FortuneZero

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    Polymechaniker EFZ
  • Hast Du die RS bereits abgeschlossen?
    Ja
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    Männlich
  • Wann beginnt deine Rekrutenschule?
    26.10.15
  • Militärische Funktion
    Waffenmechaniker DD
  • Wie kommst du zum Armee-Forum?
    Freund
  1. Meh. Besser eine Waffe mehr in ziviler Hand, als eine die wieder einmal durch das gesammte System geht und sich noch mehr abnutzt und schlussendlich eh in den Schredder geworfen wird. Lieber ein Stgw 90 weniger im System und damit die absolute NOTWENDIGKEIT eines neuen Sturmgewehrs erhöhen. Viele fallen ja fast schon auseinander. Tu der Schweiz und dem Steuerzahler einen Gefallen und übernimm die Waffe ins Zivile und verkauf sie.
  2. Für mich ist dies gar keine Frage. In der Schweiz ist ein Berufsheer unmöglich. Der grösste Fehler im momentanen System ist die stetige Verkleinerung der Armee. Wie soll es ein Volksheer sein, wenn nur ein immer kleinerer Anteil der Bevölkerung daran "teilhaben muss" und immer mehr sich ihren Pflichten entschleichen? Auch die Ausbildung ist, in meinen Augen, bei "Nichtkombatanten" (Logistik usw), stark mangelhaft. Während der Fach und Grundausbildung kam von höherer Seite immer wieder der Spruch: "In erster Linie sind Sie Soldat"..... Da stellt sich mir die Frage, sind wird das? Wir hatten nur minimalste Ausbildung, nur seltenst ein Schiessen. Hier ausgenommen die Ausbildung zum Wafm. Wie soll Rek Hülsensack irgend eine Verantwortung mit seinem Stgw übernehmen? Für ihn ist es nur unnötiger Zusatzballast der nie verwendet wird. Warum soll er es dann in einem guten Zustand halten? Wie soll ein "Soldat" das Schiessen lernen, wenn nur ein paar wenige Male im Stand und KD geschossen wird? Jeder Jungschütz hat eine bessere Ausbildung erhalten. Eine einheitliche Ausbildung als Füsel sollte bei ALLEN AdA gegeben sein. Falls jemals der Fall eintreten sollte, ist JEDER an der Waffe. Oder wird noch an den Wahnsinn geglaubt es wäre ein KFOR Einsatz, mit angenehmer, laufender Logistik, einer schön klar definierten Frontlinie? Ein Feind wird uns schon langstens unterlaufen, die Versorgungslinien gekappt und Einheiten eingekesselt haben. Wir assen mehrmals am Abend im Winter draussen, "weil wir eine gewisse Anzahl von Mahlzeiten draussen essen müssen", ohne einen Zusammenhang mit der Ausbildung welchen dies erfordert (und umgekehrt ebenfalls). Eine konsistent logische Ausbildung war nur in der Fachausbildung vorhanden.
  3. Wieviel für: Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee 1817, Band: 10 - Artillerie III
  4. Das war ein Teil des Problems. Als die Patrone in den USA für die Truppen eingeführt wurde, war sie nicht im geringsten auf die neue Waffe abgestimmt. Schlechtes Treibmittel, falsches Projektilgewicht und form. Eine konsistente Aussenbalistik war kaum vorhanden und das Geschoss taumelte stark, was oft zu seitlichen Einschlägen führte, "Schlüssulöcher". Auf Grund der oft übermässig schweren Verletzungen die die Patrone verursachte, wurden Stimmen laut welche die Übereinstimmung der Patrone mit der ersten Genfer Konvention in Frage stellten. (Nein in der steht nichts von der 12.7 darum: Draufhalten!) Dies führte dazu das neue Patronen rigoros getestet wurden. Es gab 3 Hauptkandidaten. 5.6mm x 48.5mm Eiger Die 5.6mm Eiger hat nebst dem gleichen Geschossdurchmesser nichts mit der .223 gemeinsam. Die Hülse ist wesentlich dicker und leicht konisch. Das Geschoss ist mit 3.8 Gramm wohl leichter als jenes der GP90 ist aber dafür mit 23mm fast doppelt so lang wie jenes der GP90 (12mm). Die Eigerpatrone wurde schnell wieder auf Eis gelegt als die KTA wenige Jahre später die SIG und die W+F beauftragte ein neues Sturmgewehr in den Kalibern 6.45mm und 5.6mm+45mm zu entwickeln. Die GP80 6.45mm Patrone der Waffenfabrik Bern. Nach den Erkenntnissen anderer Länder in Konflikten wie Afghanistan mit realen Kampfdistanzen von 400m in ähnlicher Topographie wie der Schweiz die geeignetere Patrone. Die GP90 eine optimierte Version der .223 Patrone, überarbeitet von Beat Kneubuehl, welche man schlussendlich wählte aus gründen der "Zusammenarbeit mit der NATO".
