najiji

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    Student
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    Männlich
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    Lt
  • Militärische Funktion
    Späher Of / Inf Scharf S Of
  • Einteilung
    Geb Inf Bat 29

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  1. Auf die Anforderungen wurde bereits öfters eingegangen, unter anderem hier von Irminsul. Du wirst sehr selten (nur für die obligatorischen Schiessen, d.h. zweimal in der RS) im Schiessstand sein und auf A-/B-Scheiben schiessen; meistens wird in der KD (Kurzdistanz) Box auf T-Scheiben geschossen (zB. für Synchro-Feuer oder für die Stgw-/Pist-Ausbildung), oder dann über längere Distanzen auf Klapp-Ziele oder Gitterscheiben geschossen; das Sako TRG-42 würde den (relativ sensiblen) Zielen im Schiessstand auch nicht sonderlich gut tun Da dieses Jahr ja noch niemand direkt als Späher die RS beginnen wird (wie bereits erwähnt erst ab 01.01.2018), werden alle Anwärter aus der Inf Kp 1 oder 2 sowie der Inf Ustü Kp 4 selektioniert werden. Folglich wird sicherlich ein Schreiben/Informationsveranstaltung für alle versendet werden. Dies sollte in der Regel bis zu zwei Wochen vor RS-Start verteilt werden; falls dies nicht geschehen ist, kannst du dann immer noch mit dem Kommando Kontakt aufnehmen.
  2. Da du bereits als Infanterist eingeteilt bist, musst momentan nichts weiter unternehmen. Du solltest (je nach System) einige Wochen vorher, spätestens jedoch in der ersten RS-Woche informiert werden, wie du einen Wechsel zu den Spähern (welche in der Inf die einzigen Schützen mit dem Präzisionsgewehr SSGw 04 sind) beantragen kannst. Dies geschieht normalerweise über eine zusätzliche Prüfung; Informationen dazu solltest du aber direkt von der Schule bekommen. Kurz: Abwarten und Tee trinken...
  3. Falls du eine Antwort zu deinen Fragen möchtest, stelle diese bitte im Forum und nicht als Blog. Ich denke jedoch, dass du dort bereits viele Informationen bezüglich Scharfschützen findest; schau dich deshalb einmal gründlich um, damit wir unnötige Wiederholungen vermeiden können. Unter anderem wurde eine sehr ähnliche Frage bereits hier gestellt.
  4. Hi Cristianor45 Der Sensorwirkungsverbund und seit einiger Zeit auch die Späher sind ebenfalls in Chamblon, bzw. Biere anzutreffen. Wie in der oben erwähnten Schulen Inf RS 11 und 12 wirst du dort zu Beginn der RS die Möglichkeit haben, die Selektion bei den Spähern anzutreten. Nach dessen Bestehen wird ab RS Woche 8 mit dem Präzisionsgewehr (SSGw 04) geschossen. Der Späher existiert offiziell noch nicht (wird mit der WEA auf den 01.01.2018 eingeführt) und kann ab RS Start 1-18 direkt rekrutiert werden. Vorher wird noch nach dem alten System gearbeitet, bei dem Füs und Minenwerfer (oder neuerdings auch Aufklärer) in die Unterstützungskompanie wechseln können und dort zu Spähern ausgebildet werden. Die Ausbildung am Stgw 90 mit dem ZF wird in jeder Inf RS angeboten als Teil einer Spezialisierung (zB. Kommando-Spez). Gruss najiji
  5. Ich stimme deinen Aussagen mehrheitlich zu; in der Theorie wäre der Wechsel nicht nötig. Zudem benötigt die Inf ebenfalls eine eigene Aufklärung, sei dies nun durch Späher oder die traditionellen Aufklärer. Da man sich entschieden hat, die Aufklärer abzuschaffen, ist es nahezu unmöglich, die Späher ebenso auszugliedern. Zudem müsste für den Sensorwirkungsverbund mindestens der alte Mw-Beobachter als Funktion wieder eingeführt werden. Schlussendlich hätte man mit dem Wechsel schlicht nahezu das alte System: Aufklärer und SchS beim AZ SK (sei dies nun in