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brauchenstein

EU will Waffenrecht verschärfen und Halbautomaten verbieten

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Auszug aus dem kantonalen Jagdgesetz Graubündens

Art. 13

Jagdwaffen

1

Es dürfen folgende Jagdwaffen verwendet werden:

a) * für die Hoch- und Steinwildjagd: Büchsen mit einem Kugellauf ohne Magazin, Kaliber mindestens 10,2 mm;

b) für die Nieder- und Passjagd: Doppelflinten, Bockflinten oder einläufige Flinten ohne Magazin. Hahnflinten sind nicht gestattet;

c) für die Sonderjagd: nach Bedarf die Hoch- und Niederjagdwaffe gemäss Beschluss der Regierung.

2

Die Verwendung von Zielfernrohren ist gestattet.

3

Zur Jagd verwendete Waffen müssen einwandfrei funktionieren und gesichert werden können sowie kontrolliert und im Jagdpatentbüchlein eingetragen sein.

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Vor ein paar Jahren hätte ich noch empört reagiert, aber mitlerweile bin ich etwas älter geworden und habe auch gesehen, wie viele Leute mit ihren Waffen umgehen.

1) Ein richtiger Sportschütze ist nicht zwingend auf die zivile Version des Stgws angewiesen (und auch sonst keine Einzelschussversion eines Sturmgewehrs), da dies international im Schiessport sowieso in keiner Kategorie auftaucht. Es gibt zudem noch viele andere Waffen, die als Sportgerät entworfen und konstruiert wurden, und nicht zweckentfremdet eingesetzt werden. Und bei einem Wettkampf kommt es nicht darauf an, ob du jetzt 30 Schuss im Magazin hast, oder halt nur 6, oder sogar nur einen. Dann kommt halt noch ein erschwerender Faktor mehr hinzu. (ok, es gibt noch Sonderformen von Wettkämpfen mit Waffen wie IPSC).

Eine Frage zu deiner Antwort, 1): Ist für dich nur ein richtiger Sportschütze, der so 41-41466036.jpg angezogen ist und mit 10K Gewehr schiesst und alle anderen, die mit A oder P Waffe, sei es nun Karabiner 11, 31, Stgw 57, 90 usw. den Sport betreiben, keine Sportler?

Wirkt ein wenig überheblich, nicht jeder will oder kann sich dieses Hobby auf diesem Niveau leisten oder betreiben und da muss ich den Antworten von brauchenstein (Zusammenstehen) und Kampfhamster (Gartenzaun Denken) recht geben. Es gibt auch Schützen, die wegen der Kameradschaft und dem Vereinsleben diesem Sport frönen, leider ist es auch hier dasselbe Dilemma wie bei anderen Sportarten, wer nicht die Materialschlacht ins Extreme treibt, bleibt immer mehr aussen vor und die meisten verlieren so die Lust daran. Frag mal die Schützenvereine, wieso dass sie immer weniger Mitglieder haben, Schiessstände geschlossen oder Vereine zusammen gelegt werden, es ist nicht nur das Überangebot an Vereinen und Freizeitaktivitäten.

Ich will dich nicht angreifen, aber solche Aussagen wie deine sind Schubladendenken und kontraproduktiv. Ich selber bin vor einigen Jahren frühzeitig aus diesem Kasperverein ausgetreten (Dienstzeit knapp erfüllt), habe und werde immer klar Schiesssport und Armee differenzieren. Ich gebe dir auch absolut recht, was das aufbewahren der Waffe anbelangt, aber die Waffe ins Zeughaus bringen ist Schwachsinn und entspricht nicht dem Gedanken unserer Milizarmee und der schnellen Einsatzbereitschaft. Es sollte eher das Auswahlverfahren verbessert werden, denn von ernsthaften Psychotests habe ich an der Aushebung nichts gemerkt, da hiess es nur ein wenig Sport treiben und dümmliche Fragen beantworten. Ausser mit Kiffen oder in die Hosen pissen als Gegenargument wurde da jeder als tauglich eingestuft und bekam ein paar Monate später eine Waffe in die Hand gedrückt...

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Wie wäre es mal, das nicht "im Detail" anzuschauen, sondern einfach nicht mitzumachen...

