Jump to content
ArmeeForum.ch

P51D

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    214
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    2

P51D hat zuletzt am 24. September gewonnen

P51D hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Reputation in der Community

51 Excellent

Über P51D

  • Rang
    Erfahrener Benutzer

User Profile

  • Wohnort
    Faulensee
  • Hast Du die RS bereits abgeschlossen?
    Ja
  • Geschlecht
    Männlich
  • Militärischer Grad
    Ih Of
  1. Ich möchte auf keinen Fall deine Lösung kritisieren, das war nie meine Absicht. Es sieht auf den ersten Blick gut aus, bietet Mobilität und Vereinfacht das Ganze sicher auch für die AdAs. Und es steht sicher ein sehr grosser Aufwand dahinter. Nachfolgend sind meiner Erfahrung nach die Gründe für Urlaubsgesuche (fehlerhaft oder unvollständig waren nur etwa 10%, die bei mir durch liefen. Ok, bin kein Kdt...): Die Leute haben ihre eigene Terminplanung nicht im Griff und können maximal für 2 Wochen planen (oder ihre nächsten Ferien, da dies lebenswichtig ist) Die Leute können nicht lesen. Mein Kdt macht sich immer die grösste Mühe eine Dienstanzeige ~6 Monate im Voraus zu versenden. Dann kommt mit dem Marschbefehl oft noch ein Info-Dossier. Das alles hilft aber nichts, wenn die Leute die Daten auf dem MB nicht lesen oder vergessen. Hatte es schon, dass einige erst in WK Woche 1 kamen, obwohl auf ihrem MB klar KVK vermerkt war. Während dem WK kurze Wege, da die nötigen Leute alle im Umkreis von 50m zu finden sind und während den letzten 5 WKs waren es doch etwa 50% aller AdAs die erst im WK mit den Gesuchen kamen. Kleine Hürden und geringer Aufwand. Ein Gesuch ist in <5 Min ausgefüllt und versendet Als Kader kann man nur den letzten Punkt wirklich beeinflussen, und wenn die Komplexität oder der Aufwand sinkt, wird es zwangsläufig noch mehr Gesuche geben. Mit so einem Tool wird auch die Erwartungshaltung der AdAs gegenüber der Bearbeitungszeit eines Gesuches verändert, da ja jeder über ein Smartphone zu jeder Tages- und Nachtzeit die eingehenden Gesuche abrufen kann/sollte. Btw. was machst du, wenn mal Stromausfall ist, der Server gerade mal gewartet wird, kein Internet-Zugang vorhanden ist oder die benötigte Bandbreite vom Server her zu klein wird... Aber wie gesagt, wenn bei euch das Nutzen/Aufwand Verhältnis stimmt, nur weiter so.
  2. Ich sehe das gleich: Auf Seiten der Kader ist so ein Tool sicher sehr nützlich, sollange es aber kein "Standard-Tool" der Armee ist, muss jeweils auf private IKT Mittel zurückgeriffen werden, was offiziell nicht erlaubt ist. Wenn das Ganze dann noch mit dem Pisa und dem Mil-Office verbunden ist, bringt es einen wirklichen Mehrwert für Kdt, Zfhr und Büro. So ist es lediglich eine bessere Übersicht, aber bedeutet für mich immer noch Aufwand: Ich muss ja ein Gesuch bewilligen, dann trage ich die Daten provisorisch in meiner Planung ein. Nachdem der Kdt das Gesuch ebenfalls bewilligt hat, trägt einer im Büro das ganze ins Mil-Office ein. Ein Urlaubspass wird ja dann auch noch von Hand geschrieben und die Kopie des ursprünglichen Gesuches geht wieder über mich zurück zum Gesuchsteller. Theoretisch könnte der Ablauf nach dem Bewilligen durch den Kdt mit einem offiziellen Tool optimiert werden. Wenn dann noch ein interaktiver WAP dazu kommt, wird es erst richtig interessant. Auf der anderen Seite wird es für die AdAs viel zu einfach Gesuche zu stellen. Somit steigt die Anzahl gleich nochmals an. Der Weg für die Sdt sollte daher auf keinen Fall "vereinfacht" werden. Und sollange es keine offizielle Version ist mit entsprechendem Support (MIL Client, SmartPhone Tablets...) sieht es zwar gut aus, aber würde für mich als Entwickler viel zu viel Aufwand bedeuten (programmieren, pflegen und Support). Und ich denke nicht, dass sich die Armee zu solchen "Neuerungen" durchringen kann. Ich meine sie haben >10Jahre gebraucht, bis sie die grosse Verbreitung von Mobiltelefonen und E-Mail-Adressen sowie Internet-Zugang für sich entdeckt haben (finde das Neue System super).
  3. Zukunft der Armee

