Fehlender Truppenstolz der Führungsunterstützung

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Sipotex

Active member
25. Aug. 2020
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Geschätzte Kameraden,

Zurzeit absolviere ich eine weitere RS als Mitglied des LVb Führungsunterstützung. Jedoch plagt mich seit geraumer Zeit (nicht nur seit dieser RS) der Gedanke dass der LVb FU und die FU Truppen der gesamten Armee an einem erheblichen Mangel an Truppenstolz leiden. Ich würde sogar sagen, dass die FU-Truppen überhaupt keinen Waffengattungsstolz haben.
Ich habe versucht meine DU mit allen mir erdenklichen Mittel zu motivieren. Es nützt nichts...
99% wollen nur einrücken, ihren Dienst verrichten und nach Hause gehen.
Das kann ich Ihnen jedoch nicht übelnehmen.



Somit meine Fragen an euch, was kann ich als Kader der FU-Truppen unternehmen um den Waffengattungsstolz meiner Truppe zu verbessern?
Mir ist bewusst dass ich als unbedeutende Randfigur nicht das Ansehen einer ganzen Truppe verbessern kann, jedoch kann ich / will ich nicht den jetzigen Zustand sein lassen. Das wäre eine Verletzung meiner Pflichten als Kader der Schweizer Armee.
 
Ich bin ned in de FU aber in de Inf hemmer amigs chli es ähnliches Problem...viel mache chasch da ned wills hauptsächlich halt vo de Einstellung vo de Soldate abhängt und wie sie de Dienst gsehnd...s wichtigste denki isch halt das versuechsch ihne e Sinnvermittlig z geh und wieso ihren dienst wichtig isch für d Schwiizer Armee...Probier je nach Grad wod hesch für d Rekrute und d Wm au spannendi Üebige z gstalte wo sie halt würkli gfordert werde will das alles isch besser wie umehocke und nüt mache...Versuech also einfach die 18 Wuche wos da sind für dini Unterstellte möglichst interessant, lehrreich und mit positive Erlebniss z fülle...das heisst aber ned das es jedem wirsch chönne recht mache uind das isch au ganz normal...schlussendlich ebe hängts vo de persönliche Ihstellig vo jedem einzelne ab.
 
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Ich kenne das Problem mit der FU.
Ich denke es hat zu einem grossen Teil damit zu tun, was für Leute für die FU Funktionen rekrutiert werden. Es sind halt meistens solche, die den Militärdienst halt machen, weil sie einfach nicht noch mehr Tage im Zivi machen wollen. Auch sportlich sind die Rekr meistens kaum, d.h. sportliche Aktivitäten sind für sie nicht eine Gelegenheit zur Entspannung, zum Spass oder Kopf lüften, sondern weitere physische und psychische Belastung.

Was dagegen hilft ist meiner Meinung nach Sinnvermittlung, wobei es hier auch schwierig ist. Unsere Funkgeräte sind zugegeben hoffnungslos veraltet und in der Bedienung nicht benutzterfeundlich. Kommunikation ist für alle mittels Handy und Internet einfach eine Selbstverständlichkeit; dass es in einer Krise ganz schnell nicht mehr so ist können sich die meisten einfach gar nicht vorstellen.

Vernünftige Übungen zu machen ist schwierig, da die FU nur auf hoher Stufe eigesetzt wird, was aber im Ausbildungsalltag so gut wie nie stattfindet. So stellt man seine Geräte auf, die dann aber keiner nutzt (bspw. Funkwache über Nacht). Dass das für jemanden, der das Gesamtsystem nicht versteht langweilig ist, kann ich nachvollziehen, ändert aber nichts daran, dass es oft die beste Art zu trainieren ist, die wir haben.

Daher denke ich, dass es am meisten Motivation bringt, den Sdt ihre Rolle im Gesamtsystem klarzumachen, dass etwa ein funktionierendes Relais mit einigen Sdt für die Auftragserfüllung einer ganzen Brigade (5000 Sdt) entscheidend sein kann.
 