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Um der EU und ihren geistig verwirrten Politikern entgegen zu treten, fehlt unseren Politikern schlichtweg das Rückgrat, da wird der Bückling gemacht, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Schengen ist ein Witz, wir sind NICHT in der EU und trotzdem wird der Scheiss nahezu eins zu eins hierher kopiert. Vertrauen in die Politik habe ich längstens keines mehr, eine Verschärfung der Waffengesetze bringt nullkommanix gegen den Terror, als ob ein Spinner seine Waffe legal erwirbt, es ist eine reine Farce. Seh es mal anders, ein Volk unter Waffen ist politisch nicht mehr zu kontrollieren, davor haben die Politbonzen Angst, dass es plötzlich knallt, dass die Bürger (das Pack) die Schnauze voll hat. Dann wird die Armee eingesetzt, um auf die eigenen Bürger zu schiessen, aber von Grenzen schliessen, lückenloser Erfassung von Kulturbereicherern, Ausweisung und Abweisung von Papierlosen wollen die nichts wissen. Wer dazu etwas negatives sagt, auch wenn viele so denken, wird in die braune Ecke gedrängt, ist ein Nazi und hat kein Herz für "Flüchtlinge".

Vor den Wahlen wird von den Spacken viel versprochen, viel erzählt, kaum sind die gewählt, setzt bei denen die geistige Umnachtung ein und der Wettbewerb startet, wer die dümmste Politik vorbei am Volkswillen schafft.

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Im Moment kreist mir mehr der Gedanke im Kopf, ob man hier als unbescholtener Bürger zum Terrorist gegen die Politiker werden soll

Uii, pass mal auf, dass dies nicht ein links/grüner Spinner als Aufruf zur Gewalt werten könnte. Es wurden schon Leute verzeigt, die gesagt haben, ich zitiere: "Bewaffnet euch", ohne dies in jeglichen Bezug zu Schusswaffen gebracht zu haben. Solche Sätze sind eine Steilvorlage für die verdrehten Querköpfe, die unter dem Deckmantel "Sozial" Verbrechen am Volk verüben.

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Der EU-Tenor rutscht aber immer mehr in die Gegenseite, wenn man die Aussagen der einzelnen Landesvertreter vergleicht mit denen der Anfänge dieses Vorhabens. Und in der Schweiz schiessen die Widerstandsbewegungen wie Pilze aus dem Boden.

Wird eine interessante Sache. Achterbahn seit Anfang an

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"Halbautomatische Waffen [...] sollen für den zivilen Gebrauch verboten werden, weil sie für den militärischen Gebrauch entwickelt worden seien." (Zitat aus dem verlinkten Artikel)

Wo liegt hier bitte das Problem? Dieses Argument finde ich so offensichtlich richtig und ich verstehe nicht, warum es nicht überall als selbstverständlich angesehen wird. Soldaten braucehn Sturmgewehre, also dürfen sie Sturmgewehre benutzen. Jäger brauchen Jagdgewehre, also dürfen sie Jagdgewehre benutzen. Sportschützen haben Sportwaffen. Zum Selbstschutz reicht eine Pistole in der Regel aus (auf jeden Fall ist ein Gewehr kein essentiellert Bestandteil eines solchen Arsenals - die Vorteile einer solchen Waffe und die Anforderungenen in einem realistischen Bedrohungsszenario überschneiden sich kaum). Und Sammler sind in meinen Augen keine ernstzunehmende Kategorie, wenn man sich über Waffen unterhält (bei Modelleisenbahnen würde ich das anders sehen).

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Sportschützen haben Sportwaffen... jo, ich bin Sportschütze, mit dem Stgw. Dummerweise ist das ein AK-Derivat und betroffen von diesem Gesetz. Also kann ich mir ein neues Hobby suchen, weil ich lieber mit dem Stgw schiesse als mit dem Standardgewehr. Warum? Weil die EU das Gefühl hat, wenn man Leuten wie mir die Rechte wegnimmt, gehen die Verbrechen mit Schusswaffen zurück. Frag mal Chicago oder New York, wie gut eine Einschränkung der Waffenrechte für ehrliche Bürger funktioniert.

Ich musste für meinen Waffenerwerbsschein einen Leumundsbericht über mich ergehen lassen, bei der Polizei persönlich vorsprechen und einen Strafregisterauszug einreichen. Darf mir also nichts zu Schulden kommen lassen.

Kater Karlo hingegen interessiert das nicht, er kauft seine Knarre über andere Kanäle. Kater Karlo werden auch zukünftige Gesetzte nicht interessieren.

Dass du Sportschützen keinen Halbautomaten zugestehen willst, im nächsten Satz aber eine Pistole zum Selbstschutz legitimierst, obwohl die rechtliche Seite da GANZ heikel ist, und dazu Sammler nicht als ernstzunehmend einstufst, ruft bei mir Unverständnis hervor und zeigt deine Unkenntnis der Situation.