    Die Motivation der AdA ist ja auch nicht das Problem. Wie schon von anderen Bemerkt, wird zu oft nur nach Regl Ausgeblidet. Kommt mal ein neuer Vorschlag heisst es sofort "ist das im Reglement?". Wie soll man den Improvisieren üben, wenn man nicht darf oder das Material dazu fehlt? Beispiele aus meinem letzen WEF (was zu meinem Bedauern der schlimmste WK bisher war, aber auch derjenige, welcher mir die wirklichen Probleme aufzeigte): überall waren Benzin und Diesel-Reserven über Bidos sicher gestellt. Das aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Jetzt funktionierte im Einsatzraum die Bebeco-Tankstelle plötzlich nicht mehr und die Post-Karte war im anderen Einsatzraum. Wie kommt man nun zu Sprit, da man ja nicht bei der nächsten Tanke fassen kann und erst recht nicht bezahlen (diese Post-Karte wird auch nur speziell ausgegeben und gehört nicht zum Standard im WK). Dazu kommt, dass man nicht einfach einen LKW mit vollen Bidos auf den Bahnverlad setzen darf. -> Einsatz massiv gefährdet, nur weil eine dofe Plastikkarte zum Bezahlen fehlte. Dann hatten wir Plötzlich Fälle vom Norovirus -> Desinfektionsmittel-Flaschen musste ein Oberst bei der Mil-Apoteke bestellen?!? Was soll der Blödsinn, als ob der nicht andere Probleme hätte... Knick-Lichte wären als Backup ideal auch wenn sie nicht gebraucht werden (-> Benzinprobleme für Notbeleuchtungen und Aggregate, da die Prioritäten ganz klar anderwo ware), da die Taschenlampenbatterien gerade einmal eine Nacht durchhielten (wir haben Pallettweise Batterien verbraucht) Mobile Küche (weiss jetzt die offizielle Bezeichnung nicht mehr) kann nur mit Speziellem Stromanschluss funktionieren. Leider kann man als normale Abt keine speziellen Agregate bestellen. Dadurch wäre bei einem Stromausfall eine ganze Abt in der Kälte gewesen ohne warme Verpflegung. Die verteilten Notkocher hätten gerade mal für 1-2 Mahlzeiten gereicht -> massives Problem ohne Lösung seitens der Armee Über 50% Ausfälle bei den Fahrzeugen aufgrund der Kälte (eingefrohrene Bremsflüssigkeit in den Leitungen, geplatzte Kühlerschläuche, leere Batterien...), was mit simplem "fahrt einfach jeden Tag damit rum" gelöst wurde. Aber taktisch gesehen ist das die dümmste Idee, denn die Fahrzeuge und Fahrer fehlen dann auf Platz und fressen unnötig Treibstoff weg Über den Munitionstransport schreibe ich jetzt mal lieber nichts... das würde mir sowieso niemand glauben Die Liste könnte ich noch viel weiter führen. Das ist genau die falsche Einstellung, auch im Zivilien sehe ich immer wieder das Information und Ausbildung zu den höchsten Gütern zählt. Was macht man, wenn die ausgebildete Person nun nicht verfügbar ist? Wenn immerhin ein Minimum an