36 Beiträge in diesem Thema

Liebe Kollegen und Innen für eine aktuelle Armee

Nach meiner Äusserung für die von einigen Personen im Forum habe ich mich geäussert über meine Ansicht zur Frage für eine  Berufsarmee! Wäre oder ist auch eine Alternative! Habe da in meinen Äusserungen dazu geäussert. Dies aber mit meinen Kenntnissen wie es da abläuft! Bin nun aber etwas enttäuscht, keine Antworten hier im Forum zu deren Ansichten! Keine  Kritik dazu, aber auch keine direkten Antworten zu diesen möglichen Fragen?

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Da ich mich ein wenig angesprochen fühle, hier mal meine Meinung.

Ich denke, dass ein kleines Heer aus Berufssoldaten und Reservisten die beste Lösung für die heutige Schweiz wäre.

Allgemein wird (sollte) es, wie in der Wirtschaft auch, mehr Spezialisten und weniger Allrounder geben.

 

Der einzelne Soldat ist "besser" ausgerüstet und "besser" ausgebildet.

Die Berufssoldaten könnten meistens zu Hause wohnen, da die Schweiz so klein ist, dass mit einer Stunde pendeln noch relativ viel drin liegt. Hier den Vergleich mit den USA zu ziehen ist unpassend, da die USA doch ein wenig grösser sind.

Ebenfalls wäre eventuell ein System zu prüfen, wo alle die gleiche Grundausbildung durchlaufen und nach einer gewissen Zeit eine Einteilung zu einer bestimmten Truppe stattfindet. So können Fertigkeiten besser eingeschätzt werden und auch die Zufriedenheit wäre höher.

 

Was mich ein wenig stört ist, dass immer hochgehalten wird, wieviel die Armee doch von den Zivilen Fertigkeiten des "Bürgers in Uniform" profitieren kann. Sollte dann nicht auch der Bürger von der Armee profitieren? Es wäre wünschenswert, wenn die Armee attraktive Angebote macht, wo sie den Rekruten und Soldaten tatsächlich auch etwas bringt. Bei manchen, wenigen Funktionen (Bsp. Fsch Aufkl, Motf) bekommt man sehr viel, jedoch hält sich das bei den meisten Funktionen sehr in Grenzen! Was man an Fertigkeiten bekommt, sollte die Anzahl geleisteter Tage als Arbeitserfahrung mindestens kompensieren. Alles Andere ist ein Hohn für die, die Tatsächlich noch Dienst leisten.

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Geschrieben (bearbeitet)

Für mich ist dies gar keine Frage. In der Schweiz ist ein Berufsheer unmöglich.

Der grösste Fehler im momentanen System ist die stetige Verkleinerung der Armee. Wie soll es ein Volksheer sein, wenn nur ein immer kleinerer Anteil der Bevölkerung daran "teilhaben muss" und immer mehr sich ihren Pflichten entschleichen?

Auch die Ausbildung ist, in meinen Augen, bei "Nichtkombatanten" (Logistik usw), stark mangelhaft. Während der Fach und Grundausbildung kam von höherer Seite immer wieder der Spruch: "In erster Linie sind Sie Soldat"..... Da stellt sich mir die Frage, sind wird das? Wir hatten nur minimalste Ausbildung, nur seltenst ein Schiessen. Hier ausgenommen die Ausbildung zum Wafm. Wie soll Rek Hülsensack irgend eine Verantwortung mit seinem Stgw übernehmen? Für ihn ist es nur unnötiger Zusatzballast der nie verwendet wird. Warum soll er es dann in einem guten Zustand halten? Wie soll ein "Soldat" das Schiessen lernen, wenn nur ein paar wenige Male im Stand und KD geschossen wird? Jeder Jungschütz hat eine bessere Ausbildung erhalten.

Eine einheitliche Ausbildung als Füsel sollte bei ALLEN AdA gegeben sein.

Falls jemals der Fall eintreten sollte, ist JEDER an der Waffe. Oder wird noch an den Wahnsinn geglaubt es wäre ein KFOR Einsatz, mit angenehmer, laufender Logistik, einer schön klar definierten Frontlinie? Ein Feind wird uns schon langstens unterlaufen, die Versorgungslinien gekappt und Einheiten eingekesselt haben.

