neacal

WEA: Gradstruktur

33 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen

Ich habe gelesen, dass mit der WEA der Grad des Obgfr abgeschafft werden soll (Quelle: siehe im zweiten Beitrag von mir). Wie soll das denn genau mit den Mannschafts-Obgfr funktionieren? Werden wir dann alle wieder zu Gfr degradiert? :P Zudem soll der Grad des Korporals definitiv abgeschafft werden - Post- und ABC-Kpl sollen dann zu Wm befördert werden (keine Quelle).

Grüsse

neacal

bearbeitet von neacal

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wenn das so in Kraft tritt ist das wohl leider die logische konsequenz :bö:

von mir aus könnte man sowieso allgemein die Gradstruktur der A95 wieder nutzen. in der heutigen sehe ich nur eine Komplizierung bzw. Amerikanisierung. Oder ist eine so grosse Differenzierung (gerade bei den höh Uof) wirklich nötig?

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Oder die paar Nasen, welche es betrifft, behalten ihren Dienstgrad einfach noch als Auslaufmodell und es werden keine neuen mehr ernannt. Mir ist's eigentlich relativ egal, bis dann bin ich schon lange fertig mit meinen Diensttagen! ;-)

Aber ja, die Gradstruktur zurzeit scheint relativ kompliziert zu sein. Chefadj vs. Hauptadj - wo liegt da schon ein Unterschied... (So aus der Sicht eines Unwissenden.)

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Oder die paar Nasen, welche es betrifft, behalten ihren Dienstgrad einfach noch als Auslaufmodell und es werden keine neuen mehr ernannt. Mir ist's eigentlich relativ egal, bis dann bin ich schon lange fertig mit meinen Diensttagen! ;-)

Aber ja, die Gradstruktur zurzeit scheint relativ kompliziert zu sein. Chefadj vs. Hauptadj - wo liegt da schon ein Unterschied... (So aus der Sicht eines Unwissenden.)

Während ein Hauptadj der Führungsgehilfe eines Oberst ist, ist der Chefadj einer für den Brigadier ;) Bisher habe ich in der Tat noch keine andere Verwendung für den Chefadj gesehen. Hingegen der Hauptadj kann Chef der Fachbereiche AGA, FGA/Technik sein oder Lehrgangsleiter usw.

Obwm könnte man auch gerade streichen... Ich finde, dass der Korporal wirklich gestrichen werden kann und beim Obgfr bin ich unschlüssig.

Gegenfrage: Ist eine Differenzierung bei den Offizieren nötig? Man könnte ja auch die Grade des Oblt, Maj, Oberstlt streichen...

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Naja, der Obwm hat schon einen Sinn. Im WK zum Beispiel ein Zugführer, aber im Grade eines Unteroffiziers. Oder auch als Zeichen für einen angehenden Offizier.

Genauso mit dem Obgfr. Entweder ein Gruppenführer im Grade der Mannschaft, oder Zeichen für einen angehenden Wachtmeister.

Wäre ja etwas seltsam wenn der Obgfr gestrichen würde und man als Soldat andere Soldaten rumscheucht. Direkt vom Soldat zum Wachtmeister werden ist auch nicht so sinnvoll in Anbetracht des Abverdienens.

Und einen neuen Grad einführen wäre noch sinnloser. Umbenennen? In was? Unterwachtmeister?

Den Korporal zu streichen ist ja grösstenteils eh schon vollzogen.

Die Differenzierung von Oblt und Oberstlt ist schon gravierend, die von Maj zu Oberstlt... weniger.

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Das neue(alte) System sieht ja vor, dass man die ganze RS absolviert bevor man in die Kaderschule komme. Ergo wird man als Soldat Rekruten befehlen. Ebenso wäre man ja Wachtmeister als abverdienender Of.

