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    Hier noch ein interessanter Artikel für alle, die denken die Schweizer Armee könne im Internationalen Vergleich nicht mithalten und einer Berufsarmee würde alles besser laufen: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/bundeswehr-bestand-ausruestung-panzer Ich will nichts schönreden, auch die Schweizer Armee hat einige (grosse) Baustellen. Aber wenn man die Möglichkeiten und Kapazitäten unserer Armee und die im internationalen Vergleich tiefen jährlichen Kosten gegenüberstellt, hat man ein Kosten-/Nutzen-Effizienz die sich sehen lässt. Und mit der grossen Weltpolizei mit einem Budget von 600 Milliarden können wir uns ohnehin nicht messen.
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    Sicher sein kannst du, wenn du am letzten WK-Tag als Soldat in den Zug nach Hause steigst. Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk
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    Kein Führerschein = keine Fahrerfunktion Der schlaue Pirmin hier hat sich durchgemoglet und die Unwissenheit des Gruppenchefs schamlos ausgenutzt um an den Fahrereignungstest zu kommen. Das der Rekrutierungsoffizier nicht noch einmal alle Dokumente prüft ist nun mal so da die Zeit beschränkt ist und der Offizier davon ausgeht das der Gruppenchef den Führerschein kontrolliert hat vor dem Fahrertest. Ich empfehle dir nicht darauf zu pokern das dieser vermeintlich superschlaue Trick auch bei dir gelingt. Weiter rate ich dir alle Fragen, egal ob von Ärzten/Sanitätssoldaten, Offizieren, Gruppenchefs oder die Fragen an den Computertests (Leistunsmotivation / Psychotest ) ausnahmslos wahrheitsgetreu und nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten! Alles andere ist falsch, gefährlich und du betrügst dich damit selbst. Ebenso bin ich der Meinung das detailierte Anleitungen wie man die Computertest "manipuliert" hier nichts verloren haben!
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    Hallo zusammen Es gab bereits einige Fragen bezüglich der neuen Funktion "Militärpolizei Sicherungssoldat (Fahrer C1)" Gerne leite ich untenstehend einige, offiziell bestätigte!, Informationen zu der obgenannten Funktion weiter. Beschreibung der Funktion: Die Miltärpolizeisicherungssoldaten: - Werden in der Regel mit leichten, splittergeschützten Fahrzeugen und/oder Helikoptern in ihren Einsatzraum gebracht; - werden in allen Operationstypen im Bereich von Schutzaufträgen eingesetzt; - führen und unterstützen das Militärstrafgefangenenwesen; - sind hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Fahrer C1 müssen über alle Lagen die Fähigkeit besitzen, die Einsatzfahrzeuge adäquat in den Einsatz zu bringen; sie bringen insbesondere die MP Sicherungssoldaten an ihren Einsatzort, wirken dort aktionsunterstützend mit und sind in der Lage, einen Transport- und/oder Konvoischutzdurchzuführen. Besondere militärische Ausbildung: Fachgrundausbildung: Sturmgewehr, Pistole, HK Maschinenpistole 5, Irritationskörper, Taktischer Teleskopschlagstock, Reizstoffsprühgerät, Häuser- und Ortskampf, Zwangsmittelausbildung, ABC, Polycom, Navigation, Sanitätsdienst , Wachtdienst. Spezialisierung: Führen und Warten eines Fahrzeuges bis 7.5 t Gesamtgewicht. VBA: Üben militärpolizeiliche Schutzaufträge im Verbund mit Partnern aus Bereichen der Militärpolizei, zivilen Polizei und der Armee. Ich hoffe denjenigen die es interessiert/betrifft weitergeholfen zu haben. Liebe Grüsse
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    Sali oxilos1! Also deine Fitness hat eigentlich nichts mit der Diensttauglichkeit zu tun. Da du, wie du sagst, keine Gebrechen hast o.Ä. hast, solltest du sicher für den Militärdienst tauglich sein. Schwieriger wird es dann bei der Einteilung in die Funktion. Für die Infanterie (Ob DD oder Nicht, hängt, soweit ich weiss, nicht von den Sportpunkten ab) braucht man eigentlich 80 Sportpunkte. Das ist schon ziemlich sportlich. Nun habe ich aber auch schon von Fällen gehört, die mit viel weniger zur Infanterie kamen, da man gerade dringen Infanteristen brauchte. Also ist das mehr Glück/Pech um dort eingeteilt zu werden. Beim Führungsstaffelsoldat braucht man deutlich weniger Sportpunkte. Ich glaube es gibt sogar gar keine Anforderung bezüglich der Fitness. Mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen. Aber sieh doch mal unter miljobs.ch nach. Dort findest du jede Funktion mit deren Anforderung. Die Beurteilung ist folgendermassen: 0-34 Ungenügend 35-64 Genügend 65-79 Gut 80-99 Sehr Gut 100-125 Hervorragend Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen Grüessli wAdA
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    Bedenke auch das die Armee guter Nährboden ist für allerlei Übertreibungen, Ammenmärchen, Falschinfos und Räubergeschichten bietet. Beispielsweise behauptet jeder UOS-Lehrgang behauptet den längsten und härtesten 50km Marsch gehabt zu haben und kommt mit irgendwelchen Fantasiezahlen wie "unser 50km Marsch war viel länger als 50km, der hatte MINDESTENS 90 Leistungskilometer" vorallem um damit anzugeben, die Leistungen anderer abzuwerten oder eine erbärmliche Marschzeit rechtzufertigen. Vielleicht reden bei euch auch alle von 60km aber in Tat und Wahrheit sind es dann eher 35km...
