najiji

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    Student
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    Männlich
  • Militärischer Grad
    Lt
  • Militärische Funktion
    Späher Of / Inf Scharf S Of

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  1. Hi zumbi Da du direkt aus der Lehre kommst, wirst du als Erwerbstätiger entschädigt. Quelle: VTG Quelle: Bund Als DD gelten für dich während der ersten 21 Wochen (Grundausbildung) dieselben Regeln wie andere Rekruten (dh. 62.- pro Tag), danach 80 % des ortsüblichen Anfangslohnes ( 62 - 196.- / Tag). Falls du allenfalls weitermachen würdest, gilt dies bereits früher.
  2. Im erwähnten Flyer steht: Wie du bereits erwähnt hast, ist über die restlichen Grade nichts erwähnt. Interessanterweise ist selbst die Anzahl Diensttage nicht konsistent in allen Dateien. So muss ein angehender Grfhr laut diesem Dokument 400 Diensttage leisten, laut einem andern jedoch 440-450; selbiges bei den Subaltern Ofs, welche einmal 650 und einmal 680 Tage leisten müssen. Beide Dokumente sind wohlgemerkt auf der selben Webseite aufzufinden und stammen vom letzten Jahr. Nachtrag: Nach einem weiteren Anruf hat sich meine vorherige Aussage bestätigt: Falls bereits befördert, ändert sich die Anzahl Diensttage nicht. Anscheinend wurde dies ursprünglich anders angedacht (weshalb es wohl auch so im Flyer steht), wird jedoch wie oben erwähnt umgesetzt.
  3. @360° Bezüglich Trennung AZSK und Späher: In der aktuellen Ausgabe des "Schweizer Soldat" (Juli/August 17) wird auf die Zusammenlegung der Sensoren gepocht: Weiter wird auf die Divergenz zwischen LVb Panzer/Artillerie und LVb Infanterie eingegangen bezüglich der Einsatzdoktrin. Schlussendlich scheint es mir so, dass der Autor damit ausdrücken will, dass wir armeeweit primär einen Sensor haben, welcher die Anforderungen sowohl an die Aufklärung wie auch an die Autonomie und Wirkungsfähigkeit erfüllt; mit dem Späher ist somit ein wichtiger Schritt in diese Richtung vollzogen worden. Nachtrag: Dieselben Autoren sind bereits in einem früheren Artikel (hier verfügbar) ausführlich auf eine Zusammenführung bzw. Neuausrichtung der Aufklärungsmittel eingegangen. Darin fordern sie neue Fahrzeuge und eine vereinheitlichte Ausbildung, widersprechen sich meiner Meinung nach jedoch selbst bzw. Anwendung Bogenfeuer (vgl. Zitat oben) sowie Sinn und Zweck der Trennung von Panzer- und Inf-Aufklärern.
  4. Auf Nachfrage beim VBS hat sich nun herausgestellt, dass die besagten Änderungen nur für Beförderungen gelten, welche nach dem 01.01.2018 vollzogen werden. Dementsprechend hat die WEA keinen direkten Einfluss auf die Dienstleistung von bestehenden AdAs (laut Angaben der "Hotline Personelles der Armee").
  5. Wird bereits so durchgeführt in der momentanen Inf RS. Ich denke, du wirst auch in Urnäsch mit hoher Wahrscheinlichkeit keine klassische Aufklärer RS mehr absolvieren, sondern direkt die Späher RS. Zudem spricht deine Einteilung Bände: Urnäsch ist der Standpunkt der Inf Ustü Kp (also Mw und Späher). Zudem bildet die Inf RS 11 keine Aufklärer aus; diese wurden früher in der Inf RS 13 geschult.
