. Kann mir aber gut vorstellen, dass das früher anders aussah, vorallem wenn man seine Kameraden nicht gut kennt.
Es fand auch nicht an einem zentralen Of-Lehrgang statt (den gibt es glaube ich seit der WEA nicht mehr), sondern halt an unserem OS-Standort. Unser Trainer war sehr kompetent und langweilig wurde es uns da garantiert nicht, habe sehr gute Erinnerungen an den Kurs.

Übrigens bin ich immer noch „neuer Benutzer“ ??‍♂️?
Das liegt wohl an der Anzahl von Beiträgen, wobei ich 70+ Beiträge nicht gerade als wenig/"neu" empfinde.
@tosci, was sind die momentanen Abgrenzungen bis der Status wechselt?

 
Also in meiner Offiziersschule (Flab OS 33–1/18) waren wir beim MIKA-Kurs 4–5 Leute pro Gruppe, so war es super angenehm zu arbeiten, auch unter den Aspiranten hatten wir ein super Verhältnis und ein Fehler war keinem peinlich.
Dann haben wir uns "knapp" verpasst. Ich habe das MIKA-Training für die Flab OS 33-2/18 im August in Emmen geführt. :)

Zugegeben: Emmen ist für die Durchführung in mehrerer Hinsicht ideal: Übersichtliche Anzahl Aspiranten, gute Räumlichkeiten mit gegebener Infrastruktur. So macht's Spass. Ich habe schon andere MIKA-Einsätze geleitet, da hiess es: Hier habt ihr eine ZSA, schaut selber, wie ihr damit klarkommt! Zum Teil sehr kleine Räume untertage und bis die Technik in jedem Raum zufriedendstellend funktioniert hat ... davon will ich gar nicht anfangen! ;-) Aber genau dafür bin ich da! :-D Und bisher haben wir noch jedes Mal eine Ausbildung auf die Beine gestellt, die die Teilnehmer zufriedengestellt hat! :)

 
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