Ausblidung vorhanden ist, kann mit etwas Mehraufwand jeder diese Funktion übernehmen. Wenn man das in einem Betrieb so machen würde hätte man eine ungewollte Abhängigkeit von einem Arbeitnehmen. Jeder HSG-Absolwennt wird dir bei dieser Aussage wiedersprechen. Und wieso sollte etwas für eine Armee mit höhere Anforderungen gut genug sein, wenn es für die Wirtschaft nicht tollerierbar ist? Wie härtet man ein Objekt für unterschiedliche Bedrohungsszenarien? Was sind primärziele bei einem mil. Angriff, noch lange bevor ein Füsel ein Schuss abgibt? Radarstellungen (vgl. 1. Golfkrieg), Luftwaffe und Luftabwehr (-> Lybien), Logistik, Kommunikation... Erkennst du was? Sprich die Inf ist ja noch gar nicht richtig aufgeboten, wodurch die ausgebildeten Leute ja nicht am Objektschutz teilnehmen. Und RiLa oder LMG ist als Minimum bei einer gehärteten Stellung vorzusehen (wurde ja schon im 1. Weltkrieg so umgesetzt), oder wie war das noch mal beim Zen Of Lg? Ok, über HG kann man diskutieren, aber wenn man sich die Regl. der ehemaligen Si Gr der LW ansieht, hatten die nichtmal das und mussten eigentlich HOK betreiben... Und da ich in keinem einzigen WK (auch nicht am WEF) bis jetzt das Vergnügen über eine Voll-Truppenübung mit der Inf als Support einer LW-Abteilung gesehen habe, bin ich auch skeptisch, dass dies je funktionieren wird, da diese prinzipiell komplett andere Aufgaben haben. Für ein Abwehren von Demonstraten unterhalb der Kriegsschwelle hast du recht, da reicht auch schon ein AdA mit Feuerwehrschlauch (btw. Ich hatte das mal einer SiGr in einer Übung erlaubt, aber die Abt hatte dann weniger Freude -> soviel zu Improvisation). Da reichen deine 3 Punkte durchaus, aber wir sind eine Armee und üben nun mal halt den Kriegsfall. Bei den fixen Radarstellungen hast du recht, aber zum Glück hat unsere Armee noch mobile, und die sind nirgends Markiert. Wie auch, die könnten ja überall sein. Und von dem her sollte ein z.B. Radar-Of schon wissen, wie man sowas macht (-> Thema Improvisation), ansonsten könnte man dem Gegner die genauen Standorte und Anzahl Geräte ja auch gleich selber Mitteilen. Genau gleich sollte ein Of in einer Panzer-Kompanie wissen, wie man einen Panzer so simuliert, dass dieser auch auf dem WBG als solcher erkennt werden kann. Was denkst du wieso die Russen unmengen an Geld für aufblasbare Gefährte ausgeben, oder der IS aus Holz und einem PKW eine Panzer-Atrappe baut? Einfach weil sie Spass haben? Wenn man schon mit wenig Material auskommen muss, dann muss man solche Sachen zwangsläufig auch ab einer gewissen Ebene ausbilden (im Minimum im Stab sollten die Leute solche Dinge Wissen). Sonst macht die ganze Übung ja keinen Sinn.
  4. Zukunft der Armee