  6. Bist du sicher, dass du bei deiner Suche durch das Forum nicht einige Beiträge übersehen hast? 1. Der Aufgabenbereich eines Spähers wurde bereits mehrfach abgehandelt, unter anderem hier: 2. Falls du die klassische "Special/Deep Reconnaissance" meinst: Nein. In der Schweiz sind die Fallschirmaufklärer und das AAD 10 für Aufklärung weit hinter feindlichen Linien und über mehrere Tage zuständig. Somit springen Späher auch nicht aus dem Flugzeug (für das existiert wie bereits gesagt der Fallschirmaufklärer, welcher spezifisch dafür selektioniert und ausgebildet wird). Späher sind für die Aufklärung an der Front zuständig, dh. entweder in gesichertem Gebiet mit Blick auf den Feind, oder in einer Zone zwischen den Hauptkräften. Vereinzelt kann es auch vorkommen, dass effektiv durch feindliches Gebiet infiltriert wird; dies sollte jedoch die Ausnahme sein, da ein Spähertrupp nicht über die Kampfkraft verfügt, welche ein direkter Kontakt mit feindlichen Kräften voraussetzen würde. 3. Wie bei allen Kampftruppen ist das Stgw 90 die Waffe jedes Spähers. Zusätzlich dazu wird er mit der Pist 75 ausgerüstet (Leihwaffe). Im Trupp mitgeführt wird das Scharfschützengewehr (SSGw 04) und der Granatwerferaufsatz (GwA) für das Stgw. Als Mw-Beobachter kann er zudem Mw Feuer leiten. 4. Wurde ebenfalls bereits mehrfach erwähnt, unter anderem von @Irminsul: Kurz: Es ist eine sehr abwechslungsreiche und anstrengende RS, bei der du im Gegensatz zu anderen Funktionen viel draussen bist (auch während diese Ausgang haben) und viel Gewicht tragen musst. Eine gute körperliche Kondition und Grundfitness ist notwendig; mindestens ebenso ist jedoch die Fähigkeit, im Team zu arbeiten und selbstständig über Tage und unter Schlafmangel und Stress agieren zu können. 5. Ebenfalls bereits einige Male erwähnt: Der Späher entstand aus den Inf Sensoren, welche aus dem Scharfschützen (eingeführt 2005) und den Minenwerferbeobachter (früher direkt bei den Mw) zusammengesetzt wurden. Seit einigen Jahren wurde diese beiden Funktionen nun zusammengeführt und lösen zusätzlichen den klassischen Inf Aufklärer ab, welchen es nach der WEA nicht mehr geben wird. Der Aufklärer war wie der Infanterist und der Minenwerfer eine eigene Funktion (im Gegensatz zu Spezialisierungen des Infanteristen wie Kdo-Spez, Lmg, PzF etc.)
  7. Würde mich ebenfalls sehr interessieren, wie dies umgesetzt wird. Als Offizier müsste ich nämlich neu 680 Diensttage leisten anstelle der früheren 600; uns wurde dies (Ende Abverdienen) auch so kommuniziert, dass dies bereits rückwirkend gilt (bis wann, wurde jedoch leider nicht genannt). Für mich ist dies jedoch schlicht inakzeptabel. Wieso sollten AdA's, welche unter dem alten System ausgebildet wurden, nun mehr/weniger Dienst leisten müssen, können jedoch nicht von den Vorteilen der WEA profitieren? Somit bin ich (ohne Einwilligung oder vorherige Information) nun verpflichtet, 3 WKs mehr leisten, bekomme aber keine Ausbildungsgutschrift und somit 13'500 Franken weniger (siehe ASMZ 11/16). Entweder sollte die WEA nur für AdA's gelten, welche ab dem 01.01.2018 ihren Dienst beginnen, oder die Umstellung gilt komplett (mit allen Vor- und Nachteilen) rückwirkend bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Zudem ist das gesamte Kommunikationskonzept in dieser Hinsicht äusserst schlecht. Weder offiziell im Internet noch in Fachzeitschriften (ASMZ, "Schweizer Soldat") wird die konkrete Umsetzung und Gültigkeitsbereiche erwähnt. Da jeder einzelne AdA, egal welchen Grades, davon betroffen ist, wäre das Interesse an dieser Information sicherlich vorhanden.