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    Da du bereits als Infanterist eingeteilt bist, musst momentan nichts weiter unternehmen. Du solltest (je nach System) einige Wochen vorher, spätestens jedoch in der ersten RS-Woche informiert werden, wie du einen Wechsel zu den Spähern (welche in der Inf die einzigen Schützen mit dem Präzisionsgewehr SSGw 04 sind) beantragen kannst. Dies geschieht normalerweise über eine zusätzliche Prüfung; Informationen dazu solltest du aber direkt von der Schule bekommen. Kurz: Abwarten und Tee trinken...
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    Hallo Najiji Danke für deine Antwort! Sehe, du hast diese Funktion ja ausgeübt? Ich verstehe jetzt aber nicht direkt, für welche Funktion ich mich melden soll, wenn es denn soweit ist und ich mit dem Präzisionsgewehr schiessen möchte? Gruss
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    Lieber Adj Uof, ich bitte um etwas Disziplin -- deine Anschuldigung «Weicheier wie im aktuellen Leben» hat gar nichts mit der Frage zu tun. Sie ist nicht weiterführend und daher unnötig. Bitte beim Thema bleiben. Zur Frage: ich würde, wie Spicke das gesagt hat, zuerst einmal bei einer glaubhaften Quelle nachfragen, ob das wirklich so ist. Sollten es effektiv 60km sein in zwei Tagen, dann denk daran, dass man an einem normalen Tag auch gut einmal 15'000+ Schritte macht, was (je nach Zählart -- Smart Watch. Fitnesstracker, Handy oder so) auch schnell mal 10km oder noch mehr entspricht.
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    Richtig erkannt, wir sind alles Weicheier im Leben.
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    Lieber Panzergreni . Du hast schon einige gute Kommentare zur aktuellen Situation unserer Armee beigetragen! Beim letzten entspricht nun vieles nicht den aktuellen Tatsachen! Kann dir versichern, bin immer noch dabei und somit Urteilsfähig. Jede Luftwaffe hat immer etwa 1/3 der Flugzeuge am Boden, dies mindestens in Friedenszeiten. Wartungen, Reparaturen, Up Date usw! Zur Einführung von neuem Material ist zu sagen, bei einer Milizarmee kann man nicht eine derzeitige Ausrüstung was es auch immer ist von heute auf morgen Prüfen, dann sofort bei der Truppe innert Wochen auch einführen! Man rechnet bei uns mit einer Einführunszeit bis zur "letzten" Einheit mit über 5 Jahren! Ausbildung noch im kalten Krieg: natürlich der grösste Mumphiz der erzählt wird. Warum üben dann fast alle Staaten mit Leo2 im Einsatz ihre Leute auf dem Waffenplatz Thun? Warum schicken Länder wie D, A, I, F, S, Finnland und sogar die USA und Südkorea ihre Leute zu uns in die MILAK oder BUSA? Nur für Leute mit eher unkenntlichem Geschichtsbild ist eher unklar, der Kalte Krieg ist immer noch Präsent. Das Szenario Cyber/ Hybrid ist aktuell, um aber Länder und Leute zu erobern braucht es immer noch Landstreitkräfte, wie schon vor hunderten Jahren, also somit nicht sehr weit weg von 1965, Oder? Somit unsere Armee (Miliz) mit der Einsatzdoktrin und der Ausrüstung nicht weit weg von anderen Messbaren Streitkräften in unserem Level!
  12. 1 like
    Naja die Kosten/Nusten Effizienz sieht schon gut aus, wenn man fast keine Personalkosten hat. Wie viele unserer Flugzeuge sind schon wieder Einsatzbereit? Und welches ist der Nachfolger für den veralteten F-5 Tiger? Die Armee IST eine Baustelle! Und wenn sich nicht grundlegend etwas ändert, so bleibt es auch so. Wie kann man so lange brauchen, um neues Mat anzuschaffen? Ganz zu schweigen von einführen... Fakt ist; Die Armee ist von den Ausbildungsmethoden und der Ausrüstung immer noch im Jahr 1965. 10 Jahre hinterher mag ja für einen Staatsbetrieb noch OK sein aber 50? Ebenso der Nonsens, dass irgendein Kadi über meine Zukunft entscheiden kann. Kein Wunder gehen immer mehr in den Zivildienst. Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst. So ist es auch hier. Sobald die Führungsebene mal von ihren Kaltkrieg-Träumereien wegkommen, wird es auch besser werden.