    Ich musste leider mein Bild vom Zustand unserer Armee nach meinem letzten WEF-Einsatz weiter nach unten korrigieren. Mir ist föllig bewusst, dass es wenige Spezialfunktionen gibt, die über ausgezeichnetes Material und Menge schon während der Ausbildung verfügen (siehe Artikel über Cambrian Patrol). Aber wenn man das Grosse-Ganze betrachtet werden diese Spezialfunktionen NIE einen Krieg entscheiden. Von dem her MUSS der Rest der Truppe bei BEDARF auch Zugang zu diesem Material erhalten und teilweise daran Ausgebildet sein und auch wissen wie man es Bestellen kann (z.B. haben die Zfhr nach dem Abverdienen eine eigene Liste mit Standard-Material und nice-to-have bei gewissen Situationen). Ich hatte für unsere Abt Material für den Einsatz bestellt, welches von der LBA munter abgeändert wurde (andere LKW Typen, die nicht durch den Bahn-Verlad passten, Terrr-Gitter wurden durch Stacheldraht ersetzt, Anzahl zwingend benötiger Fahrzeuge nach Unten korrigiert womit die LBA Bf des Kommando LW praktisch ignoriert hat und wir diese nicht umsetzen konnten...). Wenn die Armee für kleine Kontignete bei einem echten Einsatzt das Material schon nicht hat, sehe ich sehr schwarz für einen richtigen gross-Einsatz. Aus der Geschichte des Vietnam-Krieges kann man aber sehr gut lernen, dass besseres und mehr Material nicht gleichbedeutend mit Sieg ist. Da kommt die Ausblidung, Motivation sowie die Fähigkeit zur Improvisation zum Zuge, wobei das bei unserer Armee leider überhaupt nicht vorhanden ist. Aber was aus meiner Sicht viel schlimmer ist, ist die mangelhafte Ausbildung (nicht nur AGA). Und je höher der Dienstgrad wird, desto schlimmer wird es. Ein Of sollte doch an den meisten gängigen Inf-Waffen ausgebildet sein (HG, RiLa, LMG) damit er die Truppe auch im WK noch nach-ausbilden kann. Bei uns heisst es immer, wir sind für die KP-Sicherung der Abt und Btr selber verantwortlich. Aber Material, AdA sowie Ausbildung fehlt leider und ich kann und will mir nicht vorstellen, dass im Ernstfall immer eine Inf-Gr zur Verfügung steht. Oft seht leider in den Regl ein Verhalten (siehe Funkgeräte zerstören mit HG, Knick-Lichter...), welches aufgrund fehlender Ausblidung und Material gar nicht möglich ist. Weiter kommt hinzu, dass viel Wissen auf Stufe Zfhr und höher gar nicht vorhanden ist (oft leider auch bei den Berufskadern nicht, da sie die Technologie dahinter nicht kennen). Als Beispiel: Wie kann man eine Radar-Stellung "simulieren" (wurde von den Afgahnen erfolgreich gemacht, so dass die Amis alle Ziele angreiffen mussten -> man baue eine Mikrowelle um womit eine HARM für 300-900k$ für ein Schrott-Teil geopfert wird), wir heute wohl etwas komplizierter sein als damals wie kann man die Lehrsätze von Sunzi umsetzen, mit Beispielen (oft wissen die Zfhr ja nichtmal wer das war) was für Alternativen gibt es um Befehle und Inforamtionen ausserhalb des Funknetzes grossräumig zu streuen (-> codiert im Radio)... Gemäss den Büchern von "Major Hans von Dach" (ok, gemäss Armee verstösst das gegen Völkerrecht, aber es gibt interessante Ideen und Anhaltspunkte) Beschissene Lösung mit Funk-Antenne gleich neben Funk-Gerät umgehen (sorry, aber derjenige der sich dieses System ausgedacht hat...) Wieso soll die Antenne jeweils max 10m vom Funkgerät (was im Betrieb bewacht werden muss) entfernt sein? Und FBG ist ja nun wirklich keine Lösung, da die Antenne mit Funkgerät immer noch bewacht werden muss. Darf der Ruag-Mechaniker in meinem Zug nun den Panzer reparieren (wenn er das ja beruflich macht)? Offiziell nein! Zum Thema Bestand sowie DVS: Wer hier sagt, dass die Armee nicht grosszügig ist, ist devinitiv nicht in der CH-Armee. Wir haben pro WK (auch beim WEF-Einsatz) einen OTF-Bestand von ~60-70% zuzüglich den vielen Urlauben, müssen aber immer 100% erfüllen. Also Hut-Ab vor allen Offizieren und Kdts die trotz diesen miesen Bedingungen ihre Aufgaben erfüllen. Hinzu kommt, dass ein z.B. Student (nichts gegen die, ich war auch einer) so oft verschieben kann, wie er will (zwingender Grund wird von der Schule sowieso "verschenkt"). Damit dieser trotzdem auf seine Diensttage kommt, macht er dann einen Gast-WK. Somit fehlt er in der offiziellen Einheit und spezielle Funktionen werden von Bern nicht neu zugeteilt, da diese auf dem Papier ja besetzt sind. So kann es passieren, dass eine Einheit über 5 Jahre keinen Feldi in den WKs hat (war bei uns jetzt über 3 Jahre so). Das ist jetzt zwar etwas länger geworden... aber von der Besten Armee der Welt sind wir Lichtjahre entfernt. Egal wie man es dreht und wendet. Dazu müssen viele Punkte überarbeitet werden, die nichtmal nur die Armee betreffen (wieso darf das Volk und die Politik bei Beschaffungen reinpfuschen, die über das normale Budget gehen? Wenn die Armee mit dem Geld nicht umgehen und am Schluss die Leistung nicht erbringen kann, ist das deren Problem. Ich gehe ja auch nicht und sage einem Bündner-Bergbauer welches Fahrzeug er jetzt mit seinen 100k.- Budget kaufen darf). Das werden wir wohl vor unserer Pensionierung nicht erleben.
  5. Dienstverschiebung