Wir assen mehrmals am Abend im Winter draussen, "weil wir eine gewisse Anzahl von Mahlzeiten draussen essen müssen", ohne einen Zusammenhang mit der Ausbildung welchen dies erfordert (und umgekehrt ebenfalls). Eine konsistent logische Ausbildung war nur in der Fachausbildung vorhanden.

bearbeitet von FortuneZero
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Hier noch ein interessanter Artikel für alle, die denken die Schweizer Armee könne im Internationalen Vergleich nicht mithalten und einer Berufsarmee würde alles besser laufen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/bundeswehr-bestand-ausruestung-panzer

Ich will nichts schönreden, auch die Schweizer Armee hat einige (grosse) Baustellen. Aber wenn man die Möglichkeiten und Kapazitäten unserer Armee und die im internationalen Vergleich tiefen jährlichen Kosten gegenüberstellt, hat man ein Kosten-/Nutzen-Effizienz die sich sehen lässt. Und mit der grossen Weltpolizei mit einem Budget von 600 Milliarden können wir uns ohnehin nicht messen.

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Naja die Kosten/Nusten Effizienz sieht schon gut aus, wenn man fast keine Personalkosten hat.

Wie viele unserer Flugzeuge sind schon wieder Einsatzbereit? Und welches ist der Nachfolger für den veralteten F-5 Tiger?

 

Die Armee IST eine Baustelle! Und wenn sich nicht grundlegend etwas ändert, so bleibt es auch so.

Wie kann man so lange brauchen, um neues Mat anzuschaffen? Ganz zu schweigen von einführen...

Fakt ist; Die Armee ist von den Ausbildungsmethoden und der Ausrüstung immer noch im Jahr 1965. 10 Jahre hinterher mag ja für einen Staatsbetrieb noch OK sein aber 50?

Ebenso der Nonsens, dass irgendein Kadi über meine Zukunft entscheiden kann. Kein Wunder gehen immer mehr in den Zivildienst.

Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst. So ist es auch hier. Sobald die Führungsebene mal von ihren Kaltkrieg-Träumereien wegkommen, wird es auch besser werden.

 

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Lieber Panzergreni . Du hast schon einige gute Kommentare zur aktuellen Situation unserer Armee beigetragen! Beim letzten entspricht nun vieles nicht den aktuellen Tatsachen! Kann dir versichern, bin immer noch dabei und somit Urteilsfähig. Jede Luftwaffe hat immer etwa 1/3 der Flugzeuge am Boden, dies mindestens in Friedenszeiten. Wartungen, Reparaturen, Up Date usw! Zur Einführung von neuem Material ist zu sagen, bei einer Milizarmee kann man nicht eine derzeitige Ausrüstung was es auch immer ist von heute auf morgen Prüfen, dann sofort bei der Truppe innert Wochen auch einführen! Man rechnet bei uns mit einer Einführunszeit bis zur "letzten" Einheit mit über 5 Jahren! Ausbildung noch im kalten Krieg: natürlich der grösste Mumphiz der erzählt wird. Warum üben dann fast alle Staaten mit Leo2 im Einsatz ihre Leute auf dem Waffenplatz Thun? Warum schicken Länder wie D, A, I, F, S, Finnland und sogar die USA und Südkorea ihre Leute zu uns in die MILAK oder BUSA? Nur für Leute mit eher unkenntlichem Geschichtsbild ist eher unklar, der Kalte Krieg ist immer noch Präsent. Das Szenario Cyber/ Hybrid ist aktuell, um aber Länder und Leute zu erobern braucht es immer noch Landstreitkräfte, wie schon vor hunderten Jahren, also somit nicht sehr weit weg von 1965, Oder? Somit unsere Armee (Miliz) mit der Einsatzdoktrin und der Ausrüstung nicht weit weg von anderen Messbaren Streitkräften in unserem Level!

 

bearbeitet von Adj Uof
Ergänzung
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Also ich muss auch sagen, dadurch, dass sich die Schweizer Armee nun schon seit Jahrzenten "nur" in Ausbildung und nie mehr in einem Krieg befindet und befunden hat, hatten wir mehr als genug Zeit, unsere Ausbildungsmethodik fast zu perfektionieren. Wie @Adj Uof bereits erwähnte, kommen die Militärs von überall her zu uns, um von unserer Expertise in Sachen Ausbildung zu lernen, ich habe bereits in der UOS gemerkt, wieviel Zeit und Geld dafür aufgebracht wird, dem Unteroffizier zu vermitteln, WIE ausgebildet werden soll und nicht nur WAS.

Noch zum Them, dass alles bei uns immer in Reparatur etc ist:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/bundeswehr-bestand-ausruestung-panzer

Das sind die aktuellen Bestände der Bundeswehr. Die Zahlen beziehen sich auf die verfügbaren Waffensysteme (diejenigen, welche von der Truppe auch verwendet werden, Waffensystem, welche in irgendwelchen Hallen eingelagert wurden, tauchen in dieser Übersicht nicht auf).

