Physiotherapie Verordnung für die RS

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L.k03

New member
09. Jan. 2023
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Hallo zusammen
Ich werde in einer Woche in die RS als Infanterist DD einrücken. Ich bin weder positiv noch negativ dem Militär gegenüber gestimmt. Ich bin ziemlich Sportlich und mache Triathlon als Hobby. Ich habe allerdings Probleme mit meinem Rücken und habe deshalb auch physio. Die beste Möglichkeit diese Schmerzen zu beheben ist Krafttraining. Ich habe von meinem Arzt auch eine Verordnung für die physio im militär Erhalten frage mich jetzt aber ob ich irgendwie benachteiligt werden könnte oder ob diese Verordnung irgendwelche Konsequenzen auf meinen Dienst hat ?
 
Hallo L.k03
Du wirst wahrscheinlich am ersten Tag einen Termin beim Truppenarzt haben, mit ihm wirst du besprechen, wie der weitere Verlauf ist. Oft kann das Problem durch zum Beispiel eine Tragedispens geregelt werden. Heisst du darfsch nur ein gewisses Gewicht tragen (z.B. 10kg). Einen direkten Nachteil wirst du dadurch nicht haben, es kann jedoch dazu führen, dass dein Zug oder deine Gruppe dein Gepäck tragen muss.
 
hey danke für deine Antwort
Noch eine Frage könnte ich auch zuerst 1-2 Wochen in die RS um zu schauen ob es ohne geht und dann noch das Arztzeugniss einreichen und wenn ja wie ?
 
hey danke für deine Antwort
Noch eine Frage könnte ich auch zuerst 1-2 Wochen in die RS um zu schauen ob es ohne geht und dann noch das Arztzeugniss einreichen und wenn ja wie ?
Hey,
Ja das geht. In Wangen a. A. konnten wir jederzeit einen Antrag für einen MZR-Termin dem Vorgesetzten abgeben, wodurch du einen Termin beim Truppenarzt erhältst. Ich habe es ähnlich gemacht, wie du es nun willst. Ich hatte früher einen schweren Unfall mit einem Hals-Wirbelsäulentrauma, dennoch wollte ich Militärdienst leisten. Nach einiger Zeit musste ich aber feststellen, dass die Schmerzen zu stark wurden und ich an meine Gesundheit denken musste. Ich stellte in der 6. Woche den Antrag und erhielt dann eine Tragedispens sowie mehrere Physiotherapie-Termine, die ich während dem Dienst wahrnehmen durfte.
LG und ganz viel Durchhaltewillen für deinen Dienst.
 
Hey,
Ja das geht. In Wangen a. A. konnten wir jederzeit einen Antrag für einen MZR-Termin dem Vorgesetzten abgeben, wodurch du einen Termin beim Truppenarzt erhältst. Ich habe es ähnlich gemacht, wie du es nun willst. Ich hatte früher einen schweren Unfall mit einem Hals-Wirbelsäulentrauma, dennoch wollte ich Militärdienst leisten. Nach einiger Zeit musste ich aber feststellen, dass die Schmerzen zu stark wurden und ich an meine Gesundheit denken musste. Ich stellte in der 6. Woche den Antrag und erhielt dann eine Tragedispens sowie mehrere Physiotherapie-Termine, die ich während dem Dienst wahrnehmen durfte.
LG und ganz viel Durchhaltewillen für deinen Dienst.
Genau so würd ich s auch machen, zuerst probieren und dann kannst du immernoch eine Lösung suchen. Andersrum weisst du nie, ob du es ohne auch geschafft hättest. Physiotherapie-Termine waren bei uns auch möglich. Einer bekam sogar mal eine wöchentliche Massage zugesprochen.
 
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Reaktionen: Pascal_57
Ich wurde dir empfehlen mit offene Karten zu spielen. Ich wurde direkt am ersten Tag beim sanitarische Eintrittsmusterung deine Zeugniss zeigen und zwar beim Arzt melden dass du aber gerne versuchen möchte ohne sondern Behandlung.

Falls du Informationen versteckt könnte es in schlimmste Fall wenn du zum Beispiel Komplikationen bekommen sollte auf diesen Grund dass die Versicherung Regress einleiten könnte und dass du entsprechend die Konsequenzen selber zahlen müsste.
 
Es ist klar, dass ein müder Organismus Erholung braucht, aber Standard-Medizinprotokolle lassen oft die Psychosomatik und die allgemeine Erschöpfung des Nervensystems außen vor. Als bei mir durch hartes Training und ständige Anspannung Panikattacken anfingen, wurde mir klar, dass die Medizin hier machtlos ist. Ich fing an, alternative Wege zur Wiederherstellung der Energiebalance zu suchen, und beschloss mehr Infos auf einer spezialisierten Ressource zu erfahren. Dort habe ich die Welt der authentischen Körperarbeit für mich entdeckt, in der der Masseur mir geholfen hat, Aggression und Müdigkeit in reine, produktive Energie umzuwandeln. Mein Schlaf war schon nach dem ersten Besuch komplett wiederhergestellt.
 
Als Of und ehemals Einh Kdt bei der Inf DD stimme ich dem Input von SIBCRA zu. Die eigene Gesundheit hat Priorität. Ich kenne Personen, welche umbedingt Dienst leisten wollten und gewisse Vorverletzungen verschwiegen hatten. Ohne Ausnahme haben alle AdA’s, welche Vorverletzungen verschwiegen haben früher oder später sich verletzt / den Körper langfristig permanent geschädigt.

Grundsätzlich ergeben sich keine Nachteile mit permanenten Dispensen bzw. leichten-mittelschweren Verletzungen / Konditionen. Wenn die Kader ausbilden, dann müssen Sie wissen wer wie stark belastet werden kann. Es ist in deinem Interesse und im Interesse der Kader (letztendlich ist es die Aufgabe des Kaders bestmögliche Bedingungen für ihre Unterstellten zu schaffen). Es lohnt sich niemals jahrelang chronische Schmerzen oder einen Bandscheibenvorfall in Kauf zu nehmen später im Leben für die vergleichsweise kurze Dienstzeit. Viele Beschwerden ergeben sich erst Jahre nach dem Dienst.

Selbst wenn du 1-2 Wochen dich herantastest und keine Probleme hast, dann bleibt das Restrisiko für eine permanente Verletzung bei längerer Belastung. Das Traggewicht steigt progressiv im Verlauf der RS. Daher kann es sein, dass man nichts merkt und plötzlich in der FGA bspw. den Rücken ruiniert mit 14+ kg Zusatzgewicht als LMg Spez wenn eine unsichtbare Belastungsgrenze beim Rücken überschritten wird.

Mach dir und deiner Gesundheit mit einem Besuch beim Truppenarzt einen Gefallen. Meistens sind die med Of / Truppenärzte sehr kulant wenn du sagst, dass du den Dienst leisten willst und sorgen dafür, dass man nicht medizinisch abgerüstet wird bzw. Dispense ausgeben, welche klar definieren was man machen kann und wo die Grenze liegt. In der Regel können Kader damit relativ einfach die Ausbildung anpassen.

Letztendlich kennst du deinen Körper selber am Besten. Solange du ehrlich zu dir selber bleibst und merkst wo deine Grenzen sind gibt es nichts zu befürchten. Wünsche dir eine erfolgreiche und hoffentlich verletzungsfreie Dienstzeit :)

Beste Grüsse
Fragy