Du scheinst nicht betroffen zu sein, daher scheints dir egal zu sein, was passiert. Schade.

PS: Nichts gegen dich persönlich, ich bin aber recht emotional bei dem Thema.

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@Solo91

Das ist doch absurd! Wo ist definiert was eine Sportwaffe ist? Wenn ich mit einem Selbstlader sportlich schiessen will, der rein zufällig einer Militärwaffe ähnelt oder ähnlich funktioniert, geht das den staat nichts an! Abgsehen davon, sind schon jetzt nur HAs legal... Ein Bushmaster ACR wurde für den zivilen Markt entwickelt, ist es deswegen besser als ein AR-15? Dieses ganze Jäger brauchen dies, Sportschützen jenes, Gehabe ist ein schlauer Schachzug! Wenn ersteinmal ein Teil der Sportschützen vergrault sind , da sie keine pösen pösen "STGW" mehr haben dürfen, kann man die restlichen ohne grossen Widerstand auch verbieten!

Übrigens, niemand braucht ein Auto mit mehr als 100PS - verbieten!

Ferienflüge? Verbieten!

Warum nicht einfach alles verbieten, was nicht abslout notwendig zum leben ist?

Dann sind doch alle sicher! Vorrausgesetzt, dass sich kriminelle an geltende Gesetzt halten...

Die Sache ist doch die, dass Schritt für Schritt die Rechte der einzelnen Personen und Nationalstaaten immer weiter eingeschränkt werden... Wieso kann sich jeder selber denken. Nur ganz sicher nicht zum Schutz von irgendwem...

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@Mugendai

Vielen Dank fur die respektvolle Antwort, du hast Recht, ich bin nicht betroffen und ich verstehe, dass wir deswegen einen anderen Zugang zu der Sache haben. Der Grund warum ich Sammler in den Hintergrund stelle ist der gleiche warum ich Autos mit mehr als 100 PS nicht verbieten will. Die Leistung einer Waffe ist in erster Linie, etwas (Tier oder Mensch) zu verletzen oder töten (Ich sage nicht, dass dies der Hauptanwendungszweck ist, aber die Effizienz von Warnschüssen und einer generellen Abschreckung geht auf dieses Potenzial zurück. Spezialisierte Unterkategorien wie z.B. Sportschiessen lassen sich auf diesen ursprünglichen Zweck zurückführen, auch wenn sie ihn nicht in Anspruch nehmen.)

Da sich die Waffe in diesem Aspekt von den meisten anderen Objekten in unserem Alltag (Modelleisenbahnen, Autos, etc.) unterscheidet, finde ich es angemessen, sie anders zu behandeln. Mir sind Waffensammler und die Präferenzen nicht komplett egal. Aber ich finde, dass Sicherheitspolitik Vorrang hat. Ãœber Sinn und Unsinn mancher Entscheide lässt sich sicher streiten, aber meiner Meinung nach werden in dieser Debatte oft essentielle Argumente mit Bagatellen vermischt.

Mein Punkt mit der Pistole für Selbstverteidgung war nur der, dass es einen Haufen Leute gibt (ich kenne genug davon persönlich), die im Erwachsenenalter immer noch einen "Waffenfetisch" haben. Sie kaufen sich Waffen (Airsoft oder echt - je nachdem, was erhältlich ist), die sie in Call of Duty gesehen haben und versuchen es irgendwie zu rechtfertigen, damit sie nur nicht zugeben müssen, dass sie diese Waffen einfach geil finden. Solche Leute ziehen in meinen Augen die Kredibilität von Leuten, die einen ernsten Umgang mit Waffen pflegen, runter. Gerade deswegen erwarte ich eigentlich auch aus dieser Richtung mehr Ablehnung für ein solches Verhalten. Und gerade Sturmgewehre ausserhalb eines militärischen Anwendungsbereich (oder Erweiterung dessen - wenn man mit dem Stgw schiessen gelernt hat und damit auch sonst gerne schiesst, verstehe ich das) sind die Verkörperung eines derartig kindischen Umgangs mit Waffen. In der Regel kommen ihre Vorzüge dort weniger zum tragen und ihre Schwächen dafür mehr, aber weil es halt tacticool ist wird es der angemessenen Waffe vorgezogen.