    Ich meinte nicht 1 Jahr verschieben, sondern nur 1-3 Wochen oder auf einen Urlaubstag. Es kommt halt darauf an, wie "kullant" die Dozenten sind und wie früh man mit Ihnen entsprechende Lösungen sucht. Bei meiner Schule hatten selbst die deutschen Dozenten, die eine Wehrpflicht nicht mehr kennen keine Probleme mit WK-Leistenden Studenten. Ich meine heute gerade im Radio gehört zu haben, dass für 250'000 Studenten die Schule begonnen hat. Wenn man mal grosszügig ist haben sicher zwischen 10'000 und 100'000 Studenten das gleiche Problem womit die Change sehr gross ist, dass die Dozenten an der Schule während den letzten 10 Jahren schon solche Anfragen und Problemen hatten. Ok, ich habe jetzt mal vornweggenommen, das es um eine Schweizer-Uni oder Hochschule geht. Sonst siehts wohl anders aus. Und klar bedeutet ein WK während dem Semester einen grossen Mehr-Aufwand, habe aber auch nie das Gegenteil behauptet. Ich habe lediglich gesagt, dass es machbar ist. Hatte ich auch, aber dafür würde es ja dann Urlaubstage oder Teildienstleistungen geben... ok, wenn die Labor-Praktikas permanent 3 Wochen dauern (von 16 Wochen) und die komplette Woche füllen ists ein Problem, aber das eine Schule das macht wüsste ich nicht. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Aber trotzdem gebe ich deinen Ratschlag gerne zurück, da deine Begründung keinerlei Hinderniss für einen WK während dem Semester darstellt. Auch dafür gibt es entsprechende Lösungen. Ok, ich denke der TO hat seine Antworten. Von daher ist für mich hier Schluss. Alles weitere währe nicht zielführend.
  6. Dienstverschiebung

