bürogummi

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Über bürogummi

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  • Hast Du die RS bereits abgeschlossen?
    Ja
  • Geschlecht
    Männlich
  • Militärischer Grad
    Obgfr
  • Militärische Funktion
    Büroord / Kadifahrer a. D.
  1. Ich habe genau die gleiche Ausbildung wie du begonnen (wurde dann wegen Schiessuntauglichkeit zur Büroordonanz umgeteilt). Die Kaserne ist alt, dafür aber gut gelegen und mit dem Bus bist du rasch im Zentrum und hast viele Ausgangsmöglichkeiten. Der Schulkommandant war mein Bat Kadi im WK,ist ein guter Typ. Übder deine direkten Vorgesetzten kann ich nichts sagen. Die AGA wirst du im Raum Fribourg an diversen Orten haben, ein üaar Märsche über die sanften Hügel in der Umgebung, nichts Wildes. Zu meiner Zeit gab es einmal in der Woche einen Geländelauf. Zweite Hälfte AGA kommst du dann in den Fahrerzug und lernst alles über Puch, Duro, Sprinter & PW. Aus meiner Sicht eine der besten Zeiten in der RS. Gute Stimmung, motivierte Leute & ein interessantes Programm. Geländepiste, viele Ausfahrten rund um die Seen und in die Berge, Schleuderkurs,... Duro ist aber das höchste der Gefühle als C1 Fahrer. Funktions-Grundausbildung (FGA) ist dann in Langnau im Emmental. Die Unterkunft ist in der Ilfis-Eishalle und gleich neben dem Viehmarkt. Sehr zentral gelegen, gleich neben dem Bahnhof. Die Ausbildung in den verschiedenen Fachbereichen (Betriebsstoffe, Verpflegung, Munition) findet in der Region statt. Als Fahrer kann es schon mal stressig werden, da der Parkplatz nicht gleich bei der Unterkunft liegt, sprich am Morgen als erster raus und die Fahrzeuge holen und Abends das ganze wieder zurück. Ansonsten machst du das gleiche wie die "normalen" Nachschübler. Die Verbansausbildung (VBA) war bei uns in Mels in der Festung Castels. Sehr interessant mal einen solchen Bunker von innen zu sehen, leider ist er etwas ab vom Schuss. Es gibt aber private Büslifahrer, die holen und bringen dich gerne nach Sargans. In der VBA kommen dann noch andere Funktionen dazu (ABC, SiSos, Motf) und man lernt als Einheit zu funktionieren. Es gibt verschiedene Übungen, Märsche und weitere Ausbildung. Das Finale bildet dann die Durchhalteübung (Überlebenswoche), welche sicher körperlich nicht so hart ist wie bei anderen Truppen, aber dennoch sehr abwechslungsreich ist. Ich habe auf jeden Fall viel von der Ostschweiz kennen gelernt.
  2. Als UOf wirst du ziemlich sicher noch fahren, als Of eher weniger.
  3. Habe wie du ein paar mal die RS verschoben und nach vollenden aller Diensttage das Geld zurück gefordert. Ging absolut problemlos. Schau, dass du die Rechnungen irgendwo sammelst, wo du sie auch nach 6 Jahren noch findest. Das genaue Rückforderungsprozedere ist beim Kantonalen Kreiskommando beschrieben, im Aargau geht das sogar alles per Mail mit Scan der Dienstage im Dienstbüchlein. Zins oder Teuerungsausgleich gibt es leider keinen.
  4. Leider werden gerade kleine Ausrüstungsgegenstände auch mal von einem Kameradenschweingeklaut, um den eigenen Verlust zu vertuschen. Hab ich meiner Zeit in Brugg öfters erlebt. Disziplinarische Konsequenzen hat das für dich keine. Beim Feldi melden, beim Fourier bezahlen, dann gibts ein neues.
  5. Ist zwar OT, aber nimmt mich trotzdem wunder wie der Dienstbetrieb ohne Dienstdet laufen soll? Schau doch zuerst, ob es innerhalb der Kompanie oder das Bat eine Funktion für dich gibt, die deine Einschränkungen berücksichtigt. Sollte möglich sein.
  6. Schliesse mich der Meinung von philton an. Wenn du dich schon freiwillig für den Dienst entscheidest, dann gibt es sicher spannenderes wie Büroordonanz. Spreche da aus persönlicher Erfahrung, da ich selbst diese Funktion hatte.
  7. unter http://www.festung-schweiz.ch gibts viele Infos über die Anlage. Ich war mal in der RS 1 Woche dort, Fotos habe ich aber keine von der Anlage. Die Infrastruktur war aber tiptop, soweit ich das beurteilen kann.
  8. Stimmt so, aber er geht ja in die RS, nicht zur Rekrutierung Die Referenzen gibst du nur an, wenn du zu einer militärischen vorgesehen bist oder eine solche anstrebst. Einfach Personen aus deinem Umfeld angeben (z.B. Chef, Vereinsmitglieder, usw). Das wichtigste auf dem Personalblatt ist deine Unterschrift! Es gibt so Spezialisten, die 3x lieber das Personalblatt ausfüllen anstatt in den Ausgang zu gehen...
  9. Hab ich auch gedacht... vor 2 Jahren konnte man den noch behalten.
  10. http://www.lba.admin.ch/internet/lba/de/home/themen/pers0/entlassung.html So viel ist es wirklich nicht, was du zurückgeben musst.