Und nur mal so zu dem Argument, dass sich Kriminelle nicht an Gesetze halten: Das stimmt, aber zum Glück leben wir nicht im wilden Westen. Ich habe in der Schweiz noch nie von jemanden gehört, der sich gegen einen Kriminellen mit seiner Schusswaffe verteidigt hat. Dafür haben wir eine vergleichsweise zuverlässige Polizei. Und Familiendramen und Unfälle (die im Verhältnis zum Selbstschutz relativ häufig passieren geschen soweit ich weiss auch mit legalen Waffen.

Ich hoffe, dass ich meinen Standpunkt einigermassen verständlich gemacht habe und nochmal vielen Dank für den sachlichen Umgangston, das ist im Internet leider nicht selbstverständlich ;)

bearbeitet von Solo91

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@Solo91

Du bringst wiederholt das Argument der Selbstverteidigung. Hier geht es NICHT um Selbstverteidigung! Das tragen von Waffen ist ILLEGAL und wird es wohl auch bleiben. Die Idee, dass jemand sein Recht auf Leben selber Verteidigt und nich an den Gottgleiche. Staat abgibt, enspricht nicht der Europäischen Schaf Mentalität.

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@Solo91

Du bringst wiederholt das Argument der Selbstverteidigung. Hier geht es NICHT um Selbstverteidigung! Das tragen von Waffen ist ILLEGAL und wird es wohl auch bleiben. Die Idee, dass jemand sein Recht auf Leben selber Verteidigt und nich an den Gottgleiche. Staat abgibt, enspricht nicht der Europäischen Schaf Mentalität.

Ich habe eben versucht es nicht tragend in mein Argument aufzubauen. Es ist nur drin weil es im generellen Diskurs über private Waffen eine wichtige Rolle spielt (hauprsächlich wegen den USA).

So wie ich deinen Post verstehe, bist du dafür, dass dem Bürger mehr Eigenverantwortung zukommt.

Wenn das stimmt, muss ich meine Unzufriedenheit mit deiner Wortwahl ausdrücken: Sobald es um Waffen und Medien geht, spricht man von der Bevölkerung als "Schafe", wenn die gleiche Bevölkerung auf genau dieselbe Art Verantwortung über andere Aspekte, die für einen modernen Nationalstaat essentiell sind - wie z.B. das Pflegen und aufbauen von Infrastruktur, Förderung von auf Hilfe angewissenen Bevölkerungsgruppen (hier muss ich noch eine Klammer einfügen: damit sind nicht nur Immigranten oder Arbeitslose gemeint, sondern auch Bauern, Familien,etc.) - bleibt der Kritiker stumm.

Und der Staat ist nicht gottgleich, aber er wird vom Volk zur Rechenschaft gezogen, in der Schweiz noch unmittelbarer als in anderen Nationen.

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wenn der Staat nicht so unglaublich ineffektiv wäre und zwischendurch auch mal etwas sinnvolles auf die Reihe bringen würde

Die Züge fahren, die Schulen laufen, dein Müll wird abgeholt, die Grenzen (und zu Bürozeiten sogar der Luftraum) werden kontrolliert, Kriminelle werden festgenommen, verurteilt und zur Rechenschaft gezogen, der schweizer Bürger geniesst einen der höchsten Lebensstandards weltweit und das ist sicher nicht alleine auf Privatpersonen und -unternehmen zurückzuführen. Klar ist Demokratie in einem gewissen Sinne ineffektiv, aber sag mir bitte, wann und wo du lieber wohnen würdest.

Die Waffengesetze sind ein Sinnbild, für die Freiheit der Bürger.

Ich weiss nicht, wo du das herhast. Selbstverständlich können sie in einem gewissen Kontext der Spiegel der Freiheit sein, aber solche gibt es viele. Zum Beispiel den hier: http://www.heritage.org/index/ranking (Platz 4 weltweit! | Und ja, mir ist klar, dass diese Statisik ihre Schwächen hat, aber meiner Meinung nach ist sie wesentlich aussagekräftiger als "die Waffengesetze")

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Dr ÖV, im Hinblick darauf, wie klein die Schweiz ist, im besten Fall mittelmässig. Für ein so kleines, reiches Land peinlich.

Klar der Müll wird abgeholt. Meine Wohnortgemeinde beschäftigt ein Privatunternehmen. Das ist jetzt wirklich keine Meisterleistung.

Die Grenzen werden nicht wirklich kontrolliert (Schengen). Und die Luftwaffe, generell die Armee...

Kriminelle werden selten festgenommen, noch seltener verurteilt, und verbüssen noch viel seltener ihre Strafe. Es sei denn, man fährt zu schnell...