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    Ich hab gerade etwas durch das neuen Brevier (im LMs zu finden) geblättert und wie es scheint, werden die Kpl und Obgfr wirklich aussterben.
  14. 1 like
    Der Irrglaube mit Waffenerwerbsschein und Kaufvertrag scheint sehr weit verbreitet zu sein... Art 11 des Waffengesetz sagt klar das dieser nur bei Übertragungen ohne WES gilt (Karabiner, Jagdgewehr, Doppelflinte, Luftgewehr, Airsoft etc.) Liegt ein WES vor wird der Vertrag hinfällig. Warum sollte man ihn auch ausfüllen, alle nötigen Daten (Personalien des Käufers, Personalien des Verkäufers und Angaben zur übertragenen Waffe) sind ohnehin auf dem WES, das ganze noch einmal niederzuschreiben ist vergeudete Zeit. Und der vereinbarte Kaufpreis geht die Behörden (und damit die Steuerämter) ohnehin aus Prinzip gar nichts an. Den schriftlichen Vertrag kannst du also getrost sparen. Art 11 WG: Für jede Übertragung einer Waffe oder eines wesentlichen Waffenbestandteils ohne Waffenerwerbsschein (Art. 10) ist ein schriftlicher Vertrag abzuschliessen. Jede Vertragspartei hat den Vertrag mindestens zehn Jahre lang aufzubewahren.
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    Vielen Dank für eure Antworten Hab nach ein paar direkten Gespräche meine Skeptis ein senken. Ein Umteilungsgesuch habe ich mir auch schon überelgt, bin aber mittlerweile ganz zu frieden mit der Funktion (am Ende werde ich noch Spitaltechniker was mir von den Interessen und der Berufsausbildung her noch weniger liegt. Aktuell sehe ich immerhin die Verbindung zur Berufslehre) und da ich auch nur dank persönlichem Einsetzen einer Bekannten von mir vorher zum Dienst antreten darf, will ich nicht unhöflich wirken^^
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    Für mich ist dies gar keine Frage. In der Schweiz ist ein Berufsheer unmöglich. Der grösste Fehler im momentanen System ist die stetige Verkleinerung der Armee. Wie soll es ein Volksheer sein, wenn nur ein immer kleinerer Anteil der Bevölkerung daran "teilhaben muss" und immer mehr sich ihren Pflichten entschleichen? Auch die Ausbildung ist, in meinen Augen, bei "Nichtkombatanten" (Logistik usw), stark mangelhaft. Während der Fach und Grundausbildung kam von höherer Seite immer wieder der Spruch: "In erster Linie sind Sie Soldat"..... Da stellt sich mir die Frage, sind wird das? Wir hatten nur minimalste Ausbildung, nur seltenst ein Schiessen. Hier ausgenommen die Ausbildung zum Wafm. Wie soll Rek Hülsensack irgend eine Verantwortung mit seinem Stgw übernehmen? Für ihn ist es nur unnötiger Zusatzballast der nie verwendet wird. Warum soll er es dann in einem guten Zustand halten? Wie soll ein "Soldat" das Schiessen lernen, wenn nur ein paar wenige Male im Stand und KD geschossen wird? Jeder Jungschütz hat eine bessere Ausbildung erhalten. Eine einheitliche Ausbildung als Füsel sollte bei ALLEN AdA gegeben sein. Falls jemals der Fall eintreten sollte, ist JEDER an der Waffe. Oder wird noch an den Wahnsinn geglaubt es wäre ein KFOR Einsatz, mit angenehmer, laufender Logistik, einer schön klar definierten Frontlinie? Ein Feind wird uns schon langstens unterlaufen, die Versorgungslinien gekappt und Einheiten eingekesselt haben. Wir assen mehrmals am Abend im Winter draussen, "weil wir eine gewisse Anzahl von Mahlzeiten draussen essen müssen", ohne einen Zusammenhang mit der Ausbildung welchen dies erfordert (und umgekehrt ebenfalls). Eine konsistent logische Ausbildung war nur in der Fachausbildung vorhanden.
