Adj Uof

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Über Adj Uof

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    Erfahrener Benutzer

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  • Wohnort
    Zürich
  • Interessen
    Militärgeschichte/ Mitarbeit bei den Museen Full/ Reuenthal und dem AW Ebersberg, Schiessverein Mitglied , eines UOV und eines Militärmotorfahrer Vereins
  • Beruf
    Ehemalig im Automobilgewerbe tätig
  • Hast Du die RS bereits abgeschlossen?
    Ja
  • Geschlecht
    Männlich
  • Militärischer Grad
    Adj Uof
  • Militärische Funktion
    Ausbildung Heer, Tätigkeiten bei OSCE Kontrollen

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  1. Du hast recht, war am Samstag und heute als Mitarbeiter am Militärfahrzeugtreffen in Full. Da wurde vom Lehrverband Panzer/ Artillerie alle Panzer auf der Basis des Leo2 präsentiert. Der da gezeigte Brückenpanzer ist die erste für unsere Anforderungen gebaute, für die BW mit dem Namen"Leguan" bereits im Einsatz stehende Panzerschnellbrücke. Dieser CH Brückenleger ist aus der sog. 0 Serie. Der wird zur Zeit vom Lehrverband für versch. Tests eingesetzt, Änderungen vorgeschlagen und ev. dann verwirklicht. Man hofft, dass bis in etwa 1 Jahr die Serienreife erreicht werden kann. Dann werden die restlichen 11 Brückenpanzer von Kraus Maffei Wegmann gemäss unseren Anforderungen gebaut und kontinuierlich ausgeliefert. Somit ist ab etwa 2019 mit der Ausbildung zu rechnen! Diese CH Leguan sind ehemalige Leo2 unserer Armee die von KMW nach der Demontage des Turms und weiteren Umbauarbeiten zu unserem neuen Brückenleger umgebaut werden. Von den seinerzeitigen 380 CH Leo2 werden ja bekanntlich etwa 140 zum System Leo2A4 WE umgerüstet. 100 kommen in die Armeereserve. Der Rest wurde verkauft an D, Kanada oder an KMW zur Umrüstung für Brückenpanzer für Finnland oder zu Berge/ Geniepanzer. Hoffe deine Anfrage mit neusten News ab Full beantwortet zu haben?
  2. Liebe Forumsteilnehmer Am kommenden Wochenende findet in Full/ Reuenthal unser int. Militärfahrzeugtreffen statt. Dieses Jahr begleitet vom Lehrverband Panzer/ Artillerie mit allen aktuellen Fahrzeugen. Da ist viel zu erfahren von der A61 bis zur AXXI. Ich selber bin aber da beschäftigt am Samstag mit der Betreuung von BW Panzer Offizieren! Wenn Interesse , kommt und erfährt etwa über unsere Armee! Auch www.imft.ch
  3. Am kommenden Wochenende findet in Full/ Reuenthal unser Int. Militärfahrzeug Treffen statt. Dieser Anlass wird gross begleitet vom Lehrverband Panzer / Artillerie mit allen diesen Fahrzeugen. Ich würde mich freuen, wenn auch einige vom Armeeforum dabei sein könnten. Ich selber bin an diesem Anlass beschäftigt als Betreuer von BW Reservisten, dies am Samstag. Adj Uof A.P.
  4. Am kommenden Wochenende findet das int. Militärfahrzeugtreffen in Full/ Reuenthal statt. Der Lehrverband Panzer/ Artillerie wird da dabei sein mit allen Leopard Fahrzeugen beim Anlass. Freue mich wenn viele von euch kommen würden? Es wird viel zu sehen wird aus der Geschichte unserer Armee sowie der AXXI. Bin vor Ort, aber beschäftigt am Samstag mit einer Delegation dvon BW Panzeroffizieren.
  5. Die genannten Bestimmungen für die Weitergaben von Waffen sind klar. Zu den Preisen: SIG210 also P49 ist im Handel je nach der Ausführung zwischen Fr. 1000./ bis Fr. 1300.- im Handel. Die 22lr Pistole wird max. Fr. 250.- bringen. Ein Stgw 57 etwa max. Fr.250.-. Der K31 wird je nach Qualität zwischen Fr. 50.- bis Fr. 100.- sein!
  6. Als Soldat wirst du mit der pers. Waffe mit dem Stgw90 ausgebildet und ausgerüstet. Weitere Waffen werden aber als Korpsmaterial abgegeben mit der entsprechenden Ausbildung. Somit ist es klar, deine Waffe zum möglichen Erhalt wird das Stgw90 sein. Solltest du aber ab höh. Uof sog. weitermachen wirst du als pers. Waffe auch im Moment die Pistole 75 behalten können.