einer Funktion oder deren zwei) und einen Mw-Beobachter/Aufklärer bei der Inf. Somit hätte die ganze Evolution rein gar nichts gebracht ausser Unruhe im System Zum Punkt Ausbildung: Die Ausbildungszeit ist in der Tat sehr, sehr knapp bemessen (auch wenn versucht wird, Teilgebiete bereits während der Grundausbildung einzubauen). Ich denke jedoch, dass dies nach einigen Schulen genügend routiniert ablaufen wird, sodass es möglich sein sollte, alle Bereiche ausreichend abzudecken. Natürlich kann nicht die gleiche Routine wie früher bei drei verschiedenen Funktionen erreicht werden; die Frage stellt sich jedoch, ob dies überhaupt nötig ist. Im Kriegsfall, bzw bei einer sich anbahnenden Gefahr, müssten alle Funktionen, vom Füsilier bis zum Falschirmaufklärer, eine mehrmonatige Ausbildung im zugeteilten Bat absolvieren, um sich an die Abläufe zu gewöhnen und die Fertigkeiten zu perfektionieren (ist so, ohne wenn und aber; die RS bildet nicht vollständig aus, sondern gibt einem nur die Grundwerkzeuge, nicht das Können eines professionellen Soldaten). Somit kann dann spezifisch nach Bedürfnis priorisiert werden (zB. ein Halbzug Mw-Feu, ein Halbzug Präzisionsfeuer) und der Handlungsspielraum ist immer noch gewahrt. Zudem wird hier klar auf ein erkanntes Problem eingegangen: Die Armee hat zu wenig Aufklärungsmittel (siehe Post weiter oben); dies gilt auch für Gren Aufkl und SchS, welche gar nicht mehr oder vernachlässigbar selten ausgebildet werden (5-10 Mann pro RS, dh max 20 Mann im Jahr). Indem nun nicht noch geeignete Personen "verschwendet" werden für Mw und SchS, wird dies zusammengelegt, um diese Zahl zu erhöhen. Zudem kann eine Effizienzsteigerung erzielt werden, da wir anstelle von je einem Binom Mw, SchS und Aufkl nun einen Trupp Späher benötigen und somit mehr Trupps an verschiedenen Positionen stellen können. Es ist somit schlicht eine Abwägung, ob wie erwähnt ein top-ausgebildeter Spezialist auf seinem Gebiet selten eingesetzt werden sollte, oder ob man sich die Möglichkeit freihalten will, mit einem Beobachter direkt auch wirken zu können. Dies erhöht die Kapazität des SWV enorm und ermöglicht es dem Bat, flexibler zu reagieren. Und auch Späher schiessen auf 1200m und treffen; wenn nun möglicherweise die Schussfrequenz nicht ganz so hoch ist wie bei traditionellen TEs, interessiert das niemanden, wenn gleichzeitig noch Mw Feuer ausgelöst werden kann. Auch hier gilt die Regel: 90% der Leistung für 30% der Kosten. Zum Wechsel zum AZ SK: Auch wenn ich diese Option eher als unwahrscheinlich erachte, wäre ich persönlich alles andere als abgeneigt. Dabei geht es mir nicht um den "AZSK Badge", sondern ganz praktisch um massiv erweiterte Möglichkeiten: Einerseits wäre eine richtige Selektion (wie sie bis anhin stattgefunden hat) wieder möglich, und zudem hätte man in 25 Wochen RS 7 Wochen mehr Zeit (da ja nach der WEA nur noch 18 Wochen in der Inf), den wie gesagt sehr straffen Stoffplan zu vertiefen. Die Selektion ist meines Erachtens zwingend notwendig, da auch über 100 Sportpunkte noch lange nicht heissen, dass man den Strapazen draussen gewachsen ist; zudem stellen sich viele den Sniper ziemlich cool vor, aber das Scharfschützenwesen in der Realität mit all seinen Unannehmlichkeiten eher weniger. Ebenso hätte man somit die Möglichkeit, wichtige Einsatztechniken wie "Extraction Rope" überhaupt auszubilden. Und zu guter Letzt wäre es vom Finanziellen her einfacher, an die benötigten Materialien zu gelangen; so ist zum Beispiel ein SE151 als Funk für jeden Mann nahezu unabdingbar für eine korrekte Einsatzweise, ist aber zur Zeit nur selten verfügbar.