  17. 1 like
    Mit so einem Urteil würde ich mir keine Hoffnungen auf eine Umteilung machen, vorallem nicht zu den Kampftruppen. Ich kenne die AGA der Luftwaffe nicht aber bei den Pz Truppen werden in der AGA eigentlich alle Funktionen gefordert, vorallem auch Marschieren oder Rennen mit Packung, was für deinen Rücken sicher nicht optimal ist. Was du tun könntest, ist zu deinem privaten Arzt gehen. Wenn dir dieser eine Zeugnis austellt, dass er dich vollumfänglich tauglich sieht kannst du damit beim Militärärtlichen Dienst in Ittigen eine Neubeurteilung beantragen. Wenn diese das Gesuch gutheissen, wirst du nochmals neu beurteilt. Ob du damit deinem Rücken einen Gefallen tust, weisst du wahrscheinlich selber am besten. Ich zumindest würde meine Gesundheit nicht für eine Rekrutenschule riskieren. Die RS ist nach 18 Wochen vorbei, körperliche Beschwerden hast du unter Umständen ein Leben lang.
  18. 1 like
    Hoi, Dieser Sagen umworbene Hodengriff gibts tatsächlich bei der Aushebung. Dies ist aber kein Urologischer Untersuch bei dem die Gesundheit des Intimbereichs untersucht wird. Darum bin ich mir zu 100% sicher das es bei dir keinen Gynäkologischen Untersuch geben wird. Es wird auch beim Mann keine Krebsuntersuchung gemacht (sowieso sehr unwahrscheinlich in diesem Alter) sondern wie oben schon gesagt geprüft, ob eine Beschädigung in der Rücken/Leisten Region vorliegt. Ich freue mich auf deinen Bericht! Gruss Eko
  19. 1 like
    Hallo Zusammen In wenigen Wochen ist meine Aushebung. Um meine Nervosität etwas zu besänftigen, habe ich mich schon gründlich durch das Forum gestöbert. Die Beiträge haben geholfen die Ungewissheit zu besänftigen, gewisse waren sehr hilfreich und auch informativ! Vielen Dank an diejenigen Nach langer Überlegung ist mir jetzt endlich auch eine Frage in den Sinn gekommen, die noch nicht gestellt wurde von der Frauengemeinde in diesem Forum. In einem Beitrag hat jemand gefragt, wie denn der ärztliche Test bei den Männern ablaufen würde; mit oder ohne Hodengriff. Die Antwort war, mit Hodengriff, um Hodenkrebs frühzeitig zu diagnostizieren. Was auch sehr verständlich ist! Jetzt frage ich mich, wie läuft denn der ärztliche Untersuch bei den Frauen ab, was wird dort geprüft? Wird ein Gynäkologischer Test gemacht? Werden dann die Untersuchungen durch eine Ärztin durchgeführt? Ich freue mich auf eure Antwort und danke euch im Voraus schon Liebe Grüsse aus dem Thurgau LaFemme
  20. 1 like
    Da ich mich ein wenig angesprochen fühle, hier mal meine Meinung. Ich denke, dass ein kleines Heer aus Berufssoldaten und Reservisten die beste Lösung für die heutige Schweiz wäre. Allgemein wird (sollte) es, wie in der Wirtschaft auch, mehr Spezialisten und weniger Allrounder geben. Der einzelne Soldat ist "besser" ausgerüstet und "besser" ausgebildet. Die Berufssoldaten könnten meistens zu Hause wohnen, da die Schweiz so klein ist, dass mit einer Stunde pendeln noch relativ viel drin liegt. Hier den Vergleich mit den USA zu ziehen ist unpassend, da die USA doch ein wenig grösser sind. Ebenfalls wäre eventuell ein System zu prüfen, wo alle die gleiche Grundausbildung durchlaufen und nach einer gewissen Zeit eine Einteilung zu einer bestimmten Truppe stattfindet. So können Fertigkeiten besser eingeschätzt werden und auch die Zufriedenheit wäre höher. Was mich ein wenig stört ist, dass immer hochgehalten wird, wieviel die Armee doch von den Zivilen Fertigkeiten des "Bürgers in Uniform" profitieren kann. Sollte dann nicht auch der Bürger von der Armee profitieren? Es wäre wünschenswert, wenn die Armee attraktive Angebote macht, wo sie den Rekruten und Soldaten tatsächlich auch etwas bringt. Bei manchen, wenigen Funktionen (Bsp. Fsch Aufkl, Motf) bekommt man sehr viel, jedoch hält sich das bei den meisten Funktionen sehr in Grenzen! Was man an Fertigkeiten bekommt, sollte die Anzahl geleisteter Tage als Arbeitserfahrung mindestens kompensieren. Alles Andere ist ein Hohn für die, die Tatsächlich noch Dienst leisten.