  8. Schau dir mal diesen Thread an, die Frage wurde bereits oft beantwortet. Für mich das Wichtigste: Rohnersocken (hatte am Ende 7 Paar davon ) für die Kampfstiefel; gibt auch gute, zweilagige Socken von Wrightsock (zB beim Transa). Stirntaschenlampe mit Rotlicht (sicherlich auch im Fahrzeug sehr nützlich, v.a. auf Nachtübungen, bei denen Karten oder Notizen gebraucht werden) Im Winter/Spätherbst: Warme Funktionsunterwäsche und Innenhandschuhe Snickers (habe immer zwei dabei; viele Kameraden waren mir bereits dankbar für diesen kleinen Motivationsschub idealer Energieliferant und auch nach Wochen dabei noch essbar) Bei häufigen Nachtübungen und Truppen, die sich tarnen: Abschminktüchlein (!) Alles Weitere wirst du direkt vor Ort erfahren und hängt stark von der Truppengattung und Funktion ab (Kader brauchen zB. einiges mehr). Nimm zu Beginn nicht zu viel mit, sondern schau in der ersten Woche, was dir von andern Kameraden und Gruppenführern vorgeschlagen wird und merke selbst, was noch nützlich wäre und was überhaupt erlaubt ist. Grundsätzlich wird dir von der Armee alles zur Verfügung gestellt. Um eines klarzustellen: Kleidung, Taschen und Holster etc., welche nicht Ordonnanzmaterial sind, werden grundsätzlich nicht akzeptiert. Einzige Ausnahme ist (zumindest im Lehrverband Inf) der Camelbak. Generell werden jedoch Gegenstände und Kleidung, welche unter dem Tarnanzug getragen werden und nicht sichtbar sind (zB. Funktionsunterwäsche) toleriert; ob aber zB. der bekannte "Armee-/Aufklärerschal" erlaubt ist, entscheidet schlussendlich die Schule selbst sowie bei kleinen Dingen deine direkten Vorgesetzten. Warte somit zuerst ab, bevor du dir teures Material einkaufst, welches du dann doch nie einsetzen darfst.
  9. Hi myth Um eines vorweg zu nehmen: Entgegen der allgemeinen Annahme ist es in der Armee sehr wohl erlaubt (und oft auch ausdrücklich erwünscht), mitzudenken. Jede Führungsperson wird mir beipflichten, dass ein Soldat, der die Situation analysiert und selbstständig sinnvolle Schlüsse daraus zieht, einen Mehrwert generiert und dem klassischen Bild des blind gehorsamen Untergebenen vorzuziehen ist. Der grosse Unterschied zur zivilen Welt ist lediglich, dass ein militärischer Vorgesetzter die Möglichkeit hat, eine mühsame Frage ohne Begründung wegwischen zu können; doch nur weil er dies kann (und einige dies aus Bequemlichkeit auch oft anwenden), bedeutet das noch lange nicht, dass es der richtige Weg ist und stets so gehandhabt werden sollte. Auch im Zivilen würde man teils gerne einer unbequemen oder langwierigen Antwort aus dem Weg gehen, nur geht das schlicht nicht so einfach. Wie bei den meisten Themen, bei denen die Armee stark kritisiert wird, ist dies einerseits ein Problem, das per se nichts mit der Armee zu tun hat, und bei dem anderseits durch Rosinenpickerei schlechter Beispiele ein Vorurteil verstärkt wird (denn ich selbst hatte zB. einen Gruppenführer, welche uns explizit vor einem Einsatz nach unseren Ideen gefragt hat, bevor er seine Entscheidung fällte). Ich war exakt in der selben Situation wie du zu Beginn meines Dienstes: eine Person, die bei absolut allem den Sinn dahinter sehen will und nicht nur fragt, wieso man etwas wie beschrieben machen sollte, sondern weshalb es nicht einfacher/besser/sinnvoller wäre, es auf eine andere Weise X auszuführen. Und dass ich die Ausbildung doch als Infanterie Offizier (ja, die vermeintlich "dumme, sture, sich nichts überlegende, mit dem Kopf durch die Wand" Infanterie) abschliessen konnte, zeigt, dass es für eine solche Person durchaus möglich ist, diesen Charakter und das Militär zu vereinen. Jedoch mussten dafür auch einige Voraussetzungen gegeben sein. Ich war in einer Einheit (den Sensoren (grob "Aufklärer & Scharfschützen")), bei welchen Intelligenz und