Der Oblt ist ein geschenkter Grad, also nutzlos. Ein Kadi würde weiterhin Hptm bleiben und, wenn man dann Bat Kadi werden würde, könnte man ihn direkt zum Oberst befördern ;)

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Vielleicht werden die Grfhr oder Zfhr gleich nach der UOS/OS befördert? Vielleicht lässt sich der endgültige Grad (Wm/Lt) schon nach absolvierter RS + UOS resp. RS + UOS + OS rechtfertigen. Ich weiss ja nicht so recht, wie es ist, wenn man sich als Rekr von einem Sdt die Meinung sagen lassen muss. :P

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Ich weiss ja nicht so recht, wie es ist, wenn man sich als Rekr von einem Sdt die Meinung sagen lassen muss. :P

Funktion vor Grad. Ist doch egal ob der Gruppenführer der Rekruten ein Soldat, Obergefreiter oder was auch immer ist. Die haben auf ihn zu hören und damit basta. Wenn ein Hauptmann um meinen Helikopter herum ein Sicherheitsrisiko darstellt geige ich dem auch die Meinung (natürlich höfflich, aber bestimmt.)

Da der Grad Gefreiter ja weiterhin bleiben wird denke ich dass Gruppenführer im pratkischen Dienst diesen Rang bekleiden werden, lasse mich aber gerne überraschen.

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Etwas zur Gradstrukturierung der Armee 21

Die Grade bei Soldaten und Unteroffizieren wurden dem int. System

angepasst um bei Auslandeinsätzen nicht "abzufallen"! Bis dahin hatte

der normale Soldat keinen erkennbaren Grad, in der Nato ist dies aber

der OR-2 Code. Wm ist OR-5, Oberwachtmeister ist OR-6, Fw/Four ist

OR-7, Hauptfeldweibel ist OR-7, Adj Uof ist OR-8 und somit alle weiteren

Adj Grade sind OR-9. Somit ist auch int. der Stellenwert einzuordnen.

Die 3 neuen Adj Uof Gradierungen werifizieren den Aufgabenbereich.

Zum Grad des Oberleutnants: im 2.WK hatte man zuwenig Offiziere!

Aus diesem Grunde, wurde mit einer sog. Feld OS aus Feldweibeln

raschmöglichst Offiziere gemacht. Diese wurden dann Leutnants.

Um diese noch etwas zu motivieren, konnten sie dann max. Oberleutnant

werden. Dieser Grad gibt es auch in der Nato mit dem Code OF-1.

Dies als Vorstufe zum Hauptmann als OF-2.

bearbeitet von Adj Uof
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Während ein Hauptadj der Führungsgehilfe eines Oberst ist, ist der Chefadj einer für den Brigadier ;) Bisher habe ich in der Tat noch keine andere Verwendung für den Chefadj gesehen. Hingegen der Hauptadj kann Chef der Fachbereiche AGA, FGA/Technik sein oder Lehrgangsleiter usw.

Hier vermischt Du Halbwissen mit den beruflichen Aufgaben von Berufsunteroffizieren. Basis für einen Grad ist immer die Milizfunktion des AdA. Die beiden machen grundsätzlich auch die gleichen Weiterausbildungen (ausgehend vom Stabsadj).

Beförderung gem WAFOB zum:

- Hptadj (Fhr Geh Stufe Br/LVb/Flpl Kdo)

- Chefadj (Fhr Geh Stufe Ter Reg/Ei Stäbe)

Wenn ein BU nun in seiner Milizfunktion Chefadj ist und beruflich im LVb als BU E4 arbeitet, ist dies aufgrund von spezifischen Weisungen der Gruppe V möglich. Der Grad hat aber nach wie vor nichts mit seiner beruflichen Aufgabe zu tun.

Obwm könnte man auch gerade streichen... Ich finde, dass der Korporal wirklich gestrichen werden kann und beim Obgfr bin ich unschlüssig.

Ich vermute, du hast das Gesamtbild nicht vor Augen. Die Aufteilung war wohl überlegt, aber gewisse Funktionen wurden in der Konzeption einfach mit dem falschen Grad versehen.

Grundidee war und ist (in Angleichung an die NATO):

- Obwm: Zfhr Stellvertreter mit Zusatzausbildung oder Uof einer autark arbeitenden Gruppe, mehr oder weniger losgelöst von einem Zfhr (Kdo-Struktur und nicht Aufgabe entscheidend);

- Wm: Normaler Gruppenführer;

- Kpl: Unteroffizier ohne grosse Führungsverantwortung, quasi als fliessender Übergang zwischen Mannschaft und Uof.