  21. 1 like
    Hallo meine Liebe =) Erstmal, toll das du Militärdienst leisten willst und willkommen im Club Um dich zu beruhigen, es wird keinen gynäkologischer Test gemacht. Es ist jedoch auch eher unwahrscheinlich, dass du eine Ärztin sehen wirst. Es wird wohl eher so sein, dass entweder der Arzt mit einem zusätzlichen Sanitäter oder Pfleger oder einer weiblichen Assistentin dich untersuchen wird. Also der Arzt wird sicher nicht allein sein. Falls du noch weitere Fragen hast, melde dich einfach bei mir (gerne auch per PN).
  22. 1 like
    Wie ich im Blog "DAS Gespräch" berichtet hatte, hatte ich mich entschlossen den UO weiterzumachen und dabei für die Rekruten/Soldaten da zu sein. Vieles wollte ich so machen, wie ich es bei meinem eigenen Korpi erlebt hatte, anderes wollte ich klar besser machen. Allerdings musste ich auch erfahren, dass Rekruten sehr anstrengend sein können. Gewisse Verhaltensweisen waren äusserst mühsam und wirklich nicht dienlich. Ich schreibe hier mal eine kleine Auswahl: 1. Der "Hast-Du-selber-unterschrieben"-Rekrut Das war in meinen Augen die wohl überflüssigste und sinnloseste Frage von allen! Trotzdem kam sie insbesondere in den ersten Wochen andauernd. Zum einen unterschreibt man ja "nur", dass einem der Vorschlag unterbreitet wurde - da steht aber auch gar nichts auf dem Blatt, ob man damit einverstanden ist oder nicht. Zum zweiten spielt es aber auch keine Rolle - wenn Du als Korpi eine Gruppe führst, wirst Du aus reinen Selbstschutz nicht anders handeln - ob gezwungen oder nicht. 2. Der "Ich-stelle-mich-blöd"-Rekrut Ganz ehrlich, ich habe mich ja auch hie und da gefragt, ob ich wirklich zum UO aufgeboten worden wäre, wenn ich mich nur etwas weniger intelligent angestellt hätte. Genau mit dieser Motivation scheinen in unserer Kompanie ein paar Rekruten unterwegs gewesen zu sein - "wenn ich nichts kann, dann behalten sie mich nicht!" Ich kenne aber KEINEN, dem dies was genützt hätte - weil keiner hat es wirklich durchgezogen. Die militärischen Vorgesetzten sind auch nicht auf den Kopf gefallen - ja, auch wenn es gerne abgesprochen wird, gerade im Militär lernt man Menschenkenntiss. Man erkennt es als Vorgesetzter viel schneller als die Rekruten denken, wenn jemand nur "dumm" spielt. Und wenn ein Rekrut, der während der Woche über mehrere Stunden eine Aufgabe nicht hinbekommt, sie während der Nacharbeit am Samstagmorgen dann aber im 1. Anlauf und innerhalb von 5 Minuten erledigt ... ja, dann sagt mir dies doch sehr viel. Am Ende also nichts erreicht und dafür alle Kollegen und Vorgestzten unnötig beschäftigt. 3. Der "Ich-stelle-mich-quer"-Rekrut Also den Typ Rekrut fand ich noch mühsamer als den Vorhergehenden. Die stellten sich nicht nur doof, sondern sabotierten auch den Ablauf wo's irgendwie geht. Aber auch da, dann halt nicht mit der letzten Konsequenz - man will ja nicht ernsthaft Schwierigkeiten haben. Nur die Vorgesetzten soweit ärgern, dass jene nicht auf die Idee kommen, mich zum UO-Anwärter zu machen. Nun, wir hatten in unserer Kompanie 3 Rekruten die diesbezüglich besonders hervorstachen. Interessanterweise konnte ich per Zufall mithören, wie der Kompanie-Instruktor den Dreien Ihre Hoffnungen zerstörte. Wortwörtlich sagte er Ihnen: "Ihr Drei könnt sowieso machen, was Ihr wollt ... Ihr kommt alle nochmal!" Tia, auch wenn sie sich sperrten, so waren sie doch fachlich und militärisch durchaus bei den Besseren. 4. Der "Im-Militär-schalte-ich-den-Kopf-nicht-ein"-Rekrut Dieser Soldat unterscheidet sich von "Blöd-stelle"-Rekruten darin, dass er sich nicht absichtlich dumm stellt. Aber er stellt sich auf den Standpunkt, dass im Militär ihm aber auch das letzte Detail vorgekaut wird und er selber nicht mitdenken muss. Wenn dann was schief geht, dann ist er ja nicht schuld, richtig? --- Falsch! Diese Kerle fand ich extrem mühsam, da sie allen (sich selber, den Kameraden, den Vorgesetzten) immer wieder Ärger eingehandelt haben. Und dabei wäre es so einfach zu verhindern gewesen. 