  6. https://www.facebook.com/infrs12/videos/710496045800948/ @Bernd das Brot Gar keine Video gibt es nun auch wieder nicht... und seit Kurzem ist eines davon sogar offiziell
  7. Mehr Späher heisst noch nicht zu viel Späher. Laut Lehrverband sollten bereits jetzt 60 Späher pro RS ausgebildet werden; nur wurde das bis anhin in einer Schule nicht geschafft, ohne dass die Qualität massiv darunter leiden würde (weshalb es auch nicht umgesetzt wurde). Folglich macht es sehr wohl Sinn, diese Zahl zu steigern, indem wenigstens in jeder Schule ausgebildete wird. Überlege es dir anders rum: In einer Inf RS wird nahezu ein ganzes Battalion Infanteristen ausgebildet (2 Kompanien von dreien), während lediglich 10 Mann für die Nachrichtenbeschaffung zur Verfügung stehen. Mit der zusätzlichen Abschaffung der Aufklärer, bzw deren Umwandlung zu Spähern, haben wir somit einen ganzen Aufklärer-Zug, welcher pro Bat wegfällt; irgendwie muss diese Menge kompensiert werden. Theoretisch würde man 2 Sensoren-Züge à 8 Trupps -> 64 Mann plus einen Zug Aufklärer pro Bat benötigen; geliefert wird pro RS nur 10, und das ohne einzuberechnen, dass ja nun alle aktuellen Bats theoretisch aufgefüllt werden müssten, um die wegfallenden Aufklärer auszugleichen.
  8. Inf RS 11 ist für dich in der Unterstützungs-Kompanie in Urnäsch Es wird stets abgewechselt zwischen Inf RS 11 und Inf RS 12; Inf RS 11 hat ihren Standort im Raum St. Gallen (Neuchlen, Herisau, Urnäsch), Inf RS 12 ihren in Chur, Inf RS 3 ihren in Bière. Bis jetzt war es so, dass zB am Montag die Inf RS 12 in Chur gestartet ist, während die Inf RS 11 parallel dazu noch in der VBA ist (also ca. RS-Woche 16 mit dem RS Start letzten Herbst). Somit kommt es ganz auf den Zeitpunkt deines RS Starts an, wo du stationiert bist (Bière ist das Pendant für die Westschweiz). Um es noch ein wenig zu verkomplizieren: Ab 2018 gibt es nur noch 2 RS Starts und somit keine 2 RS mehr, welche gleichzeitig laufen (wie oben beschrieben, einfach zeitlich versetzt). Somit wird nur noch ein Standort benötigt, da der Platz ja nie noch von der vorherigen RS besetzt ist. Wie genau dies geregelt ist, kann ich dir nicht sagen. Ich denke aber, es wird nur noch eine Rekrutenschule in Chur geben (ob die dann Inf RS 11-1 und 11-2 oder 11-1 und 12-2 heisst, weiss ich nicht).
  9. Richtig. Wurde auch (wie bei den meisten anderen Systeme, über die stets genörgelt wird) evaluiert; 3 verschiedene Systeme, eines sehr teuer, eines sehr billig, eines, das gewonnen hat. Aber nun stellt sich die Frage: Sollte wieder ein Modell für alle Truppengattungen eingesetzt werden? Sollten zB Späher, für welche Splitterschutz absolut unnötig ist und nur die Bewegungsfreiheit einschränkt, nicht etwas Leichteres bekommen; sollten Ns Truppen nicht vielleicht nur Splitterschutz erhalten, da sie nie direkt vom Feind, sondern vl. nur über Bogenfeuer angegriffen werden? Sollte ein GwA-Schütze nicht mehr Taschen für Granaten, dafür ein Zf-Schütze mehr für Magazine haben? Die Lösung: ein modulares Molle-System, wie wir es von allen modernen Armeen kennen, wurde auch hier evaluiert und übernommen. NUR wird dies (aus Kostengründen) noch nicht an die Truppe verteilt. Selbes Thema. Wurde evaluiert, damit es in Kriegszeiten zur Verfügung steht und rasch produziert/beschafft werden kann; dies ist auch der Grund, wieso das AAD viel Material testet und dies "eingeführt wird", aber die Truppe es dennoch nur selten zu Gesicht bekommt. Zudem: Wer sollte es genau bekommen: alle Kampftruppen, oder nur diejenigen, die in Zukunft in die RS gehen? Was machen wir mit den alten Waffen? Wie wird im WK ausgebildet, wenn die Hälfte eine andere Waffe besitzt? Hat diese Lösung den grössten Nutzen für das investierte Geld, oder wäre eine Investition in den dringenden Ersatz des eingesetzten Funksystems (welcher unsere Effektivität extrem einschränkt), wie es ja auch demnächst kommen