Die Schulen sind bis Stufe Sek1 ganz OK danach wird's wieder im allerbesten Fall mässig. Globalisierung wo man hinschaut aber künstlich tiefe Maturitätsquoten und ein rückständiges duales Bildungssystem. HF und FH sind in den meisten Fällen nichts wert. Ebenso wurden vor lauter Rückständigkeit zukunftsträchtige Gebiete wie IT oder Robotik an den (Fach)Hochschulen völlig ignoriert.

Es gibt viele Länder, die besser sind. Z.B. USA, Kanada, Norwegen, usw...

Klar äussert sich Freiheit nicht nur in Form von Waffengesetzten, jedoch kann man in der Schweiz in keinem Falle von Freiheit reden.

Lenkungsabgaben hier, Steuern und Gebühren da, unsinnige Verbote dort...

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Ich finde die Diskussion hier geht genau wie die Gesetzesvorschläge der EU in die falsche Richtung.

Die Gesetzesvorschläge sind eine Sammlung von mehrheitlich technischen Vorschriften

AK-47 und AR-15 = pauschal verboten

"militärische Halbautomaten" = verboten

Magazine mit mehr als 10 Schuss Kapazität = verboten

Solche Vorschriften sind nicht sinnvoll!

Die bereits im Umlauf befindlichen Magazine können unmöglich im Nachhinein registriert werden.

AK47 und AR15 werden einfach durch vergleichbare Modelle ersetzt welche die gleichen Eigenschaften haben.

Und auch für ein Verbot von Halbautomaten haben findige Tüftler bereits vorgesorgt (z.B in England etc.)

Wenn man nun wirklich etwas verschärfen will dann sollte man an der Vergabe-Praxis der Besitzerlaubnis etwas ändern.

Nennt mich einen Ketzer, aber obwohl ich mehrmals wöchentlich dem dynamischen Schiessen fröhne und Dutzende Waffen habe, würde ich SINNVOLLE Verschärfungen befürworten.

Gerade wenn man sich regelmässig in öffentlichen Schiesskellern und Waffenläden aufhält fällt einem auf das sehr viele Leute fleissig Waffen kaufen welche keine Ahnung davon haben und nur sich selbst und andere gefährden oder Waffen aus zweifelhaften Motiven kaufen. In den Schiesskellern sieht man gefährliche Situationen hervorgerufen durch Unkenntnis und Übermut en masse und hört Sprüche über ethnische Minderheiten die selbst einen bürgerlichen Wähler zum kotzen bringen.

Ebenfalls sind mir Fälle bekannt von Leuten mit diagnoszierten psychischen Störungen und Wutanfällen welche weiterhin Waffen kaufen können weil das Arztgeheimnis eine Meldung an die Waffenämter verunmöglicht. Hier könnte man ansetzen und mit kleinen Massnahmen in meinen Augen bereits den Grossteil der "untauglichen" Waffenbesitzer ausfiltern ohne die seriösen Schützen und Sammler stark einzuschränken.

Auf die öffentliche Sicherheit hätte ein Verbot wohl kaum Einfluss weil Verbrechen selten mit legalen Waffen verübt werden und auch mit wenn die Gesetzesvorschläge eingeführt würden weiter verübt werden könnten.

Besonders weil der illegale Waffenhandel blüht und die EU seit Jahren nichts dagegen macht.

1997, beim Zusammenbruch von Albanien, sind allein in Albanien 700'000 AK-47 spurlos verschwunden. Aus diversen Nachbarländern kommen nochmal tausende wenn nicht Millionen dazu.

Im Laufe der Jahre wurden davon Tausende in die EU geschmugglet, dank Schengen kann man das Zeug dann sobald man die Schengen-Aussengrenze überwunden hat quasi frei innerhalb Europas bewegen, z.B. nach Brüssel.

In Brüssel, dem Hauptsitz der EU, kann man gemäss den Untersuchungen zu Charlie Hebdo mit wenigen Kontakten in die Unterwelt solche AK-47 kaufen und das zu günstigeren Preisen als eine Halbauto-AK aus China legal kostet.

Normalerweise müsse eine illegale Waffe das Mehrfaches einer legalen Waffe kosten, das nun aber die illegale günstiger ist ist für mich ein Zeichen das der Markt überschwemmt ist und das Angebot die Nachfrage übersteigt. Das finde ich ein sehr alarmierendes Zeichen, die EU-Politiker scheinen damit aber kein Problem zu haben.

bearbeitet von FlplSiSdt
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Dr ÖV, im Hinblick darauf, wie klein die Schweiz ist, im besten Fall mittelmässig. Für ein so kleines, reiches Land peinlich.