5. Der "Im-Militär-wollen-sie-mich-ja-eh-nur-ärgern"-Rekrut Ganz ehrlich, der Typ Soldat hat mir persönlich weh getan. Ich habe den UO gemacht, um es möglichst gut für die Soldaten zu organisieren - der Typ Soldat hier, hat sich aber so verhalten als ob ich ihn persönlich nur schinde. Daran hatte ich durchaus zu knabbern, denn schliesslich hatte ich mein Ziel nicht erreicht. Ehrlicherweise wurde ich aber auch da mit der Zeit etwas abgehärtet. Noch ein praktisches Beispiel: Ein Erlebnis das ich wohl nie vergessen werde, ist wohl einer Kombination vorallem der Typen 4 und 5 geschuldet. Eines schönen Tages war unser Leutnant mit einem anderen Auftrag beschäftigt, einer meiner Korporalskameraden war als Feldweibel-Stellvertreter unterwegs und der andere als Fourier-Stellvertreter. Übrig blieb ich mit über 50 Rekruten und sollte die Ausbildung für den Weltempfänger inkl. zugehöriger Antenne machen. Nun, ich hatte mir sämtliches entsprechende Material in der ganzen Kaserne organisert und habe meinen Zug auf der Allmend arbeiten lassen. Aufgeteilt in 3er Gruppen sollten sie sich selber durch den Aufbau "wursteln" - als Hilfe gabs das Reglement und vielleicht auch mal einen Blick nach links oder rechts, was die Kameraden so tun. Und wenn sie nicht mehr weiterkamen, sollten sie die Hand heben, dann würde ich zu Ihnen kommen. Ich zirkulierte zwischen den Gruppen, beantwortete Fragen und kontrollierte erste Antennen - die ersten Gruppen hatten eigentlich alle irgendwo noch verdrehte Spannseile etc. Doch dann wurden immer mehr Gruppen fertig und ich konnte nicht mehr überall gleichzeitig sein. Da es wirklich ein sehr schöner Tag war, entschlossen sich einige sich unter Ihrer Antenne ins Gras zu legen, während sie auf mich warteten. Auf meine Aufforderung unter der Antenne zu stehen bleiben, wurde dies nur widerwillig und mit der Anmerkung, dies sei doch wieder nur "absolut überflüssige Soldaten-Schinderei" gemacht. Sobald ich aber mich wieder einer anderen Gruppe zuwand, legten sie sich wieder hin. Nun, im 1994 hatten wir in Bülach noch die alten Tarnanzüge (Vierfruchtpyjama), welche eher Braun/Rot waren. Nur die Instruktoren hatten bereits das Tenue90 in Grün - und genau so ein grünes Tenue konnte ich im Augenwinkel sehen über den HV-Platz gehen. In etwa der Mitte blieb er stehen, blickte zu uns auf die Allmend und kehrte dann um. Keine 5 Minuten später stand der Adjudant-Unteroffizier neben mir und fragte, was ich da mache. Ich erklärte, dass ich mit über 50 Mann alleine sei um Antennenbau zu unterrichten und erklärte ihm mein Konzept. Der Adj verstand die Ausgangslage und schien sich auch mit meiner Lösung anfreunden zu können - aber die unausweichliche Frage kam natürlich: "Wieso liegen dort Soldaten im Gras?" Ich versuchte es runterzuspielen, dass ich alleine halt nicht überall gleichzeitig sein könne und diese Gruppen auf mich warteten, etc. Überraschenderweise nahm der Adj dies zur Kenntnis und ging wieder. Allerdings hatte ich mich zu früh gefreut, denn ca. 10 Minuten später erschien unser Leutnant auf Platz. Der Adj hatte ihn aus seiner anderen Tätigkeit weggeholt und ihm offenbar einen ZS verpasst. Weil da also Soldaten in der Wiese lagen und dachten, ich wollte sie nur ärgen wenn ich sagte "aufstehen" ... nur deshalb musste unser Leutnant mit unserem Zug an dem Nachmittag bei über 30°C und ohne Schatten einen C-Alarm durchspielen. Später wurde natürlich heftigst gemotzt unter den Soldaten. Dass sie es aber selber verbockt haben, weil sie nicht stehen geblieben waren wie ich es gesagt hatte, dass haben sie nicht eingesehen - wollten sie auch gar nicht hören. Aber irgendwie war es auch für mich nicht befriedigend - ja, ich konnte mich damit trösten, dass ich versucht hatte Unheil abzuwenden ... aber ehrlicherweise war ich ja gescheitert. Wieso dachten die Soldaten an Schinderei, wenn ich ihnen sagte, sie sollen dies oder das tun? Anmerkung in eigener Sache zu diesem Blog: Ich komme momentan nicht so regelmässig dazu, möchte aber meine Militärkarriere weiter beschreiben. Gebt mir doch Feedback in Form von Kommentaren, was Ihr davon haltet ... oder noch wichtiger, was Euch noch so interessieren würde. Danke und Gruss Joe
