Vor einigen Wochen wurde beim SRF diese Beitrag ausgestrahlt: https://www.srf.ch/play/tv/rec-/vid...rf:video:604b2e89-5db2-40ae-b99d-6d065e180757
Zusammenfassung von 20min: https://www.20min.ch/story/gleichst...foerdern-und-gibt-ihnen-hodenschutz-103437973
Nun kann man ja von SRF und ihrer politischen Ausrichtung/Prioritäten halten was man will, trotzdem möchte ich gerne eine Diskussion über den Beitrag lancieren, da es mir doch seit Wochen immer wieder im Hinterkopf ist.
Mich stört an dem Beitrag, dass Frauen wieder mal in der Opferrolle dargestellt werden. Gleichzeitig wird so getan, als wäre das Militär für Männer ja das Paradis auf Erden.
Es werden nur Sorgen und Probleme von Frauen angesprochen:
So genug von mir. Wie seht ihr das? Bin ich der einzige Mann, für den das Militär kein Kinderspiel ist? Frauen, ist der TAZ wirklich so unbequem? Seht ihr hier auch die Prioritäten nicht nachvollziehbar?
Zusammenfassung von 20min: https://www.20min.ch/story/gleichst...foerdern-und-gibt-ihnen-hodenschutz-103437973
Nun kann man ja von SRF und ihrer politischen Ausrichtung/Prioritäten halten was man will, trotzdem möchte ich gerne eine Diskussion über den Beitrag lancieren, da es mir doch seit Wochen immer wieder im Hinterkopf ist.
Mich stört an dem Beitrag, dass Frauen wieder mal in der Opferrolle dargestellt werden. Gleichzeitig wird so getan, als wäre das Militär für Männer ja das Paradis auf Erden.
Es werden nur Sorgen und Probleme von Frauen angesprochen:
- Führungsfähigkeit wird auf Körpergrösse und Geschlecht reduziert. Es gibt auch Männer, die nicht allzu gross sind und Grössere befehlen müssen. Und auch als Mann führt man nicht einfach so mit Fingerschnippen aus dem nichts, wie meiner Meinung nach der Beitrag suggeriert. Auch als männliches Kader muss man sich Respekt, Vertrauen und Ansehen von seinen Unterstellten hart erarbeiten. Auch als Mann muss man sich Durchsetzungsvermögen aneignen und bekommt es nicht einfach, weil man etwas zwischen den Beinen hat.
- Dumme Sprüche. Auch für Männer ist der Gruppendruck gross, Mobbing nicht unwahrscheinlich und auch hier fallen dumme bis beleidigende Sprüche. Ja, bei Frauen ist das ganze häufig sexualisiert, was nicht in Ordnung ist. Aber wieder wird in dem Beitrag suggeriert, dass Frauen so grosse Probleme haben, während Männer nicht unter psychischem Druck stehen.
- Die Uniform ist für Frauen nicht bequem. Ist sie für Männer auch nicht unbedingt. Für Frauen gibt es ja mittlerweile auch eigene Unterhosen und so viel ich weiss Zulagen, um sich private Sport BH zu kaufen. MBAS wird ja Unisex. Was am TAZ 90, der ja auch sehr grosszügig geschnitten ist, nicht unisex sein soll, darf mir gerne jemand erklären.
Spezielle Schutzwesten für Frauen sind wirtschaftlich einfach nicht rechtfertigbar. (Ist das überhaupt in irgendeiner Armee verbreitet?). Wir haben ja nicht mal genug für die Männer. - Tiefschutz. Ja, dann bekommt sie halt einen und versorgt ihn in der Tasche/Schrank. Als Qm/Logistikerin sollte sie wissen, dass es halt einfacher und besonders in der Kontrolle effizienter ist, wenn jeder das selbe Material hat und man nicht von 40 Leuten im Kopf haben muss, ob sie wer welches Material genau hat.
- Strukturen. Was für Strukturen soll man denn aufbrechen? Militärische Strukturen haben sich über tausende Jahre evolutionistisch entwickelt, weil sie so am besten funktionieren. Ich weiss, der durchschnittliche Schweizer Soldat hat keine Kenntnisse oder Erfahrungen über ausländische Armeen, aber diese habe die genau gleichen Strukturen, weil so eine Armee halt funktioniert. Gäbe es eine bessere Art eine Armee zu strukturieren und zu führen, würden es doch schon viele so machen.
Sollte sich die Armee so umstrukturieren, dass nicht mehr der Erfolg auf dem Gefechtsfeld, sondern das Wohlbefinden von Frauen im Zentrum liegt, werde ich in den Zivi wechseln. Sollens doch die Frauen richten, viel Glück mit euren neuen Strukturen.
So genug von mir. Wie seht ihr das? Bin ich der einzige Mann, für den das Militär kein Kinderspiel ist? Frauen, ist der TAZ wirklich so unbequem? Seht ihr hier auch die Prioritäten nicht nachvollziehbar?