Im Rahmen der WEA sollte man eher die Gradstruktur überdenken und gewisse Unteroffiziersfunktionen auf- bzw. abstufen. Je nach OTF-Tabelle könnte bspw. ein Werkstattchef Obwm sein anstelle eines "simplen" Wm. Denkbar ist auch, dass man einem verdienten Wm nach einer gewissen Anzahl FDT den Obwm verleiht (analog Lt/Oblt).

Da der Grad des Obgfr ohnehin nur dafür genutzt wurde, "gute Soldaten" zu belohnen und nicht im Sinne der Konzeption, Fachspezialisten für ihr Wissen auszuzeichnen, macht eine entsprechende Streichung absolut Sinn. Die Gradstruktur muss im FDT Hand und Fuss haben und nicht in irgendwelchen komischen Schulszenarien. Mir ist es grundsätzlich egal, ob beim abverdienen nun ein Sdt oder ein Wm vor den Leuten steht.

Gegenfrage: Ist eine Differenzierung bei den Offizieren nötig? Man könnte ja auch die Grade des Oblt, Maj, Oberstlt streichen...

Ja, ist sie. Da Du den Rahmen in "Deinem" Spektrum der Unteroffiziere noch nicht einmal zu begreifen scheinst, macht eine genaue Erörterung aber wohl wenig Sinn.

Das neue(alte) System sieht ja vor, dass man die ganze RS absolviert bevor man in die Kaderschule komme. Ergo wird man als Soldat Rekruten befehlen. Ebenso wäre man ja Wachtmeister als abverdienender Of.

Der Oblt ist ein geschenkter Grad, also nutzlos. Ein Kadi würde weiterhin Hptm bleiben und, wenn man dann Bat Kadi werden würde, könnte man ihn direkt zum Oberst befördern ;)

Mit dieser Argumentation ist auch der Sdt ist ein "geschenkter" Grad und entsprechend nutzlos. Der Grad des Oblt zeigt nicht nur die Erfahrung eines Zfhr an, sondern ist für viele weitere Punkte entscheidend (Aspirationen, Weiterausbildungen etc).

Mit der Armee XXI wurden viel zu grosse Stäbe der Grossen Verbände konzipiert mit entsprechend viel zu vielen Möglichkeiten, Oberst zu werden. Zu Recht wird man sich hüten solch unbedachte Ideen umzusetzen. Die Tendenz geht aktuell eher in die andere Richtung, dass man dort eher verkleinert und "abstuft". Entsprechend unsinnig wäre es auch, einen Trp Kö Kdt zum Oberst zu machen.

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In der Schweiz gibt es keine Paragraphen! Informiere dich doch bitte erst, bevor du irgendwelche Halbwahrheiten verbreitest...

Wow, welch konstruktiver Beitrag von deiner Seite, ich ziehe meinen Hut. Sorry für mein schweres Vergehen, ich werde von jetzt an nie wieder von Paragraphen reden, wenn eigentlich Artikel gemeint wären. Tut ja hier überhaupt nichts zur Sache - jeder weiss, was gemeint war. :???:

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Fraglich ist eher, ob es den Log Zfhr im Grad eines Adj wirklich noch braucht. Eigentlich sollten Züge nur von richtigen Subalternoffizieren geführt werden. Sehr bedenklich ist in diesem Zusammenhang, dass diese Log Zfhr (Adj) ohne OS auf einen Offiziesgrad aspirieren können. Hier sollte man Anpassungen vornehmen und nicht bei den Mannschaftsgraden, welche sowieso keiner Interessiert. Soldat ist Soldat. Obergefreiter ist Soldat.

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Hier vermischt Du Halbwissen mit den beruflichen Aufgaben von Berufsunteroffizieren. Basis für einen Grad ist immer die Milizfunktion des AdA. Die beiden machen grundsätzlich auch die gleichen Weiterausbildungen (ausgehend vom Stabsadj).

Beförderung gem WAFOB zum:

- Hptadj (Fhr Geh Stufe Br/LVb/Flpl Kdo)

- Chefadj (Fhr Geh Stufe Ter Reg/Ei Stäbe)

Wenn ein BU nun in seiner Milizfunktion Chefadj ist und beruflich im LVb als BU E4 arbeitet, ist dies aufgrund von spezifischen Weisungen der Gruppe V möglich. Der Grad hat aber nach wie vor nichts mit seiner beruflichen Aufgabe zu tun.