wird, nicht sinnvoller? Dieser Aussage widerspreche ich vehement. Es mag sein, dass es einige unfähige Grfhr und Zfhr gibt, welche das Wissen nicht richtig weitergeben können oder wollen. Allgemein ist unser System jedoch weit über dem Standard anderer Armeen. Nicht umsonst kommen fremde Armeen in die Schweiz, um sich unsere Ausbildungstechniken anzuschauen und sind stets erstaunt, wie viel überhaupt in einer solch extrem kurzen Zeit gelernt werden kann (in der Schweiz leitet ein Rekrut in der 9. RS-Woche Mw Feuer... in Frankreich darf das nur ein jahrelang ausgebildeter Offizier; wir schiessen in der 1. RS-Woche scharf, die Amerikaner nach 16 Wochen; Fragen?) Viele ausländische Besucher sind sehr erstaunt und überzeugt von unserem System; die chinesische Volksarmee hatte bis vor Kurzem keine Unteroffiziere, welche überhaupt ausbilden können; etwas, das für uns selbstverständlich ist. Amerikaner werden ausgebildet, indem in langen Schlangen gewartet wird und einer nach dem andern trainiert wird; effizient? Wir vertrauen unseren Rekruten und lassen sie parallel arbeiten. Und schon sind wir beim wahren Grund. Hier stimme ich dir zu 100% zu; 21 Wochen reichen nicht, um einen Soldaten komplett auszubilden. Dies ist jedoch auch nicht unbedingt das Ziel (wurde mir wortwörtlich von einem Berufsoffizier so beantwortet), da diese in den WKs weitergebildet werden. Falls ein Krieg absehbar werden würde, wird die gesamte Armee mobilisiert und ein spezifisches Training absolviert, um das Wissen zu vertiefen und zu festigen. In der RS lernst du sozusagen die Werkzeuge kennen, damit sie im Ernstfall dann wirklich erst trainiert werden können; nicht ohne Grund absolvieren Amerikaner über ein halbes Jahr Training mit ihrer Einheit (nach einer komplett absolvierten Grundausbildung), bevor sie überhaupt ihr Land verlassen. Die Zeit für endlose Repetition haben wir schlicht nicht; zudem wechselt der Einsatzverband ständig (Gast-WK etc), sodass das momentane System es gar nicht erlaubt, dass ein Zusammenspiel wie bei aktiven Kampftruppen entstehen kann. Ebenfalls stimme ich dir zu, dass ich persönlich nicht alle Ausbildungsinhalte als zentral betrachte. Die ABC-Bedrohung ist dermassen gering (und könnte ja ohne Probleme nachgeschult werden), dass hier die Zeit besser investiert werden könnte. Zudem kann es nicht sein, dass wir während 21 Wochen ganze 3 Wochen (d.h. ein Siebtel!) für WEMA verschleudern, welche für Soldaten und Kader absolut wertlos sind (dies könnte ja die LBA übernehmen; hat ansonsten ja nicht allzu viel zu tun). Beheben von Störungen: Wird drillmässig in jeder RS geübt. Schnelles Anvisieren von Zielen: Wird teils spezifisch geübt (Inf OS, oder bei uns im Scharfschützentraining) und ist sehr stark vom Einsatzgebiet abhängig. Benötigt entsprechendes Übungsmaterial (Kipp-Scheiben) und Steuerelektronik, welche nicht überall vorhanden ist; hier wurden jedoch in den letzten Jahren viele Schiessplätze modernisiert, sodass exakt dies möglich wurde. Schiessen aus der Bewegung: Schwierig als Übung anzulegen und gleichzeitig SiVos einzuhalten; zudem versuchte ich dies zumindest so weit wie möglich in Schiessübungen einzubauen und auch Sofortaktionstechniken (SATs) so oft wie möglich aus exakt diesem Grund auszubilden. Verschiedene Deckungen & Positionen: Genauso notwendig wäre die Möglichkeit, beidseitig (d.h. je nach Bedarf/Deckung links oder rechtshändig) zu schiessen. Auch hier ist dies aus zeitlichen Gründen schlicht nicht möglich. Wird aber teils auch trainiert (zB. Häuser- und Ortskampftraining der Scharfschützen mit exakt diesem Fokus). Dann sollte es dich auch nicht verwundern, dass diese in der Inf standardmässig funktionsspezifisch ausgebildet und eingesetzt werden Wieso führen dann diverse Länder in der Region wie Schweden, Georgien, die Ukraine und Litauen diese wieder ein, und auch Deutschland bereut es längst, diese