  11. Das Abgeben ist wie so vieles von Kanton zu Kanton etwas unterschiedlich. In Basel Stadt gibt es z.B. noch die grüne Fasnacht, da treten alle im Ausgänger ab und gehen dann noch Schüblig essen. Abgeben kannst du alles, musst aber nur gewisse Sachen zwingend (Stgw ausser du kaufst es, Taz, GTE, Helmüberzug vom alten Stahlhelm, Schutzmaske, evt. noch Transporttaschen). Wie bei allem, das Dienstbüchlein tut Rat geben. Wenn du schon was offiziell abgegeben hast, dann sollte das auch durchgestrichen worden sein.
  12. Viel entscheidender als die Platzverhältnisse ist für mich der Sicherheitsaspekt. Die alten Puch's sind ja wohl einfach nur Schwarten. Schlecht motorisiert, katastrophale Schaltung, ungenügende Sicherheit der Passagiere im Kofferraum. Ich denke, diese Aspekte wird das neue Fahrzeug sicher stark verbessern. SBB Paletten gehören auf den LKW, im Notfall muss man halt umladen. Ohne Passagiere hat es im Kofferraum und auf den Rücksitzen ja immer
  13. Art. 811 Militärstrafgesetz Militärdienstverweigerung und Desertion 1 Mit Freiheitsstrafe bis zu 18 Monaten oder Geldstrafe wird bestraft, wer in der Absicht, den Militärdienst zu verweigern: a. nicht am Orientierungstag oder an der Rekrutierung teilnimmt; b. eine Militärdienstleistung, zu der er aufgeboten ist, nicht antritt; c. seine Truppe oder Dienststelle ohne Erlaubnis verlässt; d. nach einer rechtmässigen Abwesenheit nicht zurückkehrt; oder e. nach Antritt der Militärdienstleistung einem an ihn gerichteten Befehl in Dienstsachen nicht gehorcht.2 1bis Für eine strafbare Handlung nach Absatz 1 ist eine Geldstrafe oder eine gemeinnützige Arbeit bei gleichzeitigem Ausschluss aus der Armee nach Artikel 49 ausgeschlossen.3 2 Im Aktivdienst ist die Strafe Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. 3 Wer als Angehöriger einer religiösen Gemeinschaft aus religiösen Gründen den Militärdienst verweigert und kein Gesuch um Zulassung zum Zivildienst stellt, wird schuldig erklärt und zu einer Arbeitsleistung im öffentlichen Interesse verpflichtet, deren Dauer sich in der Regel nach Artikel 8 des Zivildienstgesetzes vom 6. Oktober 19954 richtet. Die Arbeitsleistung wird im Rahmen und nach den Vorschriften des Zivildienstes vollzogen. Der Richter kann den Täter aus der Armee ausschliessen. 4 Wer glaubhaft darlegt, dass er den Ausbildungsdienst für einen höheren Grad mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, aber bereit ist, im bisherigen Grad Militärdienst zu leisten, wird zu einer Arbeitsleistung im öffentlichen Interesse verpflichtet. Sie dauert in der Regel 1,1-mal so lange wie der verweigerte Ausbildungsdienst zur Erreichung des höheren Grades und wird im Rahmen und nach den Vorschriften des Zivildienstes vollzogen. 5 Der Bundesrat erlässt die für den Vollzug der Arbeitsleistung nach den Absätzen 3 und 4 erforderlichen ergänzenden Bestimmungen. 6 Der Täter bleibt unter Vorbehalt von Artikel 84 straflos, wenn er: a. zum Zivildienst zugelassen wird; b. dem waffenlosen Dienst zugewiesen wird; c. dienstuntauglich erklärt wird und die Dienstuntauglichkeit bereits im Zeitpunkt der Tat bestanden hat. oder Art. 821 Militärstrafgesetz Militärdienstversäumnis und unerlaubte Entfernung 1 Mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen wird bestraft, wer ohne Absicht, den Militärdienst zu verweigern: a. nicht am Orientierungstag oder an der Rekrutierung teilnimmt; b. eine Militärdienstleistung, zu der er aufgeboten ist, nicht antritt; c. seine Truppe oder Dienststelle ohne Erlaubnis verlässt; d. nach einer rechtmässigen Abwesenheit nicht zurückkehrt.2 2 In leichten Fällen erfolgt disziplinarische Bestrafung. 3 Im Aktivdienst ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. 4 Stellt sich der Täter nachträglich aus eigenem Antrieb zum Dienst, so kann der Richter die Strafe mildern (Art. 42a).3 5 Der Täter bleibt unter Vorbehalt von Artikel 84 straflos, wenn er dienstuntauglich erklärt wird und die Dienstuntauglichkeit bereits im Zeitpunkt der Tat bestanden hat.
  14. Selbst wenn jemand zum Weitermachen gezwungen wird gibt es immer noch die Möglichkeit der Fraktionierung. Gerade kleine Betriebe können nicht einfach so auf eine Arbeitskraft verzichten, nur weil der BO meint, derjenige müsse jetzt weitermachen. Wie überall, mit etwas Rücksichtnahme auf beide Interessen lebt es sich bedeutend einfacher.
  15. Also wenn du wirklich mehr Geld willst, dann nirgends einfacher als in der Armee. Du bekommst Gratis essen, Sold, EO Krankenkassenprämie. Günstiger lebst du selten. Und wenn du weiter machst gibt's sogar noch Soldzulage, das schenkt dann richtig ein.