Ich stimme dir zu, dass der Grad aus der Milizfunktion kommt.

Aber du vermischst Theorie und Realität bei solchen Graden. Nenne mir ein Beispiel bei dem dies der Fall ist!

Ich vermute, du hast das Gesamtbild nicht vor Augen. Die Aufteilung war wohl überlegt, aber gewisse Funktionen wurden in der Konzeption einfach mit dem falschen Grad versehen.

Grundidee war und ist (in Angleichung an die NATO):

- Obwm: Zfhr Stellvertreter mit Zusatzausbildung oder Uof einer autark arbeitenden Gruppe, mehr oder weniger losgelöst von einem Zfhr (Kdo-Struktur und nicht Aufgabe entscheidend);

- Wm: Normaler Gruppenführer;

- Kpl: Unteroffizier ohne grosse Führungsverantwortung, quasi als fliessender Übergang zwischen Mannschaft und Uof.

Dann ist sie nicht wohl überlegt... Ich war auch als Wm der Zfhr Stv in meinem Zug. Der Grad, die Ausbildung zum Zfhr Stv ist ein Witz und wieder vielleicht auf dem Papier sinnvoll.

Im Rahmen der WEA sollte man eher die Gradstruktur überdenken und gewisse Unteroffiziersfunktionen auf- bzw. abstufen. Je nach OTF-Tabelle könnte bspw. ein Werkstattchef Obwm sein anstelle eines "simplen" Wm. Denkbar ist auch, dass man einem verdienten Wm nach einer gewissen Anzahl FDT den Obwm verleiht (analog Lt/Oblt).

Warum braucht es Abstufungen bei Uof Funktionen? Weil ein Kü C eine verantwortungsvollere Aufgabe hat als ein Betr Uof?

Ein Werkstattchef ist im Grade eines Feldweibels.

Aber dann sollte man sich überlegen, dass man nach 2 WK noch nicht unbedingt "verdient" ist.

Da der Grad des Obgfr ohnehin nur dafür genutzt wurde, "gute Soldaten" zu belohnen und nicht im Sinne der Konzeption, Fachspezialisten für ihr Wissen auszuzeichnen, macht eine entsprechende Streichung absolut Sinn. Die Gradstruktur muss im FDT Hand und Fuss haben und nicht in irgendwelchen komischen Schulszenarien. Mir ist es grundsätzlich egal, ob beim abverdienen nun ein Sdt oder ein Wm vor den Leuten steht.

Wenigstens irgendwo bei dem wir uns einig sind.

Ja, ist sie. Da Du den Rahmen in "Deinem" Spektrum der Unteroffiziere noch nicht einmal zu begreifen scheinst, macht eine genaue Erörterung aber wohl wenig Sinn.

:rofl:

Mit dieser Argumentation ist auch der Sdt ist ein "geschenkter" Grad und entsprechend nutzlos. Der Grad des Oblt zeigt nicht nur die Erfahrung eines Zfhr an, sondern ist für viele weitere Punkte entscheidend (Aspirationen, Weiterausbildungen etc).

Der erste Satz deiner Aussage zeigt, dass du meinen Gedankengang nicht verstehst. Der Sdt ist nur bei Kaderanwärtern ein geschenkter Grad. Absolut sinnlos, einverstanden. Aber sonst verdient sich ein Rekrut den Grad. Ob jetzt jemand Lt oder Oblt macht ist ja absolut irrelevant. Ein Wm muss ja nicht Obwm sein, um weiterzumachen... Aspirationen und Weiterausbildungen sind bei allen anderen Funktionen/Grade geregelt anhand der geleisteten Diensttage/-jahren (QMA), nur beim Kadivorschlag nicht. Sinn?

bearbeitet von Arty

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Ein grosser Teil der Aussagen hier im Thread sind sowieso nur Mutmassungen. Niemand von uns weiss definitiv, wie die Gradstruktur nach der WEA aussehen wird, bspw. bei den angehenden Grfhr oder Zfhr. Es gibt also sowieso kein "richtig" und "falsch"!