abgeschafft zu haben? Auf der anderen Seite kann das AAD10 als eines der beiden Profi-Elemente der Schweizer Armee nicht einmal seinen theoretischen Bestand von 90 Mann füllen, sondern stagniert bei einer Mannstärke von lediglich 40. Auch hier ist die Lösung lange nicht so einfach wie stets behauptet wird, wie @study richtig bemerkt hat. @Panzergreni Ich möchte dich mit diesen Antworten nicht angreifen. Viele dieser Fragen habe ich mir (und andern ;-)) während meines Werdegangs in der Armee ebenfalls gestellt, und sie sind berechtigt. Leider ist die Antwort auf diese oft nicht trivial und verlangt diverse Abwägungen. Deswegen sollte man, wie ihr richtig erwähnt habt, nicht einfach nur "motzen", sondern auch die Punkte der anderen Seite beachten. Wenn es eine einfache Lösung für alles gäbe, dann würde diese auch längst umgesetzt und wir hätten all diese Probleme nicht, vor der die Armee zur Zeit steht (und das sind einige). Ich bin bei Weitem nicht einverstanden mit allen Änderungen, die zur Zeit stattfinden (zB. Turnschuhe in den ersten RS-Wochen oder Jokertage (ja dann viel Spass als Kadi)), aber ich konnte mit einigen, kompetenten Berufsmilitärs sprechen und bin überzeugt, dass wir uns auf einem Weg der Besserung befinden; gerade die WEA wird sicherlich helfen, das Ausbildungsniveau zu steigern, Materialengpässe zu verkleinern und eine über einen grösseren Zeitraum definierte Strategie zu ermöglichen. Dass wir aber noch weit vom Optimum entfernt sind, ist ohne Zweifel.
  10. aushebung

    Um eines klar zu stellen: Weder @Solo91 noch ich (soweit ich dies beurteilen kann die einzigen Offiziere, die sich zu diesem Thema geäussert haben) haben den Fragesteller "scharf kritisiert"; im Gegenteil, wir haben versucht, ihn zu verteidigen. Um dieses (von der eigentlichen Fragestellung abweichende) Thema abzuschliessen: Ich denke, wir sind uns alle einig, dass eine sachliche und freundliche Diskussion in diesem Forum gefördert wird und auch spannungsgeladene Thematiken angetönt werden dürfen. Die Werte und Einstellungen aller Parteien sollten vom Gegenüber stets akzeptiert und nicht angegriffen werden (dies heisst natürlich auch, dass nicht voreingenommen gegen die Armee geschossen werden darf). In diesem Forum wurde bis anhin vom Fragesteller nicht dagegen verstossen; sowohl in diesem Thread als auch im andern angetönten Thread von @CjD nicht. In beiden Fällen wurden konkrete Fragen gestellt, welche vom Inhalt her sachlich sind. Dass nun einzelne Personen sehr emotional reagieren und dies automatisch mit andern Erfahrungen/Annahmen verknüpfen, kann ja nicht den Fragestellern angelastet werden; diese waren stets höflich und haben sich "einfach" erkundet. Anstelle dass man diese nun deswegen attackiert, könnte man einen separaten Thread mit dem Thema "Wieso sollte ich Militärdienst leisten?" oa. eröffnen, in dem die positiven und negativen Faktoren aufgelistet werden können und nicht personenbezogen argumentiert werden muss. Dies würde (im Gegensatz zu dieser Diskussion hier) auch zukünftig Suchenden einen Mehrwert bieten. Mfg najiji
  11. aushebung

    Dann sag mir, wo sollten solche Diskussionen (sofern beide Seiten denn nicht komplett festgefahren sind) sonst geführt werden? Wohl nicht beim Bier, bei dem jeder sowieso von seinen komischsten und schlimmsten Erfahrungen in der Armee (von der er bestenfalls noch über einen Kameraden erfahren hat) erzählt... Dass solche Personen überhaupt in einem solchen Forum Fragen stellen, zeugt doch davon, dass sie theoretisch überzeugbar wären. Klar bedeutet das nicht, dass man ihnen Tipps geben soll, wie sie am Einfachsten UT werden (für das hat die GSoA ja nicht umsonst selbst eine Liste zusammengestellt); aber man kann ihnen ja aufzeigen, dass es nicht nur entweder "Make love, not war" oder Militär-Fanatiker gibt; deswegen ist der vorherige Beitrag auch eher kontra-produktiv in dieser Hinsicht.