Eigenständigkeit von zentraler Bedeutung sind, wobei nach diesen Kriterien selektioniert und sie gezielt gefördert werden. Zudem hatte ich einen Zugführer, der sich für seine Rekruten eingesetzt hat und Fragen nicht direkt ermutigt, aber dennoch befürwortet und so gut wie möglich beantwortet hat. Zudem waren auch meine Gruppenführer nicht gerade berauscht durch "Obgfr, Rekr X; Wäre es nicht sinnvoller, wenn...?", aber sie gaben sich stets Mühe, die Fragen zu beantworten, auch wenn dies zur Folge hatte, dass sie auch einmal eigenes Unwissen offenbaren oder selbst etwas nachfragen mussten und erst am darauffolgenden Tag mit der Antwort kommen konnten. Zentral ist jedoch, dass die Frage nach dem Sinn nicht blockiert wurde, sondern ganz im Gegenteil mit Zusatzaufwand für die Vorgesetzten eine gerechte Antwort gesucht wurde. Auch in meinem späteren Werdegang hatten es die Berufsunteroffiziere und -offiziere nicht unbedingt leicht mit mir. Teils muss man sich anhören, dass man die Dinge nun einfach so akzeptieren muss ( das klassische "ist so weil ist so"); das kompetente Kader konnte jedoch mehrheitlich den tieferliegenden Grund dahinter aufzeigen, sodass für alle eine Win-Win-Situation entstand (sie konnten ihr Wissen zeigen, wir erfuhren mehr, um dies danach selbst weitergeben zu können). Oft erscheinen Dinge auf den ersten Blick als absolut sinnbefreit, offenbaren aber sehr wohl ihre Gültigkeit, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel (und oft von einer hierarchisch höheren Stufe) aus betrachtet. Und teils wurde mir schlicht zugestimmt, dass es Möglichkeiten zur Optimierung gibt (so gab der Autor des Sturmgewehr-Reglements selbst zu, dass viele der Manipulationen im Nachhinein gesehen suboptimal sind ). Somit muss man auch schlicht akzeptieren können, dass vieles so ist und nicht es auch für die vorgesetzte Stelle nicht möglich ist, dies zu ändern; als Entschuldigung für alles darf dies jedoch auf keinen Fall dienen. Zwei Punkte, welche zu diesem Thema zentral sind, hast du bereits selbst angesprochen. Teils ist es aus Zeitgründen nicht möglich, auf jede Frage einzugehen. Anderseits kann man sich den Respekt der Unterstellten nur verdienen, wenn diese auch in dich und deine Entscheidungen vertrauen und sie sehen, dass du dir dazu Gedanken gemacht hast. Deshalb ist es wichtig, dass Fragen stets zugelassen werden, wenn die Möglichkeit dazu besteht, um ihnen zu zeigen, dass hinter deinen Befehlen auch ein Sinn steckt (nicht umsonst ist die Sinnvermittlung eines der wichtigsten Themen der militärischen Führungsausbildung). Ich habe stets versucht, meinen Unterstellten das selbe zu bieten, was ich auch selbst von meinen Vorgesetzten erwarte. Jedoch muss man als Vorgesetzter selbstständig entscheiden, ob und wie viele solcher Anmerkungen angebracht sind und wie man auf sie reagieren will. Und selbstverständlich muss auch ein Soldat ein gesundes Mass an Fragen finden; auch meine Geduld hatte teils Grenzen, und wer dies nicht rechtzeitig bemerkt hat, dem musste man sanft darauf hinweisen Kurz zusammengefasst: Als Führungsperson ist es zentral, auf seine Untergebenen zu hören und deren Inputs ernst zu nehmen. Danach sollte man diese den Umständen entsprechend behandeln, selbst eine Entscheidung fällen und diese (falls angebracht) auch begründen. Meiner Erfahrung nach haben (zumindest alle guten Kader) diesen Grundsatz auch eingehalten und sich durchaus dankbar für Anmerkungen gezeigt. Natürlich gibt es auch Negativbeispiele, aber genau diese sind die beste Lernvorlage, wie man es nicht tun soll, und lehren dir am Meisten. Wie @Mugendai erwähnt hat: Führen über den Rang funktioniert höchstens einige Wochen; somit kann man gestellt Fragen direkt nützen, um sein Wissen zu zeigen und sich eine Fachautorität anzueignen.