@Arty: Könntest du den Titel des Threads vielleicht auf "WEA: Gradstruktur" anpassen? "WEA: Obgfr" scheint mir etwas zu spezifisch zu sein.

bearbeitet von neacal

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Aber du vermischst Theorie und Realität bei solchen Graden. Nenne mir ein Beispiel bei dem dies der Fall ist!

Ich verstehe Deine Frage nicht, was willst Du genau?

Dann ist sie nicht wohl überlegt... Ich war auch als Wm der Zfhr Stv in meinem Zug. Der Grad, die Ausbildung zum Zfhr Stv ist ein Witz und wieder vielleicht auf dem Papier sinnvoll.

Die Aufgabe kann zu gewissen teilen auch von einem "normalen" Wm ausgeführt werden. Die Ausbildung als solches ist sinnvoll aufgebaut und ermächtigt den Absolventen auch, im Fall der Fälle einen Zug zu führen. Wir sprechen hier nicht davon, vor die Leute zu stehen und etwas zu machen. Wir sprechen von Taktik, was in den regulären Unteroffiziersschulen einfach viel zu kurz kommt.

Warum braucht es Abstufungen bei Uof Funktionen? Weil ein Kü C eine verantwortungsvollere Aufgabe hat als ein Betr Uof?

Der Grad impliziert ja nicht nur den "Wert" der Ausbildung (Dienstleistungspflicht), sondern auch das "Standing" innerhalb der Gesamtstruktur und dies losgelöst von Uof/Of. Der Ausfall eines Hptm wiegt nun einmal schwerer wie jener eines Lt. So wiegt auch der Ausfall eines Kü C deutlich schwerer wie der eines Betr Uof. Wieso sollte man dies nicht auch mit dem Grad ausdrücken?

Ob jetzt jemand Lt oder Oblt macht ist ja absolut irrelevant. Ein Wm muss ja nicht Obwm sein, um weiterzumachen... Aspirationen und Weiterausbildungen sind bei allen anderen Funktionen/Grade geregelt anhand der geleisteten Diensttage/-jahren (QMA), nur beim Kadivorschlag nicht. Sinn?

Du ziehst für Deine Argumentation die falsche Grundlage hinzu. Die Voraussetzungen für eine Weiterausbildung werden in der WAFOB geregelt. Wenn Du dich mit dieser ein wenig auseinandersetzt, wirst Du auch feststellen, dass nicht nur die Weiterausbildung zum Einh Kdt an eine gewisse Anzahl FDT gebunden ist (zusätzliche Weisungen der Gs Vb aussen vor gelassen). Fakt ist demnach nun einmal, dass die Weiterausbildung zum Hptm grundsätzlich erst als Oblt möglich ist (Anzahl geforderte DL/Gradjahre).

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Die Aufgabe kann zu gewissen teilen auch von einem "normalen" Wm ausgeführt werden. Die Ausbildung als solches ist sinnvoll aufgebaut und ermächtigt den Absolventen auch, im Fall der Fälle einen Zug zu führen. Wir sprechen hier nicht davon, vor die Leute zu stehen und etwas zu machen. Wir sprechen von Taktik, was in den regulären Unteroffiziersschulen einfach viel zu kurz kommt.

Die Ausbildung dauert eine Woche...

Der Grad impliziert ja nicht nur den "Wert" der Ausbildung (Dienstleistungspflicht), sondern auch das "Standing" innerhalb der Gesamtstruktur und dies losgelöst von Uof/Of. Der Ausfall eines Hptm wiegt nun einmal schwerer wie jener eines Lt. So wiegt auch der Ausfall eines Kü C deutlich schwerer wie der eines Betr Uof. Wieso sollte man dies nicht auch mit dem Grad ausdrücken?