    Mhm, woher weisst du das? Prüfungen kann man verschieben, verpasster Lernstoff vor- und nachholen. Die Mitschriften während des Unterrichts kannst du von guten Kollegen kopieren. Ausserdem sind meiner Erfahrung nach nicht alle Kurse gleich schwierig und wenn man mit den Noten entsprechend optimiert (was ja jetzt wirklich jeder macht) kann man auch WK während des Studiums machen. Die meisten die ich kenne haben es bereut, alle ihre WKs nach dem Studium verschoben zu haben, da das Ganze halt einfach 3-5 Jähre länger dauert. Und ich weiss nicht wie gross deine Motivation sein wird mit 30 noch als Soldat WKs leisten zu müssen. Wie gesagt, du kannst dich bei deinem Kdt melden und mit ihm zusammen eine Lösung suchen. Aber dann musst du auch bereit sein Kompromisse einzugehen (z.B. Urlaub für bestimmte Kurse, dafür Wochenendwache oder ähnliches). Von daher, viel Glück!
  7. Dienstverschiebung

    Theoretsich kannst du verschieben sollange du willst. Du wirst jeweils pro Jahr die Abgabe (glaube 400.-) für die nicht geleisteten Diensttage machen. Das kannst du aber wieder zurückfordern, wenn du fertig bist. Ich kenne jemanden, der nach 5 Jahren bewilligten DVS und kein einzelner geleisteter Diensttag gleich für 2 WKs im gleichen Jahr während den Sommerferien aufgeboten wurde. Er hatte aber auch den Fehler gemacht beim Kreiskommando zu reklammieren als diese ihn nur zu einem WK aufgeboten haben. Kurzerhand wurde er dann für zwei aufgeboten. Meine Persönliche Meinung zu DVS während dem Studium: Ich kenne viele (vorallem Offiziere und Kadis), die während ihrem Studium komplette WKs von je 4 Wochen leisten. Oft ist das Studium nur eine Ausrede für mangelde Motivation um mit dem Kdt entsprechende Lösungen zu suchen (Urlaube, Arbeiten damit noch Zeit zum Lernen bleibt...). Manchmal meldeten sich bei mir viele freiwillig auf die Wache, damit sie Ihre "Freizeit" für die Schule verwenden konnten. Ich würde im ersten Jahr vielleicht mal schauen, wieviel dir das Studium abverlangt und dann weitersehen. Wie schon erwähnt wurde kannst du auch Teildienstleistungen (~1-2Wochen) machen, damit du auf die minimale Anzahl Diensttage pro Jahr kommst.
  8. Weiterbildung Milizkader

    Werden diese Ausbildungen eigentlich im DB eingetragen? Bei mir im OV werden immer irgendwelche Aus- und Weiterbildungen (auch international) organisiert. Leider war ich bis jetzt bei keiner dabei. Wenn man z.B. eine LMG oder HG Ausbildung macht und diese nicht anerkannt ist und im DB eingetragen wird, bringt sie ja nichts (für die Armee ists dann als hätte man dies nie gemacht). Man kann zwar sagen "toll, ich hab das mal gemacht", aber im FDT darf man es dann wieder nicht.
  9. Knicklichter bei LBA bestellen

    Zur Info, das sind die Leuchtstäbe bei uns: 2547.9968 LEUCHTSTAB 152MM, CYALUME ULTRA ORANGE, CHEMOLUMINESZENZ, LEUCHTDAUER 5 MINUTEN. Ich versuche mal über den S4 und das AMP heraus zu finden, wie und ob man noch weitere Leuchtstäbe bestellen kann (als Ersatz für die 1. Weltkriegstaschenlampe und als Notbeleuchtung wären diese ideal).
  10. Hallo allerseits Das können vermutlich die Fw von der Infanterie am besten beantworten. Wie kann ich beim nächsten URE Knicklichter über die LBA bestellen? Bei uns sind im Windvermessungsset der M Flab Ultra-Orange 5min Knicklichter enthalten. Aber diese werden jeweils von Adjutanten herausgegeben. Weiter habe ich jetzt diverse Übungen und einen Einsatz erlebt, bei denen solche Knicklichter ideal als Notbeleuchtung oder zum Beleuchten von Gehwegen in der Nacht sind. Im Winter halten die doofen Taschenlampen nicht wirklich viel aus und der Verbrauch in unserer Abt lag bei ~50 Batterien pro Tag (und das bei über einer Woche Einsatz). Weiss da jemand mehr? Oder ist das wieder einmal der Fall von "das Material ist vorhanden, kriegen aber nur ein Bruchteil der Leute". Gruss
  11. ICS echt oder nur Attrappe?