 

 

bearbeitet von Lapmate

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@Adj Uof

Dass Flugzeuge sehr Wartungsintensiv sind, ist mir völlig klar. Auch denke ich, dass die Luftwaffe sehr gut ist. JEDOCH kann mir kein auch noch so grosser Armeefan erzählen, dass der Tiger nicht veraltet ist.

1965 habe ich gewählt, weil die persönliche Ausrüstung der CH Armee (GT, StGw90 mit 20er Magazin, Regenschutz, Splischu) in etwa dem entspricht, was die Amerikaner zu Vietnam Zeiten hatten.

Die Einführungszeiten für neues Mat sind zu lang, Punkt. Ebenfalls ist die Idee, dass alle die selbe Ausrüstung haben eher sinnlos. Schon PzGren Gef und PzGren Bes haben da komplett andere Bedürfnisse. Auch ist es nicht mal konsequent gehalten. Mit der PA Ausrüstung wäre im Winter nicht viel zu machen.

Ich würde es für sinnvoller halten, wenn jede Truppengattung ihre eigene angepasste und gute Ausrüstung hat. Plattenträger und kürzeres StGw für Kampftruppen, Chest Rig für Aufklärer, Usw. Eine richtige Taschenlampe für alle;)

Da so immer nur für wenige beschafft werden muss, würden auch die Zeiten kürzer.

Ebenso sollten Materiallücken geschlossen werden, so dass der Rekrut selber nichts grösseres mehr selber mitbringen muss (Uhr, Turnschuhe)

Kampf in überbautem Gelände wird das wichtigste für die Kampftruppen sein. Warum wird es kaum geübt?

 

Ein grosses Problem ist auch das Milizsystem an sich. Immer weniger Firmen akzeptieren es, wenn man in den WK muss, wenn man bei der Feuerwehr ist, usw.

Schweizer Männer werden so in der Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Die Armee zeigt teilweise sehr wenig Verständnis für Studenten, auch wenn sie z.B. Ärzte auch selber gut brauchen könnte.

 

@Lapmate

Da ich nun seit 5 Jahren nur auf abgesperrten Strassen fahre, konnte ich meine Fahrmethoden perfektionieren und kann daher viel besser fahren als die mit echter Fahrpraxis.

Nein im Ernst. Andere Länder feilen auch an ihren Ausbildungsmethoden und haben sogar Feedback, ob das was sie machen in der Wirklichkeit auch gut ist.

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vor 2 Stunden schrieb Panzergreni:
Da ich nun seit 5 Jahren nur auf abgesperrten Strassen fahre, konnte ich meine Fahrmethoden perfektionieren und kann daher viel besser fahren als die mit echter Fahrpraxis.
Nein im Ernst. Andere Länder feilen auch an ihren Ausbildungsmethoden und haben sogar Feedback, ob das was sie machen in der Wirklichkeit auch gut ist.

 


Aufpassen, ich habe nicht von der Qualität gesprochen, WAS ausgebildet wird, sondern WIE es vermittelt wird und dies ist gut messbar, ob die Ausbildung durch die Uof bei den Rekr ankommt oder nicht. Und darin sind wir in der Schweizer Armee richtig gut (die schwarzen Schafe gibt es natürlich immer)


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bearbeitet von Lapmate

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@Panzergreni, die weitere Ausrüstung für die kommenden Jahre wird laufend geprüft, je nach den finanziellen Möglichkeiten der Rüstungsbeschaffungen, den Liefermöglichkeiten geht das halt nicht immer so schnell wie gewünscht. Auch ist unser System mit den alljährlichen Dienstleistungen nach der Rekrutenschule nicht so förderlich für eine rasche Einführung neuer Ausrüstung! So kann es sein, durch Absenzen im Mannschaftsbestand ist eine Einheit erst nach 3 Jahren "voll" da. So wird auch das Stgw90 sicher mal ersetzt werden müssen! Geprüft werden u.a.  das FN Scar und  das HK433. Eine Kurzversion wie schon beim Stgw90 eigentlich vorgesehen, wird es als pers. Waffe nicht geben, dies wegen dem ausserdienstlichem Schiessen (Obli usw.). Die gegenwärtige PA entspricht dem Standart der    europäischen Armeen. Diese ist immer ein Kompromiss für alle Gefechtsarten und den Jahreszeiten. Die neue Taschenlampe 15 "GIFAS" wird, wie es der Name schon sagt von den Streitkräften Germany, Italien, France, Austria und der Schweiz eingeführt! Also eine Allzwecklampe für den Allgemeingebrauch.