Jeder ist ersetzbar, darum gibt es die Stv. Ein Kü C kann problemlos durch einen Trp Ko und den Four ersetzt werden. (Erlebt sowohl in der Schulstruktur als auch in meinen WK)

Du ziehst für Deine Argumentation die falsche Grundlage hinzu. Die Voraussetzungen für eine Weiterausbildung werden in der WAFOB geregelt. Wenn Du dich mit dieser ein wenig auseinandersetzt, wirst Du auch feststellen, dass nicht nur die Weiterausbildung zum Einh Kdt an eine gewisse Anzahl FDT gebunden ist (zusätzliche Weisungen der Gs Vb aussen vor gelassen). Fakt ist demnach nun einmal, dass die Weiterausbildung zum Hptm grundsätzlich erst als Oblt möglich ist (Anzahl geforderte DL/Gradjahre).

Warum ist es gradabhängig wenn der Grad sowieso abhängig ist von DL/Gradjahren?!? Es braucht den Grad nicht..

Ausserdem laut WAFOB "Die Weiterausbildung zum Einh Kdt kann nach dem 1. WK als Sub Of (Lt/Oblt) bzw. 4. WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen."

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Ihr redet beide ein wenig aneinander vorbei.

Mir scheint, als ob Arty vom Alltag in unserer Ausbildungsarmee ausgeht. darken hingegen geht es darum, dass die Struktur im Ernstfall funktionieren muss. Und das beinhaltet halt Zusammenarbeit mit der NATO.

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Ihr redet beide ein wenig aneinander vorbei.

Mir scheint, als ob Arty vom Alltag in unserer Ausbildungsarmee ausgeht. darken hingegen geht es darum, dass die Struktur im Ernstfall funktionieren muss. Und das beinhaltet halt Zusammenarbeit mit der NATO.

Das Problem ist auch, da ich nicht weiss was für einen Grad oder eine Funktion darken (und auch Assault) hat. Da ist es schwer die Hintergründe hinter seiner Aussage zu sehen.

Wenn die Struktur im Ernstfall funktionieren soll, muss sie auch ausgebildet werden. Die Zusammenarbeit z.B. im Rahmen der Swisscoy im Kosovo wird ja auch ausgebildet.

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Ihr redet beide ein wenig aneinander vorbei.

Mir scheint, als ob Arty vom Alltag in unserer Ausbildungsarmee ausgeht. darken hingegen geht es darum, dass die Struktur im Ernstfall funktionieren muss. Und das beinhaltet halt Zusammenarbeit mit der NATO.

Die Armee hat als operative Reserve Stufe Bund jederzeit funktionstüchtig zu sein. Entsprechend müssen die Strukturen von Beginn weg so geschaffen sein, dass die einzelnen Elemente ohne Anpassungen funktionieren. Diesem Ziel hat sich in meinen Augen auch der Ausbildungsteil unterzuordnen, d.h. durch die Rekrutenschulen ist das (von den WK Bat) benötigte Personal auszubilden und nicht zum RS-Beginn eine OTF-Kp zu bilden, welche den Bedürfnissen der Front zuwider läuft (wie selber an vielen Orten gesehen und erlebt).

Das Problem ist auch, da ich nicht weiss was für einen Grad oder eine Funktion darken (und auch Assault) hat. Da ist es schwer die Hintergründe hinter seiner Aussage zu sehen.

Weshalb spielt der Grad, die Funktion oder gar die Einteilung oder Truppengattung (um weiter zu greifen) eine Rolle? Entweder beschäftigt man sich mit dem Thema der Doktrin / den logischen Konsequenzen daraus oder halt nicht.

Wenn die Struktur im Ernstfall funktionieren soll, muss sie auch ausgebildet werden. Die Zusammenarbeit z.B. im Rahmen der Swisscoy im Kosovo wird ja auch ausgebildet.

Die Rekrutenschule bildet nur die Basis der militärischen Ausbildung, in den FDT ist ebenfalls Ausbildung zu betreiben. Sofern die Trp Kö ihre Ausbildungsverantwortung wahrnehmen, also gar kein Problem.

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Die Armee hat als operative Reserve Stufe Bund jederzeit funktionstüchtig zu sein. Entsprechend müssen die Strukturen von Beginn weg so geschaffen sein, dass die einzelnen Elemente ohne Anpassungen funktionieren. Diesem Ziel hat sich in meinen Augen auch der Ausbildungsteil unterzuordnen, d.h. durch die Rekrutenschulen ist das (von den WK Bat) benötigte Personal auszubilden und nicht zum RS-Beginn eine OTF-Kp zu bilden, welche den Bedürfnissen der Front zuwider läuft (wie selber an vielen Orten gesehen und erlebt).