  23. 1 like
    Hoi Werlen, Nein. Ich hab über die Webseite der Schule direkt eine Anfrage gestellt, an wen ich das Gesuch stellen könne. Dieser Schulsekretär hat mir freundlich zurückgeschrieben das ich es gerne an Ihn senden dürfe.z.B: http://www.vtg.admin.ch/de/organisation/heer/lvbgrttg/g73.html (Meine Schule in Brugg) Wenn du es wie nach Anleitung nach Bern Geschickt hast, wirds halt von dort Solange weitergeleitet bis es irgendwann zu der Richtigen Stelle kommt :)..Das kann schon eine Weile dauern, keine Sorge! Das ist halt der Dienstweg, man gewöhnt sich drann Gruss Eko
  24. 1 like
    Hallo. Was hast du denn für ne schöne Funktion? Während der AGA bist du viel draussen an Ausbildungsplätzen Wald, Feld oder ähnlich. Da kannst du immer schnell die Pflänzchen düngen gehen. Wir hatten zum Teil sogar Spaten & Wc rolle dabei.. Ganz offiziel! Danach ist es auch etwas eine Frage der Funktion. Gibt schon solche wo man mehrer Stunden irgendwo ausharren muss wo eine schwache Blase ziemlich nachteilhaft sein kann. Hingegen z.B Büroordonantz wieder kein Problem wäre da du die ganze zeit eine Toilette in Reichweite hast G Eko
  25. 1 like
    Hallo hier im Forum. Ich musst meine RS 3x um ein Jahr verschieben. Sollte kein Problem sein wenn du alle Unterlagen sauber ausgefüllt hast und eine bestätigung der Schule etc. Mitbeigelegt hast. Das kann eine kurze Weile dauern da dein Gesuch erst noch an die Zuständigen Stellen gereicht werden muss. Ich hatte es damals an den Schulsekretär direkt schicken können. Im Zweifelsfall einfach mal Anrufen und nachfragen. Gruss Eko
  26. 1 like
    Kommt aufs Kreiskommando an. Schaffhausen hat anno 2008 innert ein paar Tagen geantwortet. Andernorts gehts teils länger. Bei Unsicherheit einfach mal anrufen. Chancen kann man so nicht beurteilen. Je früher das Gesuch gestellt wurde, desto wahrscheinlicher. Kommt auch aufs Kontingent und mehr draufan. Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk
  27. 1 like
    Wenn dein Freund am Rande der Hauptstrasse exponiert in ein Maisfeld gepinkelt hat erfüllt das schon den "Tatbestand" der Erregung öffentlichen Ärgenis. Darum, wenn du schon getarnt rumläufst, ein paar Meter in den Wald hinein oder zumindest halt nicht so sichtbar. Ansonsten kommts wirklich auf die Funktion an. Aber eine Toilette/ein Baum ist irgendwie immer da. Niemand hat ein Interesse dran, dass sich jemand in die Hose macht, kurz mal austreten ist auch weniger ein Problem. Es kommen aber schon auch Situationen vor, wo du mal ein zwei Stunden keine Gelegenheit hast. Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk
  28. 1 like
    Also als Betriebssoldat hättest du meist eine Toilette in der Nähe Oder ansonsten als Büroordonanz, Sekretär, Offiziersordonnanz oder Truppenkoch (vorausgesetzt du bist Koch oder in einem artverwanten Beruf) Gesendet von iPhone mit Tapatalk
  29. 1 like
    Hoi Benjamin​ Das ist eine schwierige Frage. Je nach Funktion wirst du den ganzen Tag unterwegs / ausserhalb der Kaserne sein. Da kann es einige Zeit dauern, bis eine Toilette​ in der Nähe ist. Grundsätzlich sollte es jedoch schon 2-3 Mal während des Tages (Mittag, Wartepausen etc) geben in denen du die Gelegenheit​ hast auf Toilette zu gehen. Der zweite Punkt kommt mir komisch vor. Beim Campieren im Wald gab es bei uns auch keine andere Möglichkeit als "gedeckt, getarnt". Evtl. gab es im Fall deines Freundes eine klar Weisung, die das verboten hat?
