Kampfhamster

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  • Militärischer Grad
    Wm
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    Artillerist, Schiesslehrer
  • Einteilung
    zuletzt: Art Abt 47/1
  1. Das ist alles eine Frage der Organisation und des Willens. Mit dem ganzen modularen Zeug könnte man auch Sets ausgeben und die Leute könnten es sich je nach Auftrag und Funktion selber zusammenstellen. Möglichkeiten gibts genug, nur muss der Wille halt da sein.
  2. Soviel ich weiss: gar nichts, wozu auch? Das Stgw90 tuts noch. Teilweise wurden Kurzversionen als Korpswaffen angeschafft, damit sollten die meisten Bedürfnisse abgedeckt sein.
  3. Wieso ist das ein "Muss"? Unterschiedliche Bedürfnisse sollen auch unterschiedliche Ausrüstung zur Folge haben. Kann ja nicht sein, dass ein Panzergreni mit der selben persönlichen Ausrüstung auskommen muss wie ein Motfahrer. Und umgekehrt. In Zeiten von Molle und modularer Ausrüstung sollte das nun wirklich kein Problem mehr sein.
  4. Das mit ausländischem Besuch kann ich so nur unterstreichen. Was Ausbildung angeht sind wir sicher top. Unser Schiessausbildungskonzept wurde von Frankreich, Belgien (?) und Deutschland übernommen zum Beispiel. Das sind Länder mit langjähriger Einsatzerfahrung. Dann wiederum gibt es viele Baustellen. Persönliche Ausrüstung ist sicher sehr ärgerlich für den einzelnen Soldaten. GTE, Regenschutz und Taschenlampe, die aktuell verwendet werden sind einfach nur ein schlechter Witz. Nur: damit wird kein Krieg gewonnen. Mit Aufklärung, Übermittlung und Luftüberlegenheit hingegen schon. Wo es auch ein Problem gibt: wir trainieren auf winzigkleinen Truppenübungsplätzen, wo sich z.b Panzer und Artillerie kaum frei bewegen können. Artillerie-Schiessen aus 3 verschiedenen Lauerstellungen auf 5 km Maximal-Distanz? Was für ein Witz.Hier haben uns alle Länder um uns herum einen riesen Vorteil. Das grössere Problem sehe ich persönlich jedoch in unserem jetztigen Milizsystem: kaum noch mit der Wirtschaft und Gesellschaft verbunden und getragen.
  5. Kommt halt darauf an, auf was man sich vorbereiten will. Ein paar grundlegende Sachen zuhause haben macht Sinn. Wasser, Lebensmittel und eine Möglichkeit etwas warmes zu kochen falls der Strom mal ausfallen sollte. Das Zeug kann man ja auch futtern, wenn man z.B. mal Krank ist und nicht aus dem Haus kann, oder das Auto gerade im Service ist und kein Ersatzauto erreichbar ist. Wenn man mal anschaut wie empfindlich die heutige Logistik auf Störungen ist, dann macht das schon Sinn. Zumal es auch hierzulande jederzeit zu Störungen in der Strom- und Wasserversorgung kommen kann. Braucht es dazu auch Waffen? Eher nein, aber besser haben und nicht brauchen als andersrum. Aber wenn schon, dann bitte auch mit der entsprechenden Ausbildung.
  6. Danke. Hab's mittlerweilen gefunden. Lektionenplan steht schon fast.
  7. Ich hol das Thema mal wieder hoch. Hat hier jemand evtl die Ausbildungsinhalte für die Pistolenausbildung zur Hand? Wie lange dauert die Ausbildung?
  8. Das kommt ganz darauf an. Grundsätzlich darfst du ausserdienstlich mit nichts schiessen, woran du nicht ausgebildet bist. Also fällt z.B. für die allermeisten Pistole schonmal weg. Wenn nun von einem UOV eine LMG Ausbildung organisiert wird, dann sollte der Ausbildungsverantwortliche dir auch einen Stempel geben können. (Sofern er denn dazu berechtigt ist und die Ausbildungsinhalte korrekt sind) Als Übungsleiter habe ich selber allerdings noch gar nie Einträge im DB vorgenommen. Wir betreiben allerdings auch eher "Training" als "Ausbildung". Und ich würde schwer bezweifeln, dass ein UOV scharfe HG's für die HG-Ausbildung überhaupt bekommt.
  9. UOV ist die beste Adresse. Und dann halt ein Netzwerk aufbauen mit Leuten, die das entsprechende Wissen mitbringen. Allerdings haben viele Berufsmilitärs eine Abneigung dagegen am Wochenende auch noch in Grün herumzurennen. Was suchst du konkret?
  10. Naja, so tragisch ist es letztlich ja auch wieder nicht. Die Einheiten, die das Zeug auch wirklich brauchen, bekommen es üblicherweise ja recht rasch. Siehe Safarilandholster für die MP und für den Auslandseinsatz. Stgw 57 ist ein Rückstosslader und basiert auf Entwicklungen im Zweiten Weltkrieg. Mit dem FN FAL hat es rein gar nichts zu tun. Das FAL wurde damals erprobt und schliesslich dann doch nicht gekauft. Ein DMR-Gewehr ist etwas, dass im selben Kaliber ist, wie auch die Standardwaffe. Also 5,56mm in den meisten Fällen. Die Schweiz hat das DMR-Prinzip seit Einführung von ZF's auf dem 57er und dem 90er. Da sind wir der Zeit also weit voraus. Das Konzept funktioniert problemlos bis 500m. Erprobt wurde es von Franzosen in Afghanistan und Mali. Die Frage bleibt halt auch immer: wieso muss ich etwas neues einführen? Was kann ich mit einer Glock besser als mit einer P220? Eigentlich fast nichts. Die gleiche Frage kann man beim Stgw90 stellen. Was kann ich mit einem 553LB machen, was ich mit einem Stgw90 nicht schon kann? Und Stanag-Magazine? Wenn, dann Magpul, alles andere ist lausig.
  11. Man kann sich das Ordonnanzholster auch schönreden. Klar kann man damit arbeiten, aber ein Scheissteil bleibts. Besorg dir ein Safariland 6004, das ist top. Vorausgesetzt deine Vorgesetzten lassen dich damit arbeiten.
  12. SSV, wenn ich das nur höre verschlechtert sich meine Laune.
  13. Das ist nicht im Waffengesetz, sondern im Jagdgesetz (genaue Bezeichnung?) geregelt. Die Schweiz ist da etwas restriktiver als Deutschland. Kenn mich aber nicht besonders gut aus mit der Jagd.
  14. Der von Brauchenstein gepostete Link zeigt die Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichtes betreffend halbautomatischen Waffen bei den Deutschen Jägern. Hat auf die Schweiz also keine Anwendung. Dass in der Schweiz bei der Jagd überhaupt Halbautomaten zugelassen sind wäre mir auch neu.
  15. PzF3 ist auch eine Einwegwaffe, abgesehen vom Abschussgerät.