    durch das ewige Waschen zwischen den einzelnen RS ist die Aktivkohleschicht nicht mehr gut. Desswegen ist das Ausbildungsmaterial. Dies ist einfach aus Kostengründen so. Bei einem Einsatz wird das "richtige" Material (Filter, ICS, Spritzen, die Tabletten...) bestellt (noch in der Verpackung verschweisst).
  12. EO direkt Auszahlen lassen

    ??? Wenn du nicht im Stundenlohn angestellt bist, ist das ziemlich unlogisch: 100% Lohn vom Betrieb und den EO zusätzlich (die Ferien sind bezahlt, lediglich die Überzeit kannst du kompensieren oder auszahlen lassen)? Ausserdem generierst du da wieder viel Aufwand für den Betrieb (keine "normalen" Abläufe). Grundsätzlich ist das doch kein Aufwand für einen Betrieb. Er muss lediglich deine Zeit entsprechend vergüten (gleicher Ablauf, als hättest du Ferien) und dann das EO-Formular ausfüllen und weiterleiten (dauert auch nur ca. 5min). Das Daily Business, da überall in der Schweiz zigg Leute auch Dienst leisten. Und du bist sicher auch nicht der erste in diesem Betrieb. Ich finde es sehr Anständig von dir, dass du dir solche Gedanken machst. Aber ich würde mich jetzt an das normale Prozedere halten. Oder höchstens in der Personalabteilung nachfragen, was Sie zu deiner Idee meinen.
  13. Militärstrafrecht

    Mhm, ich weiss jetzt nicht ob es dein erster (Gast)-WK ist oder nicht. Aber ich habe durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Auch als Gast. Klar gibt es immer irgend etwas, was nicht optimal läuft. Ich würde in Zukunft vieleicht die Zeitspanne so wählen, dass du eine Einheit erwischst, die du irgendwie kennst (kann auch über Kollegen sein). Oder auch von der LBA wegkommst, da du dort schlechte Erfahrungen gemacht hast. Es passt zwar zu vielen anderen Erfahrungen, wie in Bern mit solchen Dienstverschiebungen umgegangen wird (40% zugelassene DSV in einer Kompanie?!?), aber wie kommt ein ABC-K zur LBA? Naja, ich hoffe du hast nicht gleich den kompletter Verleider, und dass dein nächster WK besser wird.
  14. Stgw 90 Läufe in der Armee

    Ist auch meine Erfahrung. Ich musste vor ca. einem Jahr meine Leihwaffe (Stgw) bei der LBA vorzeigen (muss ja jeweils im 3 Jahresrythmus gemacht werden). Das Gewehr war gut gereinigt und auch in gutem Zustand (für Armeeverhältnisse). Als ich dann gehen wollte, gaben mir die Leute noch mehrere neue Bürsten mit (sicher je 5 Stück), ohne dass ich danach gefragt hätte. Würde mich auch interessieren. Bei meinem Waffenhändler gehts auch so um die 1000.- mit ähnlicher Wartezeit. Je nach Händler variieren die Laufempfehlungen auch sehr stark (war bei 2 verschiedenen: Beim einen konnte ich noch gute 5000 Schuss machen, der andere wollte wechseln).
  15. Obwohl ich als Of das OP nur mit der Pistole machen muss, habe ich bis jetzt noch jedes Jahr das FS und OP jeweils mit beiden Waffen geschossen und diese auch im Leistungsausweis eintragen lassen. Da aber normalerweise das Standblatt durch den Schützenverein mit der PISA-Etikette eingeschickt werden, wird jeweils nur das "Pflichtprogramm" auch offiziell gemeldet. Bei mir als Mitglied eines Schützenvereins war es nie ein Problem. Ich würde daher vor Ort einfach Fragen. Es kann zwar sein, dass du die Munition für das OP mit der Zweitwaffe selber bezahlen musst...
×