In den Ausbildungszentren GAZ West, Bure, GAZ Ost Walenstadt/ Luzisteig werden von der RUAG betrieben die weltweit besten Laserschuss Simulatoren angewendet . Eben um den Kampf im überbauten Gelände bis zur Stufe Bataillon zu üben. Dies im realen Gelände und mit dem Zusammenwirken von versch. Truppengattungen. So sind auf diesen Plätzen auch immer wieder ausl. Spezialeinheiten anzutreffen! In ihren Ländern so nicht möglich! Dies nur noch als Ergänzung zum Verbleiben der Ausbildung bei uns im kalten Krieg? Nochmals, so schlecht wie du es darstellst ist unsere Ausrüstung/ Ausbildung so nicht? Selbstverständlich muss jede Ausrüstung der Sanität/ Feuerwehr usw. nach einiger Zeit hinterfragt werden und dann soweit möglich angepasst werden.

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Das mit ausländischem Besuch kann ich so nur unterstreichen. Was Ausbildung angeht sind wir sicher top.

Unser Schiessausbildungskonzept wurde von Frankreich, Belgien (?) und Deutschland übernommen zum Beispiel. Das sind Länder mit langjähriger Einsatzerfahrung.

Dann wiederum gibt es viele Baustellen. Persönliche Ausrüstung ist sicher sehr ärgerlich für den einzelnen Soldaten. GTE, Regenschutz und Taschenlampe, die aktuell verwendet werden sind einfach nur ein schlechter Witz. Nur: damit wird kein Krieg gewonnen. Mit Aufklärung, Übermittlung und Luftüberlegenheit hingegen schon.

Wo es auch ein Problem gibt: wir trainieren auf winzigkleinen Truppenübungsplätzen, wo sich z.b Panzer und Artillerie kaum frei bewegen können. Artillerie-Schiessen aus 3 verschiedenen Lauerstellungen auf 5 km Maximal-Distanz? Was für ein Witz.Hier haben uns alle Länder um uns herum einen riesen Vorteil.  

Das grössere Problem sehe ich persönlich jedoch in unserem jetztigen Milizsystem: kaum noch mit der Wirtschaft und Gesellschaft verbunden und getragen.

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Soviel ich weiss: gar nichts, wozu auch?

Das Stgw90 tuts noch. Teilweise wurden Kurzversionen als Korpswaffen angeschafft, damit sollten die meisten Bedürfnisse abgedeckt sein.

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vor 4 Stunden schrieb Kampfhamster:

Soviel ich weiss: gar nichts, wozu auch?

Das Stgw90 tuts noch. Teilweise wurden Kurzversionen als Korpswaffen angeschafft, damit sollten die meisten Bedürfnisse abgedeckt sein.

Ich habe mal hier im Forum gelesen, dass diverses getestet wird. Reine Neugierde. Ich finde das Stgw07 absolut top!

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Gemäss AZH ist ein neues Stgw vorgesehen für etwa 2030 und man kann froh sein, wenn es ungefähr 2050 eingeführt wird. Sprich, das heutige reicht noch und wir werden wahrscheinlich schon längst ausser Dienst und in Pension sein, wenn eines eingeführt wird.

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Am 29. April 2017 um 21:45 schrieb Panzergreni:

Was ist eigentlich über die Beschaffung eines neuen Stgws bekannt?

Es wurden schon das FN Scar, HK433 in versch. Varianten geprüft. Auch eine neue Entwicklung der SAN könnte mitspielen. Das erwähnte Stgw07 ist oder wäre "nur" eine Weiterentwicklung unseres Stgw90! Ebenfalls trifft dies zu bei allen modifizierten Varianten des M16. Der grösste Knackpunkt für ein neues Armee Stgw ist seit der Einführung des Stgw57 immer noch die Tatsache, neben der Gefechts Tauglichkeit im Armeeeinsatz wird im Ausserdienstlichen Schiessen weiterhin auf 300m ein gutes Trefferbild verlangt! Die Kugelfänge können nicht einfach auf 200m reduziert werden? Selbst mit meinem M16, Steyr AUG, FAMAS, Galil, AK74 usw. Ist das nicht möglich! Das G36 willst du vermutlich wie das englische Stgw auch nicht?

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Geschrieben (bearbeitet)

Das L85A2 ist um einiges besser, als sein Ruf, den es von der A1 Ausführung hat und welches in der Tat nicht richtig funktionierte. Das A2 wurde von HK praktisch komplett neu entwickelt.

Es will hier auch mal gesagt sein, dass man beim Stgw90 den Handschutz gegen Picatnnyschienen austauschen kann. Dann kann man sich auch auf unser Stgw all den Schnick-Schnack drauf basteln, den man will. Eine einfache, günstige und effiziente Aufwertung des 90er würde ich in 30er Magazinen sehen. Nota bene sind die Munitionstaschen der GTE für vier 30er Magazine abgemessen.