  12. aushebung

    Falsch: Das Forum ist für alle Interessierten zur Schweizer Armee; ob diese Personen nun dieser gegenüber positiv oder negativ eingestellt sind, sei dahingestellt. Auch wenn mehrheitlich motivierte Personen in dieses Forum schreiben (wer soll sich auch die Zeit nehmen andernfalls), ist es ebenso wichtig, dass auch qualifizierte Fragen gestellt werden können, aus denen eine sachliche Diskussion entstehen kann. Ob jemand den Beitrag lesen möchte und darauf antworten will oder ihn doch lieber ignoriert, ist jedem selbst überlassen. Dieses Forum ist die einzige (einigermassen verlässliche) Informationsquelle über die Armee für viele 17-20jährige Bürger unseres Landes und sollte jedermann zu Verfügung stehen. Vielleicht kannst du dich nicht mehr zurückerinnern an die Zeit, als "Gnäggi", ABV und "Pikachu" rein gar nichts mit Militär zu tun hatte und du keinen blassen Schimmer von den Tätigkeiten eines AdA's hattest; ich meinerseits wahr sehr froh über die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen. PS: Ich bin selbst auch nicht begeistert über solche Beiträge, aber sollen sie sich doch UT schreiben lassen. Wir haben faktisch sowieso keine Wehrpflicht mehr seit 2009, und das momentane System hat meiner Meinung nach auch einige Vorteile: massiv motiviertere Soldaten und Kader werden nicht mehr von ständig maulenden Kameraden gebremst. Das Image der Armee hat sich für die meisten (zumindest diejenigen, welche effektiv Dienst geleistet haben) stark verändert im Vergleich zu früher, und einen wichtigen Grund dafür sehe ich meinerseits in genau dieser Möglichkeit zur Umgehung des Militärdienstes für Unwillige und Störefriede. Die Personen, die ich während meines Dienstes kennengelernt habe, waren alle bis zu einem gewissen Grad motiviert und haben nicht ständig genörgelt; so geht es allen besser, denn benötigt werden die Fehlenden nicht.
  13. Was ebenfalls zentral ist, aber leider viel zu oft vernachlässigt wird, ist offene Kommunikation. Gib Informationen immer so schnell wie möglich weiter, sowohl nach unten zu Gruppenführern und Zug, aber auch nach oben zum Kommandanten. So verhinderst du Demotivation und beziehst alle mit ein; denn alleine durch die Verständnis, wieso du eine Entscheidung getroffen hast, wird die Akzeptanz und der Wille, dies auch zu erledigen, enorm erhöht. Eine gesunde Distanz zur Truppe ist sicherlich notwendig, aber so entsteht kein Grabenkrieg
  14. Nimm dir "EXEMPLO DUCEMUS" wirklich, wirklich zu Herzen. Dann ergibt sich der Rest fast schon von alleine
  15. Welche andern Truppen haben wir denn in unserer RS unterstützt? Dem hinzuzufügen ist, dass der Späher va. im Sensorwirkungsverbund arbeitet und somit sozusagen eine "Dienstleistung" für ein Inf-Battalion ist: Er versorgt den Bat-Stab (neben andern Informationsquellen) mit Informationen oder verdichtet diese und hält sich bereit, direkt mittels Mw Feuer oder SSGw 04 auf Anordnung des Bats / mittels Antrag (gegebenenfalls des Kp Kdt) Einfluss zu nehmen. Im Gegensatz zu den Gren ist dies jedoch klar im Zusammenspiel mit dem Stab eines Inf-Bats und lediglich für (sehr) lohnenswerte Ziele wie PzF-Schützen oder feindliche SchS, welche unseren Truppen grossen Schaden zufügen können.