  10. Hi schweizer Ich habe meine RS ebenfalls erst nach dem Bachelor absolviert. Da dies mein erklärtes Ziel war, habe ich jedoch auch meine Rekrutierung so spät wie möglich angesetzt und nur diese nochmals verschoben (nicht aber den RS-Start selbst), sodass ich den RS-Start wie geplant absolvieren konnte. Theoretisch sollte dies jedoch möglich sein; unter diesem Link findest du das Dienstverschiebungsgesuch. Dort wird dieser Sachverhalt wie folgt beschrieben: Wie genau dies aussieht, und was für Gründe reichen (ziemlich sicher müsstest du Prüfungstermine haben im Zeitraum, in dem du die RS absolvieren müsstest, damit dies als Verschiebungsgrund zählt), schaust du jedoch am Besten direkt mit der zuständigen kantonalen Behörde oder dem Rektorat deiner Universität an. Ich meine jedoch, mich erinnern zu können, dass RS-Verschiebungen relativ mühsam sein können. Zu deiner zweiten Frage: Das Problem hier ist, dass du (zumindest bei den Universitäten, die ich kenne) keine Urlaubssemester im ersten Jahr des Studiums nehmen kannst. Somit müsstest du das Studium wieder abbrechen, was dir höchstwahrscheinlich einen zweiten Start verhindert. Es gibt jedoch eine viel einfachere Lösung: Sicherlich bietet deine Universität ebenfalls eine verzögerte Anmeldefrist (welche üblicherweise aus Gründen der Administration/ zur "Strafe" einen zusätzlichen Betrag von um die 50 Franken erfordert). Schaue, ob dies möglich ist; wenn ja, klär den Sachverhalt wie oben erwähnt mit den Behörden und entscheide dich, wenn du deine Möglichkeiten kennst. Gruss najiji
  11. Auf die Anforderungen wurde bereits öfters eingegangen, unter anderem hier von Irminsul. Du wirst sehr selten (nur für die obligatorischen Schiessen, d.h. zweimal in der RS) im Schiessstand sein und auf A-/B-Scheiben schiessen; meistens wird in der KD (Kurzdistanz) Box auf T-Scheiben geschossen (zB. für Synchro-Feuer oder für die Stgw-/Pist-Ausbildung), oder dann über längere Distanzen auf Klapp-Ziele oder Gitterscheiben geschossen; das Sako TRG-42 würde den (relativ sensiblen) Zielen im Schiessstand auch nicht sonderlich gut tun Da dieses Jahr ja noch niemand direkt als Späher die RS beginnen wird (wie bereits erwähnt erst ab 01.01.2018), werden alle Anwärter aus der Inf Kp 1 oder 2 sowie der Inf Ustü Kp 4 selektioniert werden. Folglich wird sicherlich ein Schreiben/Informationsveranstaltung für alle versendet werden. Dies sollte in der Regel bis zu zwei Wochen vor RS-Start verteilt werden; falls dies nicht geschehen ist, kannst du dann immer noch mit dem Kommando Kontakt aufnehmen.
  12. Da du bereits als Infanterist eingeteilt bist, musst momentan nichts weiter unternehmen. Du solltest (je nach System) einige Wochen vorher, spätestens jedoch in der ersten RS-Woche informiert werden, wie du einen Wechsel zu den Spähern (welche in der Inf die einzigen Schützen mit dem Präzisionsgewehr SSGw 04 sind) beantragen kannst. Dies geschieht normalerweise über eine zusätzliche Prüfung; Informationen dazu solltest du aber direkt von der Schule bekommen. Kurz: Abwarten und Tee trinken...
  13. Falls du eine Antwort zu deinen Fragen möchtest, stelle diese bitte im Forum und nicht als Blog. Ich denke jedoch, dass du dort bereits viele Informationen bezüglich Scharfschützen findest; schau dich deshalb einmal gründlich um, damit wir unnötige Wiederholungen vermeiden können. Unter anderem wurde eine sehr ähnliche Frage bereits hier gestellt.
  14. Hi Cristianor45 Der Sensorwirkungsverbund und seit einiger Zeit auch die Späher sind ebenfalls in Chamblon, bzw. Biere anzutreffen. Wie in der oben erwähnten Schulen Inf RS 11 und 12 wirst du dort zu Beginn der RS die Möglichkeit haben, die Selektion bei den Spähern anzutreten. Nach dessen Bestehen wird ab RS Woche 8 mit dem Präzisionsgewehr (SSGw 04) geschossen. Der Späher existiert offiziell noch nicht (wird mit der WEA auf den 01.01.2018 eingeführt) und kann ab RS Start 1-18 direkt rekrutiert werden. Vorher wird noch nach dem alten System gearbeitet, bei dem Füs und Minenwerfer (oder neuerdings auch Aufklärer) in die Unterstützungskompanie wechseln können und dort zu Spähern ausgebildet werden. Die Ausbildung am Stgw 90 mit dem ZF wird in jeder Inf RS angeboten als Teil einer Spezialisierung (zB. Kommando-Spez). Gruss najiji