Das 90er mag zwar etwas schwer, sprerrig und somit nicht mehr 100% Zeitgemäss sein. Viel wichtiger ist aber die Erneuerung unserer grossen Waffensysteme, die in den nächsten 10-20 Jahren wirklich den Dienst nicht mehr tun werden. Anders als das Stgw, das auch ich 60 Jahren noch zuverlässig schiessen wird. Ich denke hier an Flab, Jets, Artillerie, Panzer (der Leo wirds nicht mehr all zulange machen), zuverlässigeres/leistungsfähigeres Funksystem, Piranha Spz 93 (nicht Minen geschützt, kein stabilisiertes MG, nur Splittergeschützt),... Hier muss unser Geld investiert werden. Diese Hauptsysteme entscheiden, ob der Krieg gewonnen oder verloren wird. Nicht die PA des Sdt. Ja, GTE und Stgw 90 mögen unhandlich sein, doch ersetzten muss man sie noch lange nicht!

 

Bild: Stgw 90 mit mega toller Picatinnyschienen (+10 Taktik)

 

 

abdeckung02_226.jpg

bearbeitet von Spicke
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Am 29. April 2017 um 21:45 schrieb Panzergreni:

Was ist eigentlich über die Beschaffung eines neuen Stgws bekannt?

Es wurden schon das FN Scar, HK433 in versch. Varianten geprüft. Auch eine neue Entwicklung der SAN könnte mitspielen. Das erwähnte Stgw07 ist oder wäre "nur" eine Weiterentwicklung unseres Stgw90! Ebenfalls trifft dies zu bei allen modifizierten Varianten des M16. Der grösste Knackpunkt für ein neues Armee Stgw ist seit der Einführung des Stgw57 immer noch die Tatsache, neben der Gefechts Tauglichkeit im Armeeeinsatz wird im Ausserdienstlichen Schiessen weiterhin auf 300m ein gutes Trefferbild verlangt! Die Kugelfänge können nicht einfach auf 200m reduziert werden? Selbst mit meinem M16, Steyr AUG, FAMAS, Galil, AK74 usw. Ist das nicht möglich! Das G36 willst du vermutlich wie das englische Stgw auch nicht?

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Lieber Spicke, gute fundierte Antworten. Es bleibt also somit noch einiges zu tun bei einer neuen Beschaffung für ein neues Stgw mit allen Anforderungen und Auflagen. 30iger Magazine ja, es könnte aber sein, dass wir auf Druck der EU tausende von 10Schuss Magazinen produzieren und abgeben müssen, auch wenn diese bei der Armee nie im Einsatz! Es kommt immer die Frage von Minengeschützten Fahrzeugen, natürlich erstrebenswert. Das ist, wenn ich bei uns BW Reservisten betreuen kann das wichtigste im Auslandeinsatz Afganistan usw (u.a. Dingo, Mowag Eagle 4 für D und DK). Das ist aber etwas weniger wichtig bei einer Verteidigungsarmee im eigenem Gelände. Ein Fortschritt ist sicher das GMTF in versch. Ausführungen! Zum Alter des Leo ist zu sagen: die BW mit dem 2A7+ geht einen anderen Weg als unsere Armee zur Kampfwertsteigerung. Für unseren Kampf im Überbautem Gelände sind die Schwachpunkte die geschützte Sicht Tag/Nacht nach aussen. Auch die Möglichkeit, das Turm MG muss in Zukunft ferngesteuert von Innen anwendbar sein! Gemäss dem Werbespot, wir Arbeiten daran. Also als Fazit, man muss bei einer Kritik immer das Anwendungsszenario der Waffensysteme mit einbeziehen. Nicht alles "gute" aus dem Ausland ist bei uns tauglich, vieles auch aus finanzieller Sicht.

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Ja, die Flabsysteme gehören schneller ausgewechselt als das Stgw. Beispiel Rapier: Lenkwaffenwerfer mit Folgeradar synchronisieren mittels Glühbirne und Schlitzplatte... zwei Stunden Planzeit, bis es einsatzfähig ist... anfällig auf Regen, Nebel, Schnee und zu viel Sonne (Allwetterflab...)

Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk

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Geschrieben (bearbeitet)

vor 3 Stunden schrieb Spicke:

Das L85A2 ist um einiges besser, als sein Ruf, den es von der A1 Ausführung hat und welches in der Tat nicht richtig funktionierte. Das A2 wurde von HK praktisch komplett neu entwickelt.