  7. Neben dem Rat meiner Kollegen über den Gebrauch der KS90 werden vielfach, auch von mir die genehmigten Marken Meindl und aber auch Lowa getragen. Auf der Armee Webseite findest du weitere Details über die Möglichkeiten, die meistens akzeptiert werden. Eigentlich verständlich, dass du eine von dir gewünschte Zusatzausstattung selber bezahlen musst. Sonst könnte ich ja ein M4, ein G36 usw. anschaffen und die Kosten weiterverrechnen, an wehn dann eigentlich? Was du aber wissen musst, bei einem off. Anlass unserer Armee wie bei der Ehrenkp eines Staatsbesuches u.ä. musst du immer die offizielle Ausrüstung der Armee tragen!
  8. Werter Stroke, selbstverständlich muss die Armee Rücksicht nehmen auf das Schiesswesen in der Schweiz. Bleibst du bei deiner Ansicht, dann hast du unser Milizwesen nicht verstanden! Seit hunderten von Jahren ist unsere Armee nur mit dem Schiesswesen so gut verankert im Volk. Natürlich kannst du das hinterfragen aus deiner Sicht für eine aktuellere Ausrüstung! Im WK2 wurden da auch zur Unerstützung der Heimwehr die Leute aufgeboten mit ihren Langgewehren 1889, da war es aber 1940! Fallen die Schützen weg, etwa 200'000 Personen aktiv, dann verliert leider die Armee immer mehr Boden im Volk. Über die weiteren Gründe siehe weiter oben. Ich war dabei bei der Evaluation des Stgw90. Vorgesehen war die Kurzausführung aber nur für die Panzertruppen. Aus verständlichen Gründen, Kolben umklappbar, da wurde auch aus finanzieller Sicht darauf verzichtet. Entscheid war, das Gros ist ausgerüstet mit dem Stgw90. Die Länge des Stgw90 mit knapp 80cm entspricht dem Standart der Waffen aller Armeen. Somit wurde uns erspart, im Ausserdienstlichem Schiessen mit versch. Trefferbildern je nach Waffe zu beurteilen. Im Obli u.a. geht es ja nicht um die Garbenbildung sondern um die jährliche Überprüfung des Schützen und seiner anvertrauten Waffe. Zurzeit sind ja unsere Sonderkräfte bereits mit einer Kurzversion 90 ausgerüstet! Man lerne vielleicht aus der Geschichte, Kriegsentscheident ist vermutlich nicht dringend die Ausrüstung, sondern eher die Personen die da dahinterstehen. Gerne versichere ich dir, wir beschaffen unsere Ausrüstung nach int. Standarts, je nach Ansicht des möglichen Anwenders sicher nicht immer gemäss seinem (Sonder) Wunsch und nicht immer Zeitgerecht. Ein VW Fahrer hätte sicher lieber einen Porsche.
  9. Das Gute und aktuelle Antworten die natürlich nicht immer eine Berechtigung haben! Wenn du ein Geschichtverständniss für die Schweiz oder auch für unsere Armee hast, die Akzeptanz eines Heeres bei uns war immer verbunden mit dem Schützenwesen. Somit war über hunderte Jahren das Wehrfähige Volk verbunden mit der Armee. Jeder auch der letzte einer Reserve war eingebunden! Die anvertrauten Waffen, natürlich zeitlich immer mehr veralteten zusehends. Trotzdem hat man im WK2 auf die Gewehre 1898 für den Ortschutz zurückgegriffen. Somit sollten auch ihr aktuellen AdA nicht den Wert unterschätzen, wenn ihr im Land noch wenn auch "versteckte Unterstützer" habt? Immerhin sind dies etwa 270'000. Im Gegensatz zu dir bin ich daher der Meinung, die Armee muss Rücksicht für die zukünftige Existenzberechtigung nehmen! Ich war dabei bei der Evaluation des auch kurzen Stgw90. Aus finanziellen Gründen, auch weil der Bedarf mit der Normalversion mit dem Klappkolben eine Alternative war. Somit wurde, vorgesehen nur für die Panzertruppen auf die Kurzversion verzichtet. Auch ein Grund war, wie du richtig vermerkst, das ausserdienstliche Schiessen. Man kann nun halt in unseren 300m Ständen nicht noch Rücksicht nehmen bei Schützen mit einer Kurzwaffe und deren Resultatmöglichkeiten. N.B. Im AD schiessen prüfen wir die Schussfertigkeit sowie die Waffe des AdA! Somit gibt es auch kein Problem wo auch eine geänderte Garbe liegen könnte. Deshalb wie immer und auch in Zukunft nur ein persönliches Stgw. zur Heimabgabe. Eine kürzere Korpswaffe wird ja derzeit an Spezialeinheiten bereits abgegeben. Nur noch zur letzten Forderung: bei vielen Rüstungsbeschaffungen wurde meistens nie das beste beschafft. Meistens aber aus Geldgründen oder Probleme mit der Einführung für eine Milizarmee. Somit wirst du noch einige Male beten müssen! ( Natürlich nur Spass nach deinem Kommentar).