  30. 1 like
    Hallo zusammen=) Bei jedem kommt der Moment wo man Rekrutiert wird. Bei so vielen interessanten Funktionen die die Schweizer Armee anbietet ist es nicht einfach, sich für etwas zu entscheiden. Ich hatte zwei Gedanken, einer dass ich etwas nützliches mache was mich im Zivilen weiter bringt oder ich erlerne etwas wo man nur in der Armee die Chance bekommt. Letztlich habe ich mich für das zweite entschieden. Ich war der einzige in meinem Freundeskreis der als Panzerfahrer auf dem Leopard ausgehoben wurde. Ich war Stolz auf meine Funktion und freute mich sehr auf die Rekrutenschule. Es gibt wie fast bei allem was man im Leben macht, sei dass in der Lehre, im Beruf oder im Militär Vorurteile und Geschichten die von Person zu Person immer anders erzählt werden. Glaubt nicht alles was ihr hört oder was ihr Liest, denn meist wird es anders dargestellt oder übertrieben um noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Macht euch selber ein Bild, denn der Moment wird früher oder später sowieso kommen. Ich war eigentlich davon Überzeugt nicht weiter zu machen. In den ersten paar Wochen wurde mir der Gruppenführer immer wieder schmackhaft gemacht. Meine Antwort war immer die selbe, NEIN! Es kam der Moment wo ich mir selber sagte, entweder bleibe ich ein Soldat oder gehe aus ganze und wachse über mich selber hinaus. Die Entscheidung Offizier zu werden war gefallen. In der OS sind wir alle über uns hinaus gewachsen, wir waren ein Team mit den gleichen Zielen und das hatte uns zusammengeschweisst. Es taucht immer eine Farge auf, was bringt es dir im zivilen Alltag? Ich habe folgende Punkte wo mir persönlich etwas gebracht haben: Planung und Organisation Führung Wissen wozu der Körper fähig ist Auf Personen zugehen Probleme erkennen und vermeiden Schlussendlich war es eine geile Zeit mit vielen höhen und noch weniger tiefen. Wenn ich zurückblicke schmunzle ich und habe Freude Dienst geleistet zu haben. Ich hoffe das es euch gleich ergeht und geniesst die Zeit, denn ihr werdet nur einmal im Leben die Rekrutenschulde, die Unteroffizierschule oder die Offizierschule absolvieren, merkt euch dass Viele Grüsse von einem stolzen und zufriedenen Offizier =)
  31. 1 like
    Schweiz: Jährliche Rüstungsausgaben in USD (Durchschnitt der Werte von 2010 bis 2012): 4979.67 Millionen US-Dollar (http://de.theglobaleconomy.com/Switzerland/mil_spend/) Anteil des BIP (ebenfalls durchschnittlich für den selben Zeitraum): 0,73 Prozent (http://de.theglobaleconomy.com/Switzerland/mil_spend_gdp/) Aktive Soldaten: 137'710 Reservisten: 39'045 (beides https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Armee) Norwegen: Jährliche Rüstungsausgaben in USD (Durchschnitt der Werte von 2010 bis 2012): 7131.33 Millionen US-Dollar (http://de.theglobaleconomy.com/Norway/mil_spend_gdp/) Anteil des BIP (ebenfalls durchschnittlich für den selben Zeitraum): 1.5 Prozent (http://de.theglobaleconomy.com/Norway/mil_spend_gdp/) Aktive Soldaten: 18.000 Heimevernet (entsprechung im Schweizer System Soldaten, welche noch WKs leisten (Der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist sehr groß, aber im Interesse des Vergleiches ist es doch sinnvoll)): 50.000 Reservisten: 140.000 (alles https://de.wikipedia.org/wiki/Norwegische_Streitkräfte) Obwohl Norwegen mehr Geld für seine Streitkräfte ausgibt - sowohl prozentual als auch absolut - verfügen sie über einen viel kleineren Pool an aktiven Soldaten (auch wenn man die Heimvernet dazuzählt). Die Schweiz ist, wie du sagst in vielen Aspekten noch im Kalten Krieg stecken geblieben und ein Aspekt davon ist das Massenheer, auch wenn es bereits stark geschrumpft ist und mit der WEA weiter reduziert wird. In der Schweiz hat dieses System aber dank der Bedeutung des Milizsystems einen enorm hohen Stellenwert. Die Nachteile des Systems sind klar. Die Soldaten sind alle relativ schlecht ausgebildet und ausgerüstet. Längere Wehrpflicht oder ein Verstärkung der professionellen Armee - auch auf Mannschaftsstufe z.B. - würde dem Abhilfe schaffen. Für "neue" Bedrohungen mag das Schweizer System nicht besonders gut sein. Für "alte" ist es das jedoch. Für einen Verteidigungskrieg in einem konventionellen Konflikt, braucht man keine perfekt ausgerüstete Spezialeinheiten, sondern eine breite Masse von Leuten, die ihr Gewehr Richtung Front halten und den Abzug drücken können. Ob die Schweizer Variante die richtige ist weiss ich nicht. Ein konventioneller Krieg in Zentraleuropa ist in näherer Zukunft sehr unwahrscheinlich, ein bewaffneter Auslandseinsatz in einem aktiven Krisenherd oder ein Inlandeinsatz gegen Terrorzellen jedoch auch.