  5. Die Neubewaffnung wird sich noch einige Jahre hinziehen. Jetzt da die MP mit den neuen Pistolen 12 ausgerüstet wurden, besteht kein weiterer Bedarf. Das gleiche gilt leider auch für unsere Stgw 90 die voraussichtlich bis ca 2030 genutzt, und bis 2050 unterstützt werden muss. Es fehlt an allen Ecken und Enden und dennoch gelingt es den Bohnenzählern X tausende aus der Kriegsreserve einfach in den Shredder werfen zu lassen.
  6. Es gibt eine Bücherserie von 13 Bänden namens Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817. Eine komplette solche Ausgabe befindet sich in der VBS Bibliothek am Guisanplatz, Bern.
  7. Der Film ist hervorragend gemacht. Alle Emotionen die hervor gerufen werden überwältigen einem. Von der zähen Vorbereitung über die Anspannung durch die Unwissenheit OB etwas kommt bis hin zu dem Punkt den niemand will aber an welchem mit der totalen Entschlossenheit sich der Lage anzunehmen. Es braucht keine Worte um sich in die damalige Lage hinein zu versetzen. Vor allem der Abspann in welchem man an, an uns und unseren Zusammenhalt erinnert wird. Mit unseren Bergen, unseren Dörfern und dem Finale mit unserem Kreuz auf weissem Grund. Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Meinung einiger Damen und Herren, dass sich die Bedrohungslage geändert hat. Uns allen sollte doch eines klar sein und zwar, dass WENN wir die Armee brauchen wir schon längstens an einem Punkt angelangt sind an welchem der Feind bereits schon lange bereit ist ohne jegliche Rücksicht auf Zivilisten oder gar die eigenen Soldaten in unser neutrales Land einzumarschieren. Die Armee ist nur zu diesem einen Zweck da. Die Verteidigung des Landes und der Bevölkerung mit ALLEN MITTELN. Sie ist da nicht nur zum halten sondern sich mit aller Kraft zu schlagen, zu zerstören, ihr Leben so teuer wie möglich zu verkaufen. Es muss bekannt sein, dass es sich nicht lohnt uns anzugreifen. Stetige Abrüstung bewirkt genau das Gegenteil der Abschreckung. Anstelle von heute alltäglicher Subversion kann wieder mit der Keule gewunken werden. Die Armee ist in einem sehr schlechten Zustand.
  8. Ja
  9. Nein, am besten übergibst du das Gewehr dem Feldi mit der Instandhaltungsetikette auf der du "Ausgeschossener Lauf" schreibst. Die Läufe sind zwar nicht fabrikneu oder gar ein wunderbarer Match-Lauf aber man trifft mit ihnen wenigstens das Ziel recht ordentlich. Du wirst auf jeden Fall ein merklich besseres Resultat erhalten und das auch kostenlos (Abnutzung), solange du nicht irgend eine Blähung oder Rost im Lauf hast.
  10. Ich habe Interesse daran. Könnte Ich ein Foto erhalten und eine ungefähre Preisvorstellung?
  11. In meiner LBA standen 3 TOW Piranha in einer Halle, allerdings ohne Nummernschilder und mit sehr viel Staub und Spinnhupelen drüber. Sah so aus als ob die vergessen gingen und das werde ich auch so belassen. Die andauernde Abrüsterei ist noch gefährlicher als die hohle Rhetorik der GSoA. Wir sahen es bei der 20mm-Kanone der M113, den Bloodhound und so weiter.
  12. Also nur noch ca. 4 Jahre bis wir Leos, M109, Rapier und Stinger hier handeln dürfen? Okay.