Es will hier auch mal gesagt sein, dass man beim Stgw90 den Handschutz gegen Picatnnyschienen austauschen kann. Dann kann man sich auch auf unser Stgw all den Schnick-Schnack drauf basteln, den man will. Eine einfache, günstige und effiziente Aufwertung des 90er würde ich in 30er Magazinen sehen. Nota bene sind die Munitionstaschen der GTE für vier 30er Magazine abgemessen.

Das 90er mag zwar etwas schwer, sprerrig und somit nicht mehr 100% Zeitgemäss sein. Viel wichtiger ist aber die Erneuerung unserer grossen Waffensysteme, die in den nächsten 10-20 Jahren wirklich den Dienst nicht mehr tun werden. Anders als das Stgw, das auch ich 60 Jahren noch zuverlässig schiessen wird. Ich denke hier an Flab, Jets, Artillerie, Panzer (der Leo wirds nicht mehr all zulange machen), zuverlässigeres/leistungsfähigeres Funksystem, Piranha Spz 93 (nicht Minen geschützt, kein stabilisiertes MG, nur Splittergeschützt),... Hier muss unser Geld investiert werden. Diese Hauptsysteme entscheiden, ob der Krieg gewonnen oder verloren wird. Nicht die PA des Sdt. Ja, GTE und Stgw 90 mögen unhandlich sein, doch ersetzten muss man sie noch lange nicht!

 

Bild: Stgw 90 mit mega toller Picatinnyschienen (+10 Taktik)

 

 

abdeckung02_226.jpg

Dieser 4-Schienen Handschutz für das Stgw90 ist eher ein Witz als etwas anderes. Mit 4.1kg ist das Stgw90 jetzt schon eher schwer. Da nochmal 600g + Optik draufzuklatschen ist sinnlos.

 

Und das L85 ist leider immer noch Mist. Das ganze Projekt ist von Anfang an gescheitert. Kein Wunder haben alle GB Spezialkräfte AR-15...

 

@Adj Uof

Das mit den Sportschützen ist wirklich ein Problem. Auch wenn die 300m veraltet sind und 100m eher der Realität entspricht, zumal 5,56mm für 300m unterdimensioniert ist. Eine Lösung zu finden, die allen passt ist unmöglich. Die vermehrte Abgabe von Korpswaffen könnte Abhilfe schaffen.

bearbeitet von Panzergreni

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vor 54 Minuten schrieb Mugendai:

Ja, die Flabsysteme gehören schneller ausgewechselt als das Stgw. Beispiel Rapier: Lenkwaffenwerfer mit Folgeradar synchronisieren mittels Glühbirne und Schlitzplatte... zwei Stunden Planzeit, bis es einsatzfähig ist... anfällig auf Regen, Nebel, Schnee und zu viel Sonne (Allwetterflab...)

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Mugendai, auch da eine klare und gute Antwort! Wie immer bei Rüstungsbeschaffungen ist die Priorität im Vordergrund. Brauchen wir ein neues Stgw oder neue Flab Systeme? Nach dem negativ Entscheid des BR zur BODLUF zum heutigen Zeitpunkt ist es aber klar, spätestens 2025 muss unsere Flab aktuell werden! Die geprüften Systeme Skysield/Mantis von Reinmetall mit der Möglichkeit der Ahead Munition. Diese 35mm Munition, bestens geeignet für die Bekämpfung u.a. von Drohnen, pro Schuss würden 152 Wolfram Splitter vor dem Ziel zerlegt. Im Militärmuseum Full an einer Drohne zu sehen! Gemäss Br Amstutz zu teuer für unsere Armee, Kosten pro Schuss Fr. 9000.-. Das bei einer Schusskadenz einer Kriegsserie von 25-30Schuss verständlich! Kann sich nur Saudi Arabien leisten. Das 40mm System Rapidfire von Thales ist eine weitere Variante zum Objekt Schutz. Ob wir uns zur Bekämpfung von grösseren  Distanzen die Systeme Iron Dome aus Israel oder das System Patriot aus den USA je leisten können kann ich nicht beantworten. Es gibt somit noch viel zu überlegen bzw. zu tun.

 

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vor 15 Stunden schrieb Panzergreni:

Dieser 4-Schienen Handschutz für das Stgw90 ist eher ein Witz als etwas anderes. Mit 4.1kg ist das Stgw90 jetzt schon eher schwer. Da nochmal 600g + Optik draufzuklatschen ist sinnlos.

 

Und das L85 ist leider immer noch Mist. Das ganze Projekt ist von Anfang an gescheitert. Kein Wunder haben alle GB Spezialkräfte AR-15...

