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"Wehrhafte Schweiz" - Expo 64 Film

3 Beiträge in diesem Thema

"Wehrhafte Schweiz" ist ein Film, der vom Armeefilmdienst für die Landesausstellung EXPO 64 produziert wurde und dort im berühmt-berüchtigten "Beton-Igel" Pavillion der Schweizer Armee gezeigt wurde. Der Flm wurde für damalige (und auch nocht heutige) Verhältnisse mit extremem Aufwand gemacht und ist eine beeindruckende Leistungsschau der damaligen Fähigkeiten der Schweizer Armee.

Von ein paar Jahren wurde der Film restauriert und vom ZEM veröffentlicht. Der Film ist ein absoluter Propandafilm (was nicht wertend gemeint ist) und muss aus der damaligen Perspektive beurteilt werden, als der kalte Krieg nicht so kalt und die geistige Landesverteidigung auf ihrem Höhepunkt war.

Der Film beginnt mit einem Prolog, der aufs Thema einführt, der eigentliche Film beginnt bei ca. 5'30.

PS: Wer mehr zur Geschichte des Films erfahren will. Hier ein NZZ-Artikel

bearbeitet von Hightower
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Liebe Kollegen

War an der Expo64 mit der Berufsschule da. Auch diesen Armeefilm da gesehen.

War als nicht 20jähriger noch nicht so zu verstehen. Keine Ahnung vom kalten

Krieg oder den Auswirkungen auf die Schweiz! Der Film hat aber den Besuchern

die Sicherheit abgeben, unsere Armee wäre da sicher vor Ort und Bereit.

Habe deshalb bis zum Adj Uof weitergemacht, dies auch nach einigen auch

schwierigen Momente bei den Armeeeinsätzen! Das hielt mich nicht ab gemäss dem Motto

von Th. Roosevelt als US Präsident: überlege nicht was dein Land für dicht tut, überlege

was du für dein Land tun kannst!

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Der Film ist hervorragend gemacht. Alle Emotionen die hervor gerufen werden überwältigen einem. Von der zähen Vorbereitung über die Anspannung durch die Unwissenheit OB etwas kommt bis hin zu dem Punkt den niemand will aber an welchem mit der totalen Entschlossenheit sich der Lage anzunehmen. Es braucht keine Worte um sich in die damalige Lage hinein zu versetzen. Vor allem der Abspann in welchem man an, an uns und unseren Zusammenhalt erinnert wird. Mit unseren Bergen, unseren Dörfern und dem Finale mit unserem Kreuz auf weissem Grund.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Meinung einiger Damen und Herren, dass sich die Bedrohungslage geändert hat. Uns allen sollte doch eines klar sein und zwar, dass WENN wir die Armee brauchen wir schon längstens an einem Punkt angelangt sind an welchem der Feind bereits schon lange bereit ist ohne jegliche Rücksicht auf Zivilisten oder gar die eigenen Soldaten in unser neutrales Land einzumarschieren. Die Armee ist nur zu diesem einen Zweck da. Die Verteidigung des Landes und der Bevölkerung mit ALLEN MITTELN. Sie ist da nicht nur zum halten sondern sich mit aller Kraft zu schlagen, zu zerstören, ihr Leben so teuer wie möglich zu verkaufen. Es muss bekannt sein, dass es sich nicht lohnt uns anzugreifen. Stetige Abrüstung bewirkt genau das Gegenteil der Abschreckung. Anstelle von heute alltäglicher Subversion kann wieder mit der Keule gewunken werden. Die Armee ist in einem sehr schlechten Zustand.

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