  15. Ich stimme deinen Aussagen mehrheitlich zu; in der Theorie wäre der Wechsel nicht nötig. Zudem benötigt die Inf ebenfalls eine eigene Aufklärung, sei dies nun durch Späher oder die traditionellen Aufklärer. Da man sich entschieden hat, die Aufklärer abzuschaffen, ist es nahezu unmöglich, die Späher ebenso auszugliedern. Zudem müsste für den Sensorwirkungsverbund mindestens der alte Mw-Beobachter als Funktion wieder eingeführt werden. Schlussendlich hätte man mit dem Wechsel schlicht nahezu das alte System: Aufklärer und SchS beim AZ SK (sei dies nun in einer Funktion oder deren zwei) und einen Mw-Beobachter/Aufklärer bei der Inf. Somit hätte die ganze Evolution rein gar nichts gebracht ausser Unruhe im System Zum Punkt Ausbildung: Die Ausbildungszeit ist in der Tat sehr, sehr knapp bemessen (auch wenn versucht wird, Teilgebiete bereits während der Grundausbildung einzubauen). Ich denke jedoch, dass dies nach einigen Schulen genügend routiniert ablaufen wird, sodass es möglich sein sollte, alle Bereiche ausreichend abzudecken. Natürlich kann nicht die gleiche Routine wie früher bei drei verschiedenen Funktionen erreicht werden; die Frage stellt sich jedoch, ob dies überhaupt nötig ist. Im Kriegsfall, bzw bei einer sich anbahnenden Gefahr, müssten alle Funktionen, vom Füsilier bis zum Falschirmaufklärer, eine mehrmonatige Ausbildung im zugeteilten Bat absolvieren, um sich an die Abläufe zu gewöhnen und die Fertigkeiten zu perfektionieren (ist so, ohne wenn und aber; die RS bildet nicht vollständig aus, sondern gibt einem nur die Grundwerkzeuge, nicht das Können eines professionellen Soldaten). Somit kann dann spezifisch nach Bedürfnis priorisiert werden (zB. ein Halbzug Mw-Feu, ein Halbzug Präzisionsfeuer) und der Handlungsspielraum ist immer noch gewahrt. Zudem wird hier klar auf ein erkanntes Problem eingegangen: Die Armee hat zu wenig Aufklärungsmittel (siehe Post weiter oben); dies gilt auch für Gren Aufkl und SchS, welche gar nicht mehr oder vernachlässigbar selten ausgebildet werden (5-10 Mann pro RS, dh max 20 Mann im Jahr). Indem nun nicht noch geeignete Personen "verschwendet" werden für Mw und SchS, wird dies zusammengelegt, um diese Zahl zu erhöhen. Zudem kann eine Effizienzsteigerung erzielt werden, da wir anstelle von je einem Binom Mw, SchS und Aufkl nun einen Trupp Späher benötigen und somit mehr Trupps an verschiedenen Positionen stellen können. Es ist somit schlicht eine Abwägung, ob wie erwähnt ein top-ausgebildeter Spezialist auf seinem Gebiet selten eingesetzt werden sollte, oder ob man sich die Möglichkeit freihalten will, mit einem Beobachter direkt auch wirken zu können. Dies erhöht die Kapazität des SWV enorm und ermöglicht es dem Bat, flexibler zu reagieren. Und auch Späher schiessen auf 1200m und treffen; wenn nun möglicherweise die Schussfrequenz nicht ganz so hoch ist wie bei traditionellen TEs, interessiert das niemanden, wenn gleichzeitig noch Mw Feuer ausgelöst werden kann. Auch hier gilt die Regel: 90% der Leistung für 30% der Kosten. Zum Wechsel zum AZ SK: Auch wenn ich diese Option eher als unwahrscheinlich erachte, wäre ich persönlich alles andere als abgeneigt. Dabei geht es mir nicht um den "AZSK Badge", sondern ganz praktisch um massiv erweiterte Möglichkeiten: Einerseits wäre eine richtige Selektion (wie sie bis anhin stattgefunden hat) wieder möglich, und zudem hätte man in 25 Wochen RS 7 Wochen mehr Zeit (da ja nach der WEA nur noch 18 Wochen in der Inf), den wie gesagt sehr straffen Stoffplan zu vertiefen. Die Selektion ist meines Erachtens zwingend notwendig, da auch über 100 Sportpunkte noch lange nicht heissen, dass man den Strapazen draussen gewachsen ist; zudem stellen sich viele den Sniper ziemlich cool vor, aber das Scharfschützenwesen in der Realität mit all seinen Unannehmlichkeiten eher weniger. Ebenso hätte man somit die Möglichkeit, wichtige Einsatztechniken wie "Extraction Rope" überhaupt auszubilden. Und zu guter Letzt wäre es vom Finanziellen her einfacher, an die benötigten Materialien zu gelangen; so ist zum Beispiel ein SE151 als Funk für jeden Mann nahezu unabdingbar für eine korrekte Einsatzweise, ist aber zur Zeit nur selten verfügbar.