 

@Adj Uof

Das mit den Sportschützen ist wirklich ein Problem. Auch wenn die 300m veraltet sind und 100m eher der Realität entspricht, zumal 5,56mm für 300m unterdimensioniert ist. Eine Lösung zu finden, die allen passt ist unmöglich. Die vermehrte Abgabe von Korpswaffen könnte Abhilfe schaffen.

 

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Deine Aussage,  das schiessen auf 300m ist natürlich nur die Realität für die NATO Armeen. Bei diesen schon fast im Bereich des "Long Range" Schiessens. Jeder oder fast jeder einigermassen AdA Schütze trifft mit unserer Waffe auf diese Distanz im Durchschnitt immer den Trefferpunkt 6-7, also immer im Zielpunkt. Die Aussage, das Kaliber. 223 oder auch 5,6 wurde natürlich mit unserem angepasst mit einem anderen Drall 1:12 und eine Änderung des Geschossgewichtes von der NATO Munition von 3,8g auf 4,1g. Geschossgewicht. Mit dieser Änderung stimmt natürlich dein Argument nicht, tödlich auch auf 300m+! Hohe V Null. Bei Besuchen von ausländischen Armeen hier, wird immer mit viel Staunem bemerkt, dass der nicht Sniper, Ziele auf solche Distanzen beschiessen kann! N.B. Dies als "normaler" Soldat.

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Es wurden sowohl hier als auch im Thread "Warum soll ich eigentlich Militärdienst leisten" einige Dinge gesagt, die ich mal kommentiere:

 

Organisation:

Die Schweiz wird auf absehbare Zeit sowohl bei der Wehrpflicht, als auch bei der Milizarmee bleiben. Auch wenn die Wehrpflicht momentan die Männer benachteiligt so ist sie doch unumgänglich, wie soll die Armee sonst ihren Bestand sicherstellen? Deutschland wünscht sich die Wehrpflicht zurück, Schweden führt sie wieder ein und Norwegen sogar für Frauen. Auch die ganzen Sprüche von: "die Armee muss halt attraktiver werden" oder "mann muss die jungen Leute abholen" hängen mir zu Hals raus. Hart gesagt ist jede Armee dieser Welt ein notwendiges Übel. Besinnt man sich mal auf den Grund wieso es Armeen gibt, nämlich Krieg, frage ich mich wie überhaupt jemand auf die Idee kommt zu sagen, dass sei attraktiv??? Klar finden es viele Leute (ich auch) cool ein Gefechtsschiessen zu machen, mit einem Panzer zu fahren, mit Flugzeugen oder Helikoptern zu arbeiten etc etc. Aber sowohl in der Ausbildung als auch im Einsatz ist man draussen bei jedem Wetter, muss immer Wache schieben, ist man ständig übermüdet, hat lange Wartezeiten (im Einsatz / Übungen), praktisch keine Freiheiten, 18/20h Tage....was bitte ist daran attraktiv? Vom Einsatz mit Gefechten, Verletzten, Toten und den psychischen Schäden fangen wir mal gar nicht an. 

Betreffend Profirarmee: Was bitte sollen die Jungs den ganzen Tag tun? Wir haben eine Verteidigungsarmee, keine Angriffsstreitmacht oder Interventionstruppe. Nach 1-2 Jahren hätten wir Top ausgebildete, einsatzbereite Profisoldaten die dann Skirennen aufstellen und ab und zu in den Kosovo oder nach Bosnien gehen? Toll!  Auch der Kalte Krieg kam mehrmals zu Wort und dass man kein Massenheer mehr bräuchte, was m.E auch nur zum Teil richtig ist. Ja ein konventioneller Krieg in Europa ist in den nächsten ~10 Jahren wenig wahrscheinlich und die Kriegsformen haben sich drastisch gewandelt. Wenn ich mir aber so die politische Grossweterlage anschaue, stehen global sehr viele Wegweiser auf Konflikt, Kriesen und Kriege. Wenn man wiedermal die früher propagierte und vollkommen unrealistische "Vorwarnzeit" vom 8-10 Jahren anschaut, sind wir jetzt schon bei Punkt X vorbei wo man aufrüsten sollte. Denkt man nun an die Schweizer Armee = Verteidigungsarmee dann ist der Bestand von 100'000 wirklich unterste Limite vorallem da ja "nur" ca. 35'000 im Einsatz wären und dann von den nächsten abgelöst werden. Noch zu den Kosten, alleine die Löhne für eine Profiarmee von ca. 15'000 Mann würden um die 1.5 - 2 Milliarden Franken betragen.....

Über die Gestaltung des Wehrpflichtes und der Armee kann und soll mann diskutieren, jeder der jedoch das Gefühl hat mit einer Profiarmee auf freiwilliger Basis werden die Probleme gelöst, verkennt die Realität.