So in etwa habe ich es als Uem Zfhr auch versucht. Ich habe versucht den Zug und den Auftrag in den Gesamteinsatzes des Bat/Br vorzustellen. Bringt halt wenig wenn die Leute im WK wieder nichts machen. Das ganze Gerede über die "FU-community" des LVbs fühlt sich eigentlich auch eher unecht an. Da habe ich lieber auf esprit de corps geseztzt - "wir sind der beste Zug in der Kp und auch in der RS und auf uns ist verlass".
Die PR4G und TRC-3700 würde ich auch nicht als "hoffungslos veraltet einstufen", klar gibt es modernere Mittel aber sie funktionieren (bei richtiger Bedienung) recht gut. Das neue Richtstrahlgerät is ja sogar schon geliefert und kommt dann auch mit der TKA in die Verbände.
 
Ich kann deinen Frust gut nachvollziehen, insbesondere wenn man beginnt auch sich selber als Kader zu hinterfragen.

Wie die meisten anderen User bin ich der Meinung, dass gute und strenge Übungen Erfolgserlebnisse schaffen.

Meine konkreten Ideen:

- Übungen: Eine mehrtägige Übung quer durch die Schweiz, das Handy und alle „normalen“ Kommunikationsmittel müssen abgegeben und versiegelt werden. Such dir spannende, schöne Orte und lasse die Jungs auf Feld und zeige vor Ort die Leistungsfähigkeit eurer Gerätschaften, eine Gruppe auf einem Hügel, die nächste 20 Km weit weg.

- Leistungsfähigkeit zeigen: Ich kenne einen Amateurfunker, dieser konnte die ISS anfunken und ein Astronaut hat geantwortet. Ich weiss nicht, ob das mit euren Mitteln geht aber ein Grusswort von einem Astronauten ist schon cool, das können wenige von sich erzählen.

- Wettbewerbe: Wer kann bestimmte Dinge schneller und besser als eine andere Gruppe. Evt. auch zu Fuss auf einen Berg infiltrieren, der erste, welcher eine Verbindung hinbekommt kann eine Stunde früher in den Ausgang. Schafft Erfolgserlebnisse!
 
Ich kann deinen Frust gut nachvollziehen, insbesondere wenn man beginnt auch sich selber als Kader zu hinterfragen.

Wie die meisten anderen User bin ich der Meinung, dass gute und strenge Übungen Erfolgserlebnisse schaffen.

Meine konkreten Ideen:

- Übungen: Eine mehrtägige Übung quer durch die Schweiz, das Handy und alle „normalen“ Kommunikationsmittel müssen abgegeben und versiegelt werden. Such dir spannende, schöne Orte und lasse die Jungs auf Feld und zeige vor Ort die Leistungsfähigkeit eurer Gerätschaften, eine Gruppe auf einem Hügel, die nächste 20 Km weit weg.

- Leistungsfähigkeit zeigen: Ich kenne einen Amateurfunker, dieser konnte die ISS anfunken und ein Astronaut hat geantwortet. Ich weiss nicht, ob das mit euren Mitteln geht aber ein Grusswort von einem Astronauten ist schon cool, das können wenige von sich erzählen.

- Wettbewerbe: Wer kann bestimmte Dinge schneller und besser als eine andere Gruppe. Evt. auch zu Fuss auf einen Berg infiltrieren, der erste, welcher eine Verbindung hinbekommt kann eine Stunde früher in den Ausgang. Schafft Erfolgserlebnisse!
Alles schöne Idéen aber irgendwelche zivilen Funkfrekuenzen zu nutzen ist (so lustig es auch sein mag) ein No-Go. Amateurfunk folgt genauen Vorschriften und die militärischen SEs sollen gem Regl sich zu den geladenen Frequenzen halten.
 
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