Weshalb spielt der Grad, die Funktion oder gar die Einteilung oder Truppengattung (um weiter zu greifen) eine Rolle? Entweder beschäftigt man sich mit dem Thema der Doktrin / den logischen Konsequenzen daraus oder halt nicht.

Die Rekrutenschule bildet nur die Basis der militärischen Ausbildung, in den FDT ist ebenfalls Ausbildung zu betreiben. Sofern die Trp Kö ihre Ausbildungsverantwortung wahrnehmen, also gar kein Problem.

Ein Soldat, der sich mit der Doktrin auseinandersetzt, kennt nun die Theorie. Ein langgedienter Of/Uof hat Erfahrung und die Realität gesehen. Ich würde meine Argumentationsweise meinem Gegenüber anpassen, wenn ich seine Vorkenntnisse kenne und ihm vielleicht mit Beispiele antworten, die er kennen könnte.

Zum Rest: Wo habe ich etwas anderes geschrieben? Bzw. wo habe ich irgendetwas geschrieben, dass man nur auf die RS beziehen kann? Stimmt, ganz am Anfang als ich ein Szenario gegeben habe, was man machen könnte, wenn es den Grad des Obgfr nicht mehr geben würde und wie man abverdienende Uof erkennen könne. Aus dem habe ich weiter geschlossen, dass man den Grad eines Obwm auch streichen könnte, da er in der Realität nicht dem Sinn erfüllt, der ihm zugedacht wurde. Ich bin dann einen Schritt weiter gegangen und habe mich gegen den Oblt geäussert und die nötigen Argumente geliefert. Aber bisher konnte mir noch niemand entgegen ausser mit "Im Reglement steht geschrieben, dass". Worauf ich immer mit "Es sind Welten zwischen Theorie und Realität" antworten werde.

Beispiel: Ein BU ist Log Zfhr, also im Grade eines Adj Uof. Er will jetzt im WK weitermachen und Kadi einer Log Einheit werden. Welchen Grad bekommt er? Nach Reglement wäre er Hptm. In der Realität wird er aber nicht in den Offiziersgrad befördert, da er BU ist.

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Beispiel: Ein BU ist Log Zfhr, also im Grade eines Adj Uof. Er will jetzt im WK weitermachen und Kadi einer Log Einheit werden. Welchen Grad bekommt er? Nach Reglement wäre er Hptm. In der Realität wird er aber nicht in den Offiziersgrad befördert, da er BU ist.

Du kennst einen BU im ursprünglichen Grad eines Adj Uof, welcher als Kadi (Hptm) aspiriert hat?

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Du kennst einen BU im ursprünglichen Grad eines Adj Uof, welcher als Kadi (Hptm) aspiriert hat?

Wo habe ich das gesagt?

Nein, persönlich kennen tue ich niemanden, der diesen Weg eingeschlagen hat. Aber ich habe meine Möglichkeiten Räubergeschichten über solche Wege zu kontrollieren. Leider sind das persönliche Daten, weshalb ich diese nicht veröffentlichen werde und in Ermangelung einer öffentlichen Berichterstattung, musst du wohl oder übel Vertrauen haben, dass ich nicht irgendetwas erfinde. Tja, im Internet kann jeder irgendjemand sein und damit wären wir beim Punkt, an dem wir nicht weiterkommen werden.

Würde man jetzt aber logisch überlegen, wäre meine Aussage, dass er den Grad eines Hptm nicht bekommen würde, da er BU ist, doch naheliegend oder nicht?

Ausserdem, wenn du dich hier so schön zu Wort meldest: Benimm dich hier im Forum! Ich spreche hier über deine unanständige Bemerkung bezüglich den Paragraphen* am Anfang dieses Themas. Zu dem, wenn ich mir deine 93 Beiträge anschaue, gibt es einige, die unter die Kategorie "beleidigend" fallen.

*Paragraphen gibt es in der Schweiz! Der Kanton Zürich benutzt diese in den Gesetzen (Beispiel). Also so von wegen Halbwahrheiten.

bearbeitet von Arty
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