 

Ausbildung

@Panzergreni: Du sagst man solle viel mehr Häuserkampf trainieren und mehr schiessen, nun frage ich mich was du denn in der RS gemacht hast? Soweit ich weiss, wird in der Pz RS viel geschossen und trainiert wird sowohl im Nalé, Cholloch und sonst überall (wo es geht) der Häuser- und Ortskampf. Dass man im Hinterrhein und der Wichlen keine Gebäude hat ist allein den Platzgründen geschuldet, aber vielleicht tut sich auch da etwas in den nächsten paar Jahren.

Wo ich das Problem in der heutigen Ausbildung sehe ist, dass niemand mehr Verantwortung übernehmen will und daher alles auf die Reglemente oder sonstwas geschoben wird, vor allem in Übungen. Es wird viel zu wenig "kreativ" gedacht, weil man immer Angst hat dass etwas passieren könnte. Wird mal nachgefragt ob etwas erlaubt ist oder macht jemand einfach etwas mal anders, kommt gleich der Spruch: "Steht es im Reglement?" oder "im Reglement ist es aber so und so". Die Beurteilung der Lage wird (egal ob Gruppen oder Zugführer) zu wenig gemacht und den Kadern wird zu wenig "beigebracht" zu ihren Entschlüssen zu stehen, auch wenn sie mal von der Regel abweichen (Ich habe dass in dieser Sitaution aus diesem und diesem Grund so gemacht)....da haben wir noch enormes Verbesserungspotential. 

 

Ausrüstung

Nicht alles ist Gold was glänzt. Ja bei vielen anderen Armeen sieht man Chest-Riggs und Plattenträger, oder Optiken am Sturmgewehr. Vielfach sethen diese aber nur den Einsatzformationen zur Verfügung. Auch die Bundeswehr hat immer noch ein "Koppeltragegestell" = GTE, genauso wie die Army oder die Marines der Amis, wo die Soldaten die Grundausbildung damit durchlaufen. Oder die beliebte Optikthema beim Stgw, ja Optiken mögen in vielen Bereichen Sinn machen, sind aber auch nicht immer das gelbe vom Ei. Ein Schütze mit Dioptervisier ist vielfach gleich schnell wie ein Schütze mit Red Dot Optik, es kommt einfach auf die Ausbildung drauf an. Wie bereits gesagt wurde, nicht alles was besser ist ist Kriegsentscheidend, ich sehe das Problem daher auch mehr in der Beschaffungthematik, als in dem was wir haben.

Bei den Grosssystemen ist glaube ich jedem klar, dass sowohl die Evaluation und Einführung sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Wo ich aber panzergreni recht geben muss, ist dass das ganze Prozedere für Ausrüstung auf Stufe Soldat absolut unbrauchbar ist. Schuld ist einerseits ein kompliziertes und umständliches System zur Beschaffung wo 4-5 Partner (Heer, Luftwaffe, armasuisse, Generalsekretariat, Finanzdeparement, LBA etc) so nebenbei neues Material testen und beschaffen. Andererseits dass niemand den Willen hat dieses System zu hinterfragen und zu vereinfachen. Wie bitte kann es sein dass man 8 Jahre mit der Evaluierung eines neuen Kampfstiefels verbringt und immer noch zu keinem Ergebniss gekommen ist??? Wie kann man fünf Jahre an einem MBAS herumdoktern, dass dann nochmals 5 Jahre hat bis es alle haben??

Die einzigen die hier Glück haben sind kleine (Spezial-) Formationen, KSK / MP / Kamibes etc, die diesen Prozess umgehen können, die regulären Truppen bleiben aber auf der Strecke. Was bringt es der ganzen Infanterie und den Panzertruppen wenn die paar Hänsel in Isone ein kurzes Sturmgewehr und neue RLV haben??? Wer bitte steht denn bei einem ungeplanten Einsatz für Objektsicherung Wache, die Inf (DD) oder die Grenadiere aus Isone?

Es wurde auch angesprochen dass man ein Stgw für das 300m Schiessen braucht wegen dem Obligatorischen, resp. den Schiessvereinen. Wieso bitte muss die Armee darauf Rücksicht nehmen? Die Armee hat Material zu beschaffen welches für den Auftrag und die Soldaten das beste ist und nicht damit man damit noch die Existenzberechtigung für ein paar Schützenvereine sicherstellt. Der Fehler wurde schon mit dem Stgw 90 gemacht ich bete dafür, dass sich das nicht wiederholt, denn auch mit einem kurzen Stgw kann ich auf 300m schiessen, die Garbe ist dann halt 8cm und nicht mehr 5cm, Kriegsentscheidend?? Ich denke nicht.

 

 

 

 

 

 

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