  10. C
  11. Also eine gute Antwort aber etwas "kurlig". Ohne die Akzeptanz der Schützenvereinen wäre unsere Armee nocht schlechter akzeptiert in der Befölkerung! Unsere Grossfirmen haben sich ja bedauerlicherweise mit dem Personalmangment schon verabschiedet. Seit der Armee 95 sieht man ja da auch keine Truppen mehr in Dörfern oder Gemeinden mehr? Kann dir versichern, bei der Einführung des Stgw90 wurde nicht der gleiche Fehler gemacht wie beim Stgw57. Da eher auf oder mit der Zielvorrichtung auf das Schützenwesen ausgerichtet. Daher hat das Stgw90 neben allen Visiermöglichkeiten. eher im Schützenwesen auch eine offene Visierung für Kurzdistanzeinsatz. Von meinem BW Kollegen bemängelt am G36 nur oder mit der Kollimator Visierung? Kein Ausweichen bei Bedarf auf eine offene Visierung. (Staub, Schnee usw.) Fazit: unser Stgw90 gehört, wenn auch im Forum immer wieder angezweifelt zum besten Stgw weltweit. Nochmals, ein Offizier aus Kuweit,fragte mich nach dem schiessen mit dem Stgw90, das ist das beste Gewehr mit dem ich je schoss, wer ist der Hersteller. Zur Info, war Matchschschütze der Kuweitis! Wer macht eigentlich alles richtig für alle Anforderungszenarionen eines Waffensystemes?
  12. Deine Aussage, das schiessen auf 300m ist natürlich nur die Realität für die NATO Armeen. Bei diesen schon fast im Bereich des "Long Range" Schiessens. Jeder oder fast jeder einigermassen AdA Schütze trifft mit unserer Waffe auf diese Distanz im Durchschnitt immer den Trefferpunkt 6-7, also immer im Zielpunkt. Die Aussage, das Kaliber. 223 oder auch 5,6 wurde natürlich mit unserem angepasst mit einem anderen Drall 1:12 und eine Änderung des Geschossgewichtes von der NATO Munition von 3,8g auf 4,1g. Geschossgewicht. Mit dieser Änderung stimmt natürlich dein Argument nicht, tödlich auch auf 300m+! Hohe V Null. Bei Besuchen von ausländischen Armeen hier, wird immer mit viel Staunem bemerkt, dass der nicht Sniper, Ziele auf solche Distanzen beschiessen kann! N.B. Dies als "normaler" Soldat.
  13. Mugendai, auch da eine klare und gute Antwort! Wie immer bei Rüstungsbeschaffungen ist die Priorität im Vordergrund. Brauchen wir ein neues Stgw oder neue Flab Systeme? Nach dem negativ Entscheid des BR zur BODLUF zum heutigen Zeitpunkt ist es aber klar, spätestens 2025 muss unsere Flab aktuell werden! Die geprüften Systeme Skysield/Mantis von Reinmetall mit der Möglichkeit der Ahead Munition. Diese 35mm Munition, bestens geeignet für die Bekämpfung u.a. von Drohnen, pro Schuss würden 152 Wolfram Splitter vor dem Ziel zerlegt. Im Militärmuseum Full an einer Drohne zu sehen! Gemäss Br Amstutz zu teuer für unsere Armee, Kosten pro Schuss Fr. 9000.-. Das bei einer Schusskadenz einer Kriegsserie von 25-30Schuss verständlich! Kann sich nur Saudi Arabien leisten. Das 40mm System Rapidfire von Thales ist eine weitere Variante zum Objekt Schutz. Ob wir uns zur Bekämpfung von grösseren Distanzen die Systeme Iron Dome aus Israel oder das System Patriot aus den USA je leisten können kann ich nicht beantworten. Es gibt somit noch viel zu überlegen bzw. zu tun.