:lol:

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Die Grenzen werden nicht wirklich kontrolliert (Schengen).

Hahaha ... träum weiter.

Sorry, aber bei dem Satz musste ich wirklich lachen.

Ich bin in der Region Basel aufgewachsen - da ist die deutsche und französische Grenze nicht weit.

Gegenüber Deutschland hilft der Rhein (ausser vielleicht bei Bettingen, hihi), aber gegenüber Frankreich .... hast Du das Gefühl dass diese Grenze kontrollierbar sei? Oder es je war?

Das war sie nie, auch Jahrzehnte vor Schengen nicht!

Nicht anders sahs dem ganzen Jura entlang bis nach Genf oder um Schaffhausen wie auch im Tessin aus.

Wo kein Fluss oder hohe Berge helfen, wirds einfach schwierig.

Das letzte Mal war vermutlich die Schweizer Grenze "dicht", während dem 2. Weltkrieg - da stand aber auch mehr oder weniger die gesamte männliche Bevölkerung der Schweiz an der Grenze.

Und selbst damals war sie nicht dicht!

Zu Deinen anderen Aussagen verkneife ich mir einen Kommentar - ich arbeite seit Jahren international und denke einfach Du hast die Schweiz noch nie verlassen.

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Ob jetzt die Grenzen erst seit neuem nicht kontrolliert werden, oder das schon immer so war, spielt nicht so eine grosse Rolle. Es geht auch nicht um eine komplette Schliessung der Grenze aber immerhin an den grossen Grenzübergängen könnte geschaut werden, wer so einreist.

Ich hatte die Gelegenheit ein Jahr lang in den USA zu arbeiten. An der Schweiz selber habe ich Gar nichts vermisst. Natürlich Familie und Freunde schon. Schön für dich wenn du international arbeitest. Das kann ein gutes Sprungbrett sein, um auszuwandern.

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Europa verschärft das Waffenrecht und setzt damit die Schweiz unter Zugzwang. Als Schengen-Staat muss sie die neuen Regeln übernehmen.

http://www.handelszeitung.ch/politik/schweiz-vor-diskussion-ueber-eu-waffenrecht-1299055

Zitat aus blick.ch vom 20.12.2016: http://www.blick.ch/news/schweiz/eu-waffenrecht-schweiz-vor-diskussion-um-uebernahme-von-eu-waffenrecht-id5923518.html

Die aus Schweizer Sicht einschneidendste Änderung ist die Beschränkung der Magazinkapazität. Gewehrmagazine mit mehr als zehn Schuss sollen verboten werden. Im ausserdienstlichen Schiesswesen wird heute mit Magazinen mit bis zu 20 Schuss geschossen, in anderen Disziplinen sind auch grössere Magazine verbreitet. Die Kapazität von Pistolenmagazinen wird bei 20 Schuss gedeckelt, was die gängigen Grössen aber ohnehin überschreitet.

Ebenfalls nicht mehr zulässig sind halbautomatische Waffen, die von der Schulter abgefeuert werden und die mit eingeklapptem Schaft weniger als 60 Zentimeter messen. Das betrifft vor allem zivile Maschinenpistolen. Das Kalaschnikow-Sturmgewehr, das wiederholt bei Terroranschlägen zum Einsatz gekommen ist, fällt mit 64,5 Zentimetern Länge gerade nicht unter das Verbot.

Auf der schwarzen Liste der EU stehen ausserdem die vollautomatischen Feuerwaffen, die zu halbautomatischen umgebaut worden sind. Das entspricht der Schweizer Rechtslage, wobei für Armeewaffen eine Ausnahme gilt. Auch Museen, Sammler oder Sportschützen, die regelmässig trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen, dürfen unter Umständen die grundsätzlich verbotenen Waffen kaufen.

bearbeitet von brauchenstein

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Spannende Zeiten kommen auf uns zu.

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Wer sich dagegen gruppieren will....

https://www.facebook.com/protell.ch/?fref=ts

https://www.facebook.com/FingerWegVomSchweizerWaffenrecht/?fref=nf&pnref=story

SUPPORTER werden: Gemeinsam gegen diese Bevormundung. https://www.finger-weg-vom-schweizer-waffenrecht.ch/supporter-werden/

Für weitere Ideen bitte weiter posten

bearbeitet von brauchenstein

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